Arzneimittelfälschungen 2021: Die zentrale Rolle der Blockchain im Kampf gegen COVID-19

Während das Coronavirus und seine Mutationen uns 2020 auf Trab hielten, konnten Fälscher Unmengen an Arzneimittelfälschungen in Umlauf bringen.

Pharmazeutischen Unternehmen versuchen, ihre Lieferanten zu überwachen und die Authentizität ihrer Lieferkette zu überprüfen. Doch der boomende Fälschungsmarkt scheint diesen immer einen Schritt voraus zu sein. Ein effektiver und zuverlässiger Schutz für die Supply Chain gibt es bislang nur einen: Die Blockchain.

Das beschreibt CEO und Blockchain-Experte Arman Sarhaddar in seinem Artikel zu Arzneimittelfälschungen in der Pandemie.

Hier geht es zum originalen Artikel auf Builtin.com in englischer Sprache: While you’ve been distracted by COVID-19, counterfeiters have been pushing fake drugs. Here’s how Blockchain can stop them.

Arzneimittelfälschungen 2021: Seit März 2020 tauchen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zahllose Produktfälschungen im Netz auf. Die Imitate und Fakes infiltrieren auch die legale Supply Chain.

Arzneimittelfälschungen 2021: Seit März 2020 tauchen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zahllose Produktfälschungen im Netz auf. Die Imitate und Fakes infiltrieren auch die legale Supply Chain einiger Unternehmen.


Blockchain gegen COVID-19 und Arzneimittelfälschungen

 

Die Blockchain Technologie ist dezentralisiert, vertrauenswürdig, transparent und fälschungssicher. All diese Eigenschaften sind nicht nur im Bereich der Kryptowährungen und des Bankwesens nützlich. Die Anwendung der Blockchain scheint in Anbetracht der Tatsachen noch viel sinnvoller für zahlreiche weitere Zwecke – auch im Kampf gegen das neuartige Coronavirus.

Folglich kündigte die Weltgesundheitsorganisation Ende März ihre Zusammenarbeit mit Unternehmen an, die die Blockchain bereits erfolgreich einsetzen. Das sind zum Beispiel IBM, Oracle und Microsoft. Ziel sei es, eine Plattform zum Sammeln und Teilen von Daten zu entwickeln, um die Pandemie einzudämmen.

Eine solche Plattform ist sicherlich nützlich. Doch ist sie nicht die einzige Möglichkeit, Blockchain Technologie in der Gesundheitskrise einzusetzen. Im vorangegangen Blogartikel erläuterten wir bereits 3 Digital Trends, die von der Distributed Ledger Technologie (DLT) oder Blockchain 2021 revolutioniert werden könnten.

Die Blockchain kann uns 2021 bei der Verwaltung und Kontrolle des Coronavirus-Ausbruchs auf vielfältige Weise helfen. Um die Gesundheitsrisiken durch den globalen Handel mit Fälschungen zu lindern, kann die Blockchain zum Beispiel auch zur Bekämpfung von Arzneimittelfälschungen eingesetzt werden.

1. Die Flut der Arzneimittelfälschungen 2020

 

Noch nie haben sich so viele Wissenschaftler rund um den Globus so schnell zusammengefunden, um Impfstoffe gegen ein Virus zu erforschen. Der Grund dafür scheint manchen Menschen nicht klar zu sein: Das Virus vermehrt sich exponentiell und bedroht damit fast acht Milliarden Menschen.

Europol warnte bereits im März 2020 vor einem Anstieg der Kriminalität im Zusammenhang mit der Pandemie. Laut dem Bericht der Strafverfolgungsbehörde der Europäischen Union nehmen Fälle von Cyberkriminalität, Betrug, Diebstahl sowie Fälschungskriminalität zu.

Die Verkaufszahlen von gefälschtem medizinischem Equipment wie Schutzausrüstungen und Medikamentenfälschungen sind rasant gestiegen. Fälscher schüren gezielt die Angst vor der Verknappung von Gesichtsmasken und Desinfektionsmitteln, um daraus Profit zu schlagen. Auch die Nachfrage nach Nahrungsergänzungsmitteln und Vitaminpräparaten zur Unterstützung des Immunsystems wurde rücksichtslos ausgeschlachtet.

Bei der Operation Pangea, einer Razzia gegen das organisierte Verbrechen im März 2020, beschlagnahmte Europol vier Millionen Packungen diverser Arzneimittelfälschungen und etwa 34.000 gefälschte chirurgische Masken. Unter den gefälschten Medikamenten befanden sich antivirale Medikamente, das Anti-Malaria-Mittel Chloroquin sowie Nahrungsergänzungsmittel und Vitaminpräparate.

Zusammen mit anderen Beobachtungen rund um Produkte wie gefälschte Antibiotika und Viagra zeigen solche Vorfälle, dass beliebte und dringend benötigte Arzneimittel besonders stark von Fälschungen betroffen sind.

Doch ein Ende dieser Aktivitäten ist noch lange nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil.

Die Nachfrage nach Impfstoffen und Heilmittel gegen COVID-19 ist riesig. Das Angebot hinkt hinterher, wie wir aktuell überall sehen können. Nach wie vor profitieren Fälscher – vor allem online.

Das Internet ist das größte Einfallstor für Arzneimittelfälschungen sowie Fake Impfstoffe. Die Bestellung von Arzneimitteln in Online-Apotheken wurde durch die eingeschränkte Mobilität in Zeiten des Lockdowns immer beliebter. Doch nicht allen Anbietern kann man trauen. Kriminelle ködern ahnungslose Opfer mit scheinbar attraktiven Preisen und Produkten. Während einer globalen Gesundheitskrise sind diese Aktivitäten besonders gefährlich und eine immense Bedrohung für Menschenleben.

2. Wie die Blockchain Fälschern das Handwerk legen kann

 

Pharmazeutische Unternehmen überwachen ihre Zulieferer, überprüfen die Qualität und Authentizität ihrer Supply Chain und stellen Qualitätskontrollen auf hohem Niveau sicher. Dennoch ist es schwierig, einen vollständigen Schutz vor kriminellen Aktivitäten zu gewährleisten – zumindest war es das bis jetzt.

Heute kann die Blockchain Technologie als bislang beste Anti-Counterfeiting-Lösung einen Rund-um-Schutz davor bieten, dass gefälschte Medikamente in die Lieferkette gelangen. Die Distributed Ledger Technologie erlaubt es, Daten dezentral zu speichern. So werden Daten auf einem verteilten Netzwerk von Knotenpunkten statt in einer zentralen Datenbank gespeichert.

Jeder Eintrag ist dabei einzeln verschlüsselt. Jede Änderung muss von allen Knoten innerhalb des Systems verifiziert werden. Das macht es praktisch unmöglich, Blockchain Lösungen zu hacken, und einmal gespeicherte Daten können nachträglich nicht mehr manipuliert werden. Die Blockchain Technologie macht es daher viel einfacher, Betrug zu erkennen und Schwachstellen in der Supply Chain zu identifizieren. So haben Unternehmen die volle Supply Chain Transparenz und den optimalen Fälschungsschutz.

Die Technologie eröffnet zudem die Möglichkeit, dass jeder Kunde die Echtheit gekaufter Medikamente überprüfen kann – zum Beispiel indem ein QR-Code auf der Produktverpackung über eine App wie ivault gescannt wird. So kann jeder Käufer leicht feststellen, ob sein Produkt echt oder mit hoher Wahrscheinlichkeit gefälscht ist.

Die Blockchain Technologie erhöht damit neben der Fälschungssicherheit auch den Markenschutz sowie die Sicherheit von Produkten und Patienten.

Neben der Kombination von Distributed Ledger Technologie und QR-Codes sind Blockchain-Lösungen auch mit anderen etablierten Technologien kompatibel. Um einen noch besseren Schutz vor Arzneimittelfälschungen und anderen gefälschten medizinischen Produkten zu erreichen, kann sie mit RFID oder GPS kombiniert werden – Technologien, die auf der kontaktlosen Übertragung von Daten beruhen.

Dadurch lässt sich Blockchain an die individuellen Anforderungen jedes Unternehmens anpassen und bringt viele Vorteile mit sich. Das gilt für den Hersteller zahlreicher Produkte – von Röntgengeräten über Test-Equipment und Impfstoffen bis hin zu Masken und einfachen Pillen.

Arzneimittelfälschungen in der Corona-Pandemie 2020: Von gefälschten Schutzmasken und Fake Impfstoffen wird online alles angeboten.

Arzneimittelfälschungen in der Pandemie 2021: Einige Zulassungen sind bereits erfolgt und die Verabreichung der ersten Impfstoff-Dosen hat begonnen. Doch Betrüger warten nur auf ihre Chance, gefälschte Impfstoffe in den Umlauf zu bringen. Die Blockchain kann bei Impfstoffverteilung in Sachen Nachverfolgung helfen.

 

Die Authentizität von Produkten auf höchstem Niveau sicherzustellen, ist damit bislang nur durch den Einsatz der Blockchain Technologie möglich. Gleichzeitig dient die Blockchain als effektives Mittel zur Abschreckung von Fälschern, denn es lässt sich ganz einfach feststellen, wo genau Fälschungen in eine Lieferkette gelangt sind.

Die Blockchain rückt während der Pandemie also zu Recht vermehrt in den Fokus der Unternehmen. Nachdem sie lange Zeit trivialisiert und nur mit Kryptowährungen in Verbindung gebracht wurde, wird ihr volles Potential nun erkannt. Sie kann die notwendige Transparenz und höchstmögliche Sicherheit bieten, und damit auch Menschenleben retten.


Arzneimittelfälschungen Statistiken 2021:
Zahlen und Fakten zum heutigen Stand

 

Die Krise hat die Gefahren, die vom weltweiten Handel mit Arzneimittelfälschungen und anderen gefälschten Produkten ausgehen, bereits zu Beginn der Krise besonders deutlich gemacht. Ernsthafte Gesundheits- und Sicherheitsprobleme entstehen, wenn Menschen Arzneimittelfälschungen online bestellen, denn sie enthalten oft nicht die richtige Formel und können auch gefährliche Inhaltsstoffe enthalten.

Während einer öffentlichen Gesundheitskrise wie der aktuellen Pandemie wird der Kampf gegen das massive globale Problem noch akuter. In der Tat hat beispielsweise Interpol eine Zunahme von gefälschten medizinischen Produkten im Zusammenhang mit COVID-19 festgestellt.

Auch wir haben diesen Trend zu Beginn der Pandemie bereits erkannt und auf der Basis von Statistiken zur globalen Fälschungskriminalität 5 Prognosen zu Arzneimittelfälschungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus formuliert.

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden im Zusammenhang mit dem Coronavirus auch in Entwicklungsländern immer mehr Arzneimittelfälschungen verkauft. Sowohl die US Customs and Border Protection (CBP) als auch die Zollbehörden anderer Länder meldeten Beschlagnahmungen von gefälschten COVID-19-Tests und persönlicher Schutzausrüstung wie Gesichtsmasken und Handdesinfektionsmittel.

Diese Beispiele zeigen, dass unsere Prognosen leider richtig waren und bislang zu wenig getan wurde, um diese Probleme in den Griff zu bekommen. Nicht nur Unternehmen, sondern auch Regierungen müssen die legale und sichere Herkunft von pharmazeutischen Produkten sicherstellen, sowohl online als auch in unseren Apotheken vor Ort. Denn Arzneimittelfälschungen verursachen sowohl erhebliche wirtschaftliche Schäden als auch Risiken für die Gesundheit und Sicherheit der Bürger.

Um Regierungen bei der Bekämpfung des Handels mit gefälschten Arzneimitteln zu unterstützen, haben sich die OECD und das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) zusammengetan, um politischen Entscheidungsträgern solide empirische Daten über den Wert, den Umfang und die Trends  zur Verfügung zu stellen.

1. Produktfälschungen weltweit

 

Die OECD informiert in einem aktualisierten Report über die aktuellen Zahlen auf dem globalen Fälschungsmarkt:

“Im Jahr 2016 belief sich der Handel mit gefälschten Produkten und Raubkopien sogar auf 509 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht bis zu 3,3 % des Welthandels.
Der Anteil der Fälschungen am Welthandel ist deutlich gewachsen. Im Jahr 2013 entfielen bis zu 2,5 % des Welthandels auf gefälschte Waren (bis zu 461 Mrd. USD).
Dieses Wachstum wurde in einer Zeit verzeichnet, in der der Welthandel insgesamt relativ rückläufig war. Die Intensität der Fälschungen nimmt zu – ein großes Risiko für die wissensbasierte, offene und globalisierte Wirtschaft!”

In der EU beliefen sich die Importe von Produktfälschungen 2016 auf bis zu 121 Milliarden Euro (134 Mrd. USD). Das heißt, bis zu 6,8 % der EU-Importe waren gefälschte Produkte (gegenüber 5 % im Jahr 2013). Dabei sind diese Produkte weltweit am häufigsten von Fälschungen betroffen:

Welche Produkte sind von Fälschungen betroffen? Grafik der OECD

Welche Produkte sind am häufigsten von Fälschungen betroffen? Quelle: OECD, Trends in Trade in Counterfeit and Pirated Goods.

 

2. Arzneimittelfälschungen Statistiken 2020

 

Gefälschte Arzneimittel verursachen nicht nur wirtschaftliche Verluste für die Pharmaindustrie, sondern stellen auch eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit der gesamten Öffentlichkeit dar. Die gemeinsame Studie der EUIPO und der OECD zum Handel mit gefälschten pharmazeutischen Produkten, die am 23. März 2020 veröffentlicht wurde, zeigt, dass der internationale Handel mit Arzneimittelfälschungen im Jahr 2016 etwa 38,9 Milliarden Euro erreichte.

EUIPO/OECD: Trade in Counterfeit Pharmaceutical Products

Die Studie zeigt, dass gefälschte Antibiotika, Potenzmittel oder Lifestyle Lifestyle-Medikamente, aber auch Schmerzmittel am häufigsten vorkommen. Auch andere Arzneimittelfälschungen wurden beschlagnahmt (siehe Grafik unten). Gefälschte Pharmazeutika können zu wenig, zu viel oder gar keinen Wirkstoff des echten Medikaments enthalten. Sie können aber auch verunreinigt sein oder gänzlich falsche Inhaltsstoffe enthalten.

EUIPO (Juni 2020): Häufigkeit verschiedener beschlagnahmter Arzneimittelfälschungen von 2014-2016

EUIPO (Juni 2020): Häufigkeit verschiedener beschlagnahmter Arzneimittelfälschungen von 2014-2016, Quelle: EUIPO, 2020 STATUS REPORT ON IPR INFRINGEMENT.

Die Einnahmeverluste der EU-Regierungen durch die Steuerhinterziehung von Arzneimittelfälschern belaufen sich auf ca. 1,7 Milliarden Euro. 96 % aller vom Zoll beschlagnahmten gefälschten Arzneimittel, sind Post- oder Expresskuriersendungen. Auch die sozialen Kosten gefälschter Arzneimittel sind hoch. Schätzungsweise werden pro Jahr mehr als 80 000 Arbeitsplätze durch die Fälschungskriminalität im Pharmasektor der EU und verbundenen Sektoren verloren.

Gefälschte Produkte, wie z. B. unerprobte Behandlungen, Corona-Tests, medizinische Geräte und Zubehör wie Masken, Beatmungsgeräte, Handschuhe etc. überschwemmen seit Anfang 2020 aber nicht nur den europäischen Markt.

Die National Association of Boards of Pharmacy (NABP) hat viele illegale Online-Apotheken identifiziert, die vorgeben, verschreibungspflichtige Medikamente zu verkaufen, die für die Behandlung von COVID-19 vermarktet werden. Die NABP fand heraus, dass über 90% der identifizierten COVID-19-Domains anonym registriert wurden, was es für die Vollzugsbehörden schwierig macht:

NABP, 2020: Rogue Online Pharmacies in the Time of Pandemic: Capitalizing on Misinformation and Fear

Die illegalen Seiten bewerben und verkaufen Impfstoff-Fakes und Arzneimittelfälschungen, die angeblich zur Vorbeugung und Behandlung von COVID-19 dienen. Seit März 2020 wurde eine große Anzahl neuer Domain-Namen für illegale Zwecke registriert, die Begriffe wie “covid”, “corona” und “virus” enthielten. Es scheinen vorwiegend professionelle Fälscher zu sein, die zuvor bereits mit anderen Arzneimittelfälschungen online aktiv waren und nun versuchen, mit COVID-19-bezogenen Medikamentenfälschungen Profit zu machen.

Die Pandemie hat also gezeigt gezeigt, dass sich Kriminelle schnell an neue Marktbedingungen anpassen können und immer wieder Wege finden, die legale Supply Chain von Pharma-Unternehmen zu infiltrieren. Vor allem, weil bislang keine effektive Lösung zur Nachverfolgung der Lieferkette und Bekämpfung von Fälschungen angewendet wird.

Es ist höchste Zeit, die Blockchain hier einzusetzen.

3. Weiterführende Quellen:

 

EUIPO (Juni 2020), 2020 Status Report on IPR Infringement, Why IP Rights are important, IPR infringement, and the fight against counterfeiting and piracy, doi: 10.2814/165063, https://op.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/d7e6f903-c577-11ea-b3a4-01aa75ed71a1 (zuletzt aufgerufen am 04.01.2021)

European Commission (Dezember, 2020), Commission Staff Working Document, Counterfeit and Piracy Watch List, Brüssel, https://trade.ec.europa.eu/doclib/press/index.cfm?id=2225 (zuletzt aufgerufen am 04.01.2021)

OECD/EUIPO (März 2020), Trade in Counterfeit Pharmaceutical Products, Illicit Trade, OECD Publishing, Paris, https://doi.org/10.1787/a7c7e054-en.

Sarhaddar, Arman (Juni 2020), Wie die Blockchain vor Arzneimittelfälschungen schützt, https://www.industry-of-things.de/wie-die-blockchain-vor-arzneimittelfaelschungen-schuetzt-a-937779/

 

3 Digital Trends, die die Blockchain 2021 revolutionieren kann

Trotz der vielen Hürden im Krisenjahr 2020 konnte Vault Security Systems AG viele neue Klienten und Partner gewinnen, die mit uns in Richtung einer besseren Zukunft denken – und handeln.

Nach CIO Applications, CIO Bulletin und Technology Innovators gehören wir zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich Blockchain, insbesondere Blockchain für Supply Chains.

Doch im Kampf gegen Fälschungen und Betrug zählt die tatsächliche Umsetzung von innovativen Ideen mehr als alle Auszeichnungen, Publikationen auf renommierten Plattformen oder Einladungen zu internationalen Events. Deshalb wollen wir hier 3 Digital Trends ausführen, die die Blockchain 2021 revolutionieren kann.

Welchen Beitrag unser Produkt ivault sowohl für Unternehmen als auch Verbraucher hier konkret leisten kann, erfahren Sie ebenfalls in diesem Blogeintrag mit 3 starken Blockchain Use Cases.

Blockchain steht für Cybersecurity: Die Blockchain Technologie kann helfen Datenschutz und Datensicherheit zu erhöhen.

Blockchain 2021


Was Technology Innovators über ivault sagt

 

Technology Innovators, die “New-Age Knowledge Sharing Platform”, zählt CEO Arman Sarhaddar zu den Top 25 Blockchain Technology CEOs 2020. Sie schreiben:

 

Arman wusste von Beginn an: Die Blockchain kann mehr als Bitcoin. Heute gibt es viele Blockchain Anbieter, die versuchen, den Lieferkettenmarkt zu erobern. Doch die Blockchain Technologie allein ist nur eine Seite der Medaille. Erst die Kombination der Distributed Ledger Technologie (DLT) mit anderen Technologien ist zukunftsweisend.

Da können wir Technology Innovators stolz zustimmen, denn hier zählen wir mit unserer Blockchain Lösung ivault wirklich zu den Pionieren.

Unsere Blockchain App hilft nicht nur Unternehmen Produkte zu schützen, indem– dank verbesserter Supply Chain Transparenz und Nachverfolgbarkeit – die gesamte Lieferkette gegen Betrug und Fälschungen abgeschirmt werden kann. Auch Verbrauchern ermöglicht die ivault.app für eine bessere Nachbarschaft, wertvolle Gegenstände und Besitztümer gegen Diebstahl und Verlust zu schützen – und das nicht nur im unmittelbaren Umfeld, sondern auch auf globaler Ebene.

Die Schnittstelle zwischen diesen beiden Modellen? Mit maßgeschneiderten Blockchain Lösungen profitieren Unternehmen von der Sicherheit und Rückverfolgbarkeit der Supply Chain, die durch die Distributed Ledger Technologie gewährleistet wird. Sie können dem Kunden so mehr Transparenz bezüglich der Herstellungsbedingungen von Produkten bieten. Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass Kunden per Smartphone direkt überprüfen können, ob es sich bei einem Produkt tatsächlich um ein authentisches Original handelt.

3 Digital Trends und unsere Blockchain Use Cases

 

Der Blockchain Experte Arman Sarhaddar schrieb diesen Monat über 3 besonders auffällige Digital Trends, die sich für 2021 deutlich herauskristallisierten:

  1. Die Verbindung von Blockchain bzw. Distributed Ledger Technologie mit anderen etablierten Technologien
  2. Blockchain und Nachhaltigkeit: Nachhaltige Geschäftsmodelle gewinnen weiterhin an Bedeutung
  3. Das soziale Miteinander: Digitale Lösungen gegen Isolation und Einsamkeit während der globalen Pandemie

Diese 3 Digitalisierungstrends verlangen nach einer Blockchain Revolution mittels innovativer Lösungen wie ivault, die im Folgenden anhand von 3 Blockchain Use Cases erläutert werden.

1. Bessere Verknüpfung verschiedener Technologien

 

Es gibt viele Blockchain Unternehmen und Startups, die sich ihre DLT Expertise groß auf die Fahnen schreiben. Doch Blockchain ist nicht alles, was für eine digitale Revolution nötig. Ihr volles Potential kann die Distributed Ledger Technologie erst entfalten, wenn sie sinnvoll mit anderen Technologien verknüpft wird.

Viele Technologien sind bereits etabliert und in vielen Aspekten bis ins Detail ausgereift. Diese gilt es natürlich auch weiterhin zu nutzen und sinnvoll mit Blockchain Lösungen zu kombinieren. Anbieter innovativer Lösungen können über APIs eingebunden und effektiv in bestehende IT-Infrastrukturen, Arbeitsabläufe, Prüf- und Testprozesse integriert werden.

So werden gewohnte Oberflächen durch weitere Funktionen ergänzt und optimiert, woraus sich ein enormer Effizienzgewinn ergeben kann. Das gilt sowohl für Blockchain, als auch für Artificial Intelligence und andere Innovationen.

Bei ivault nutzen wir beispielsweise bereits QR Codes, NFC Chips, RFID und GPS Tracker in Produkten, die mittels Blockchain Tracking überwacht werden. Somit wird die gesamte Supply Chain, d.h. alle Produkte und ihre Produktion vollkommen transparent und rückverfolgbar.

Blockchain Supply Chain Use Case Nr.1: Arzneimittelfälschungen

Der große Vorteil der Kombination von etablierten Technologien und Innovationen ist, dass technische Mängel der älteren Technologien ausgeglichen werden können.

Beispielsweise können wir die Schwachstellen bei der bisherigen Nutzung von QR Codes mithilfe der hohen Informationssicherheit der Blockchain bzw. der Sicherheit einer dezentralisierten Datenbank ausgleichen. Dies haben wir bereits bei Arzneimitteln sowie Lebensmitteln, wie den Kräuterextrakten von Golisan demonstriert, die mit dem ivault verified Label ausgezeichnet wurden.

QR Codes auf eine Produktverpackung anzubringen, ist eine besonders kostengünstige Maßnahme für den Fälschungsschutz. Sie können aber auch leicht von Fälschern kopiert und auf eine Produktfälschung geklebt werden. Die in der Blockchain dezentral gespeicherten Daten dagegen können nicht manipuliert werden.

Wenn also jedes einzelne Produkt, wie bei Golisan, seinen eigenen QR Code erhält, kann es keinen QR Code zweimal geben. Damit können Machenschaften von Fälschern sehr schnell auffallen, wenn viele doppelte oder sogar mehrfach kopierte QR Codes gescannt werden – z.B. von Kunden, die unwissentlich Arzneimittelfälschungen in einer dubiosen Online-Apotheke erwarben.

Der Käufer selbst kann nach dem QR Code Scan auf der ivault Plattform auch sofort sehen, dass das entsprechende Produkt vom Arzneimittelhersteller nie an jene Online-Apotheke verkauft worden ist! – sofern der Hersteller diese Information via ivault für die breite Öffentlichkeit einsehbar macht.

So haben wir hier dank der Vereinigung von QR Codes und Blockchain eindeutig einen neuen Wert geschaffen.

Noch sicherer – gerade im Bezug auf pharmazeutische Produkte – ist natürlich der Einsatz von NFC Chips in Kombination mit der Distributed Ledger Technologie.

Im nächsten Jahr können wir uns auf weitere Verknüpfungen freuen, die die besten Eigenschaften mehrerer etablierter und innovativer Technologien kombinieren und eine Vielzahl unterschiedlicher Herausforderungen angehen.

Supply Chain Fälschungssicherheit bei Golisan: Die Nahrungsergänzungsmittel von Golisan haben nun das ivault verified Label auf der Produktverpackung und je einen eigenen QR-Code auf der Etikette.

Fälschungssicherheit mit der Blockchain bei Golisan: Die Kräuterextrakte von Golisan tragen nun das ivault verified Label auf der Produktverpackung und je einen eigenen QR-Code auf der Etikette der Fläschchen.

 

2. Blockchain und Nachhaltigkeit?

 

Nachhaltige Geschäftsmodelle sind unsere Zukunft. Denn eine andere werden wir nicht haben.

Wie CEO Arman Sarhaddar es ausdrückt: “Nachhaltigkeit ist längst mehr als ein Buzzword – es ist eine Notwendigkeit, die von Kunden und Geschäftspartnern zu Recht eingefordert wird.”

Beispiele für neue Geschäftsmodelle, die auf Nachhaltigkeit setzen sind

  • die Circular Economy – eine Kreislaufwirtschaft, in der Ressourcen nicht verbraucht, sondern wo immer möglich genutzt und wiederverwendet werden
  • neue Produktparadigmen wie das Cradle-to-Cradle-Designkonzept sowie
  • nachhaltige Angebote im Finanzsektor.

Nachhaltigkeit umfasst dabei aber nicht nur die ökologische, sondern auch die soziale und ökonomische Dimension. Technologien, die es ermöglichen, nachhaltige Geschäftsmodelle erfolgreich umzusetzen und zu optimieren, werden auch 2021 stark gefragt sein und weiterentwickelt werden.

Hier spielt auch die Blockchain eine zentrale Rolle– zum Beispiel in der Fischerei. Verantwortungsvoll gefangener Fisch wird durch die Distributed Ledger Technologie rückverfolgbar und durch die Überwachung der Supply Chain können minderwertige Produkte früher erkannt werden. Neuproduktionen, Rückrufe und Schäden können so reduziert werden.

Blockchain Supply Chain Use Case Nr.2: Nachhaltige Kleidung

Bei Bekleidung werden Nachhaltigkeitsnachweise ebenfalls  immer wichtiger: Die Käufer dieser Produkte wollen sicher sein, dass ihre Kleidung zu 100 Prozent aus nachhaltiger Produktion stammen, insbesondere wenn sie dafür einen höheren Preis zahlen sollen.

Von der Gewinnung der Rohstoffe bis zum Verkauf muss jedes Glied in den häufig komplexen Lieferketten der Bekleidungshersteller zweifelsfrei identifizierbar sein. Das kann nur die Blockchain auf höchstem Niveau gewährleisten. So können auch Produktfälschungen, die z.B. auf Ebay oder Amazon gekauft wurden, schnell identifiziert werden.

Neben der Authentizitätsprüfung via Smartphone können die Konsumierenden dank ivault z.B. auch die gewünschte Transparenz bezüglich der nachweislich nachhaltigen Produktionsbedingungen erhalten – ganz egal ob nachhaltige Mode, teure Markenkleidung, Schmuck oder Luxusuhren, aber auch Fisch, Fleisch oder andere Lebensmittel.

Die Blockchain setzt damit einen neuen Maßstab in Sachen Consumer Trust. ivault ist das Paradebeispiel für die neue Art der Verbindung zwischen Hersteller und Verbraucher – ein Blockchain-basierter Kommunikationskanal, der das Vertrauen in eine Marke erhöht. Damit kann auch die Markenbekanntheit gesteigert und das Markenbewusstsein geschärft werden. Unternehmen, auf der anderen Seite, kennen die Käufer und Besitzer ihrer Produkte.

3. Ein besseres Miteinander – während und nach COVID-19

 

Das Jahr 2020 hat uns mehr als deutlich gezeigt, dass digitale Lösungen einen wertvollen Beitrag leisten können, um zwischenmenschliche Beziehungen zu stärken und Isolation und Einsamkeit durch das COVID-19-bedingte “Social Distancing” entgegenzuwirken.

Anbieter für Videokonferenzräume wie Zoom, kollaborative Kommunikationstools wie Slack und im privaten Bereich Apps wie Houseparty erlebten bereits während des ersten Lockdowns einen Rekordansturm. Traditionelle soziale Medien wie Facebook verlieren dagegen an Relevanz – ein klares Signal für den Bedarf an neuen Technologien, die Menschen digital miteinander verbinden und das physische Miteinander besser ersetzen können.

Nicht zuletzt führt die aktuelle Krise zu mehr Solidarität zwischen und unter den Menschen. Die große Bereitschaft, für Menschen aus Risikogruppen einkaufen zu gehen, ist nur ein Beispiel. Die bessere Vernetzung in der eigenen Nachbarschaft und die erneute Erkenntnis, wie wertvoll sie ist, wird digitalen Plattformen, die Menschen auf lokaler Ebene zusammenbringen, einen besonderen Schub geben.

Die Forrester-Studie “2021 Predictions” weist ebenfalls auf diese Entwicklungen hin, die auch für den Kundenservice, die authentische Kommunikation und den Kontakt mit Kunden eine zentrale Rolle spielt. Ziel jedes Unternehmens sollte es sein, das Verhalten und die Bedürfnisse der Menschen zu antizipieren. Diese Ressourcen liefern Ihnen wichtige Einblicke:

Blockchain Use Case Nr.3: Digitale Hilfestellung für das soziale Miteinander

Während digitale Lösungen für die lokale Vernetzung unter den Menschen 2021 auf dem Vormarsch sein werden, wird auch Datenschutz und Informationssicherheit ein noch relevanteres Thema werden. Der sogfältige DSGVO-konforme Umgang mit Kunden- und Nutzerdaten ist zentral, bei der Umsetzung neuer digitaler Lösungen wie der ivault.app für Verbraucher.

ivault bringt Menschen lokal zusammen und ermöglicht ein vertrauensvolles und sicheres Miteinander in der Nachbarschaft. Die technischen Eigenschaften der Blockchain garantieren dabei den höchstmöglichen Datenschutz für Nutzer. Viele andere Apps dagegen sammeln Unmengen an persönlichen Daten, was den Nutzern dabei oft kaum bewusst.

Unsere Blockchain-basierte Plattform ist anonym. Nutzer entscheiden selbst, ob und wann sie welche Daten über sich preisgeben.

Beispielsweise kann ein Nutzer sein nagelneues E-Bike in seiner anonymen Blockchain Wallet bei ivault registrieren, um es vor Verlust und Diebstahl zu schützen. Doch nicht einmal wir wissen, was wer auf der Blockchain eingetragen hat, denn die Nutzerdaten werden verschlüsselt, dezentral und sicher gespeichert.

Wird dieses E-Bike jedoch gestohlen, kann der Besitzer den Diebstahl melden und in seiner Nachbarschaft plus Umkreis öffentlich machen. So kann das gestohlene Rad, ein verlorenes Portemonnaie oder ein entlaufener Hund von einem Mitmenschen gefunden und zum Besitzer zurückgebracht werden. Auch ein vertrauenswürdiger Babysitter oder Nachhilfelehrer kann so natürlich schneller gefunden werden.

Wichtiger noch ist, dass der Besitzer seine Nachbarschaft informiert und vor Kriminalität warnt. ivault kann damit als Grundpfeiler einer sicheren, verantwortungsbewussten und vertrauenswürdigen Nachbarschaft fungieren.

Die Kriminalitätsprävention in der Nachbarschaft lässt Betrug und Diebstahl kaum noch Raum, denn ivault unterstützt die gesamte Community, ein offenes Auge für ihre Mitmenschen zu haben. Und das ohne besonders großen Aufwand für den Einzelnen, denn wichtige Notifications, wie Diebstahlmeldungen im unmittelbaren Umkreis, erhält jeder Nutzer direkt aufs Smartphone.

 


Zusammenfassung:
10 Vorteile der Blockchain Lösung ivault

 

ivault hat sich das Ziel gesetzt, mithilfe der Blockchain Technologie einen neuen Standard in Sachen Fälschungsschutz zu etablieren – für jedes Unternehmen, jedes Produkt und jeden einzelnen Konsumenten. In einem früheren Beitrag haben wir bereits auf die Vorteile der ivault Blockchain Lösung hingewiesen, die wir hier zusammenfassend noch einmal für Sie auflisten.

1. Kombination innovativer und etablierter Technologien

Das Potential der ivault Blockchain liegt in der Kombination mit anderen etablierten Technologien wie NFC oder GPS. Dabei kann eine maßgeschneiderte Blockchain Lösung einfach in ein bestehendes Supply Chain Management System integriert werden, um die Fälschungssicherheit, Nachverfolgbarkeit und Transparenz der Supply Chain zu erhöhen. Innerhalb kurzer Zeit konnten wir das beispielsweise für das Unternehmen Golisan umsetzen.

2. Supply Chain Traceability: Rückverfolgbare Lieferketten

Jeder Produktionsschritt in der Lieferkette ist dank ivault langfristig rückverfolgbar. Der Hersteller weiß zu jedem Zeitpunkt, wo sich ein Produkt befindet und welchen Produktionsschritt es gerade durchläuft – alle Lieferanten, Zwischenhändler und Distributionspartner eingeschlossen. Auf diese Weise kann leicht nachvollzogen werden, wo Fälschungen in die legale Vertriebskette eingeschleust wurden.

3. Supply Chain Transparency: Transparente Lieferketten

Mit Hilfe der ivault Blockchain wird somit die gesamte Supply Chain transparent – und zwar auch für den Endkonsumenten, der sich heutzutage viele Gedanken über Nachhaltigkeit, artgerechte Tierhaltung und faire Produktionsbedingungen macht. Der Hersteller kann unsere B2B-Lösung nutzen, um umweltbewussten Verbrauchern die gewünschte Transparenz bezüglich der Produktionsbedingungen zu geben.

Scannt ein Käufer beispielsweise den QR-Code auf einem Produkt von Golisan, bekommt er alle Informationen zu den Inhaltsstoffen und ihrer Herkunft – die volle Transparenz. Das Schweizer Unternehmen ist damit bislang konkurrenzlos auf dem Lebensmittel-Markt …

4. Erhebliche Schadensreduktion für Unternehmen

Finanzielle Verluste und Image-Schäden werden reduziert, denn Fälschungen in der Supply Chain können dank ivault viel schneller erkannt werden – bevor sie einen größeren Schaden verursachen. Konsumenten werden somit seltener durch billig produzierte Imitate wie etwa Arzneimittelfälschungen geschädigt.

Corona Arzneimittelfälschungen, Fälschungssicherheit Supply Chain Transparency

Ob Schadstoff belastete Imitationen von Markenkleidung, gesundheitsschädliche Arzneimittelfälschungen oder fehlerhaft nachgeahmte Ersatzteile für Aufzüge, Kraftfahrzeuge oder gar Flugzeuge: Produktfälschungen ziehen ernsthafte, zum Teil fatale Konsequenzen nach sich. Diese Risiken können mithilfe unserer Blockchain Lösung drastisch reduziert werden.

5. Präventiver Fälschungsschutz mit der Blockchain

Dass genau nachvollzogen werden kann, an welcher Stelle Fälscher eine Lieferkette infiltriert haben, dient auch der Prävention von Fälschungs- und Betrugsversuchen. Die Effizienz der Blockchain, was Rückverfolgbarkeit und Supply Chain Transparenz anbelangt, ist eine effektive Abschreckung gegen Fälscher, die fürchten müssen, dass Ihre kriminellen Machenschaften aufgedeckt werden noch bevor sie einen Profit machen.

Für Unternehmen, die unsere Technologie bereits implementiert haben, ist dieser Wettbewerbsvorteil von großer Bedeutung. Dank ivault konnten sie nicht nur die Fälschungssicherheit erhöhen, sondern auch eine neue Beziehung des Vertrauens zu ihren Kunden aufbauen. Für die Konkurrenz dagegen wird es immer schwieriger diesen Defizit aufzuholen.

6. Consumer Trust durch Transparenz und Authentizität

Besonders positiv wirken sich die vielen Vorteile von ivault für Unternehmen auf die Kundenbeziehung aus, denn auch der Kunde hat dank ivault viele Vorteile. Er hat erstens die volle Transparenz, wenn es um Nachhaltigkeit, Fairtrade und Co. geht. Zweitens kann er zu jeder Zeit von überall aus ganz einfach per Smartphone prüfen, ob er ein originales Produkt gekauft hat. Damit kann er schnell (wieder) Vertrauen in eine Marke fassen – auch nach vorangegangenen Schäden durch Fälschungskriminalität.

7. Kriminalitätsprävention in der Nachbarschaft

Nicht nur die globale Fälschungskriminalität kann durch ivault drastisch reduziert werden. Eine präventive Wirkung hat ivault auch auf die Umwelt der einzelnen Verbraucher. Eine Nachbarschaft, in der ivault genutzt wird, um gestohlene Gegenstände, wie etwa Fahrräder, wiederzufinden, geht aktiv gegen Diebstahlskriminalität vor. Fahrraddiebe und andere Kriminelle werden dadurch effektiv in ihre Schranken gewiesen.

Wie einfach diese Abschreckung funktioniert? Es kann reichen, einen ivault-Sticker auf ein registriertes Fahrrad zu kleben, um Fahrraddieben in flagranti zu zeigen, dass der Besitzer einen Diebstahl auf der ivault Plattform melden und damit die gesamte Nachbarschaft informieren und alarmieren wird!

8. Datensicherheit / Cybersecurity

Daten werden in einer dezentralisierten Datenbank gespeichert. Das bedeutet, wenn sie einmal eingegeben wurden, sind sie nicht mehr manipulierbar. Somit wird das höchste Level an Informationssicherheit gewährleistet und Betrugsfälle sind kaum mehr möglich – wovon nicht nur Unternehmen und Verbraucher profitieren, sondern auch die gesamte Versicherungsbranche! Die Blockchain ist zudem anonym. Wir stehlen keine Kundendaten. Mehr über die Vorteile der Blockchain Technologie.

9. Nachhaltigkeit und Skalierbarkeit unserer Blockchain Lösung

Die Skalierbarkeit der Blockchain ist zu einer der größten Herausforderungen im Kryptosektor geworden, gerade für die Giganten Bitcoin und Ethereum. Schuld daran ist der veraltete, energiefressende Proof-of-Work-Algorithmus. ivault dagegen nutzt diesen Algorithmus bewusst NICHT. Unsere Blockchain ist skalierbar. Wir können, wenn nötig, sogar 100.000 Transaktionen in der Sekunde durchführen.

Die ivault Blockchain hat nichts mit FinTech und Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum zu tun. Vor allem das Bitcoin Mining ist für Umweltschädlichkeit und einen hohen Energieverbrauch bekannt. Doch die Distributed Ledger Technologie lässt sich auch umweltschonend implementieren – wie in unserem Fall.

10. Vertrauen, Sicherheit, Zufriedenheit 

All das führt zu mehr Sicherheit, Vertrauen und Zufriedenheit auf beiden Seiten: Sowohl Supply Chains als auch Nachbarschaften werden dank ivault sicherer. Unternehmen wie Verbraucher können aufeinander vertrauen, während Firmen ihren Partnern und die einzelnen Verbraucher ihren Mitmenschen besser vertrauen können. Auch die Versicherungsbranche ist glücklich, wenn weniger Betrugsfälle und Schadensanträge aufkommen.

Die Blockchain ermöglicht eine umfassende Win-Win-Situation, in der alle Beteiligten profitieren und sorgloser leben können.

 

Blockchain AIM 2020: blockchain for supply chain and fighting the pandemic

Die Zukunft der Blockchain Technologie im Supply Chain Management 2021

Auf dem Annual Investment Meeting (AIM) Kongress 2020 in Dubai sprach CEO Arman Sarhaddar über die Zukunft der Blockchain Technologie für Supply Chains im Kampf gegen Corona. Den #AIMDigital Video-Mitschnitt können Sie weiter unten ansehen.

Gerade durch die Pandemie zeigten sich in vielen Bereichen Defizite und Probleme im Supply Chain Management. Doch auch Chancen und potentielle Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain Technologie kristallisierten sich durch den Einfluss des Coronavirus deutlich heraus.

Veränderungen sind nötig, doch viele haben Angst… Wie können wir das Vertrauen in die Blockchain 2021 stärken?

Blockchain AIM 2020: blockchain for supply chain and fighting the pandemic

Blockchain Technologie im Supply Chain Management: Auf dem Annual Investment Meeting #AIMDigital 2000 trat Arman Sarhaddar, CEO und Gründer der Vault Security Systems AG, neben Persönlichkeiten von renommierten Unternehmen auf. Darunter waren Siemens, Microsoft, Pfizer, General Electric, Philips, Agility, Cigna Insurance, Hyperledger und viele mehr.


1. Blockchain Technologie im Supply Chain Management

 

Im Oktober wurde Arman Sarhaddar, der Erfinder von ivault, von Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Vizepräsident, Premier- und Verteidigungsminister der VAE und Herrscher von Dubai, persönlich eingeladen, als Speaker am #AIMDigital 2020 aufzutreten.

Das Annual Investment Meeting ist ein grandioses Event für technologische Innovationen und interessierte Investoren aus aller Welt. Es war uns eine große Ehre und eine großartige Gelegenheit, uns mit neuen Partnern zu vernetzen.

In diesem Beitrag finden Sie eine deutschsprachige Zusammenfassung seiner eindrucksvollen Rede “Future of Blockchain and its Impact on Supply Chain and fighting the Pandemic” vor. Außerdem erhalten Sie weiterführende Informationen über das Thema.

Hier können Sie den englischen Videomitschnitt der Übertragung vom 21. Oktober 2020 ansehen:

 

2. Herausforderungen im Supply Chain Management

 

Die Pandemie hat uns in vielen Bereichen zu notwendigen Veränderungen gezwungen. Vor allem aber zwingt uns das Coronavirus als regelrechter Katalysator der Digitalisierung dazu, diesen Veränderungen gegenüber offen zu sein.

Um die Auswirkungen von COVID-19 auf die Zukunft der Blockchain Technologie im Supply Chain Management zu verstehen, geht Arman in seiner Rede einen Schritt zurück: zur Zeit vor der Pandemie.

Seit Jahren haben sich Verbraucher immer mehr mit Qualität, Nachhaltigkeit und Klimaauswirkungen von Produkten befasst. Beispielsweise kaufen mehr Menschen regionale Lebensmittel. Zertifizierungen, Qualitätssicherung und die Lieferkette selbst sind zu einem großen Verbraucher-Thema geworden.

Produktionsbedingungen dienen dem Verbraucher konkret dazu, Produkte zu bewerten. Fehlende Supply Chain Transparenz kann sich auch negativ auf seine Kaufentscheidung auswirken.

Doch Siegel und Zertifikate erfüllen nur bedingt die Wünsche der Konsumenten nach mehr Transparenz, denn manchmal entsprechen selbst zertifizierte Produkte nicht den Standards, zum Beispiel im Hinblick auf Bio-Zertifizierungen. Daher greifen auch Regierungen mit neuen Vorschriften ein, die den Unternehmen Qualitätsanforderungen diktieren.

 

3. Auswirkungen von COVID-19 auf Blockchain

 

Zu Beginn der Pandemie 2020 wurden die Mängel vieler Lieferketten und Probleme im Supply Chain Management aufgedeckt. Es kam zu vielen schwerwiegenden Unterbrechungen beispielsweise bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln. Die Situation um Lieferengpässe im Medikamentenbereich verschärfte sich ebenfalls.

COVID-19 hat neue Herausforderungen, aber auch Chancen für Veränderungen geschaffen. So schlimm die Pandemie nach wie vor ist, die Lieferkettenprobleme geben Unternehmen die Möglichkeit, Prozesse zu überarbeiten und Ineffizienzen auszugleichen.

Genau hier kann auch die Blockchain Technologie helfen:

Sie bietet Plattformen für die Übertragung und den Austausch von Daten mit höchster Zuverlässigkeit und Informationssicherheit. Sie bietet Plattformen für Prozessoptimierungen und Automatisierungen. Sie kann verschiedene Systeme kompatibel machen, um die Zusammenarbeit um ein Vielfaches effizienter zu gestalten.

Zweifellos hat COVID-19 die Digitalisierung, die in vielen Branchen noch weit hinterherhinkt, fast überall vorangetrieben. So wurde auch die Realisierung des immensen Potenzials der Blockchain Technologie befeuert.

Die Pandemie macht deutlich, dass es einen Bedarf für die Umsetzung solcher innovativer Lösungen für das Supply Chain Management von morgen gibt.

Arzneimittelfälschungen-Coronavirus

Mit der Blockchain Technologie gegen Arzneimittelfälschungen im Internet: In der Pandemie werden Medikamente vermehrt online bestellt. Mit ivault kann der Endkonsument selbst einen einfachen Authentizitäts-Check mit jedem herkömmlichen Smartphone machen, um sicher zu gehen, dass es sich bei dem gekauften Produkt um ein Original handelt.

 

4. Die Zukunft der Blockchain Technologie

 

Nichtsdestotrotz müssen wir uns vor Augen führen, dass für Blockchain allein für die Optimierung des Supply Chain Management nicht ausreicht. Sie kann erstaunlich effektive Verbindungen und Integrationen bieten.

Doch um das volle Potenzial der Blockchain Technologie zu nutzen, müssen wir vor allem 3 Dinge tun:

  1. Wir müssen Standards für die Integration und den Austausch von Daten schaffen.
  2. Transparenz- und Datenschutzanforderungen von Unternehmen, Kunden und Aufsichtsbehörden müssen erfüllt werden, zum Beispiel mit Permissioned Blockchains.
  3. Wir müssen die Blockchain Technologie mit anderen etablierten Technologien und Systemen wie NFC, GPS usw. verbinden.

Die sogenannten Permissioned Blockchains sind Systeme mit eingeschränkten Zugriffsrechten, die nur für ausgewählte Teilnehmer gelten. Bei Vault Security Systems AG kombinieren wir Permissioned Blockchains mit anderen Technologien wie etwa NFC, RFID oder GNSS.

Die Arbeit mit Permissioned Blockchains erfüllt dabei alle Anforderungen:

  • Unternehmen entscheiden, was und wie viel sie offenlegen.
  • Kunden können sich auf den Datenschutz verlassen.
  • Vorschriften können eingehalten werden, ohne die Informationssicherheit zu gefährden.

Was ivault für Supply Chains bietet, ist also: Ein sicheres System für den Datentransfer, bei dem Unternehmen entscheiden können, was sie untereinander und mit anderen teilen wollen. Daten, die Unternehmen privat halten wollen, werden verschlüsselt und mit dem höchsten Level an Informationssicherheit geschützt.

P.S. Wenn Sie an dieser Stelle mehr über ivault erfahren wollen, lesen Sie zum Beispiel unseren Artikel über unsere Auszeichnung aus dem Silicon Valley: CIO Applications zählt ivault zu den Top 10 Blockchain Anbietern des Jahres 2020.

Neben dem Supply Chain Management gibt es noch viele andere Anwendungsbereiche für die Blockchain Technologie.  In der Pandemie ist insbesondere das Gesundheitswesen ein weiterer Schwerpunkt der Blockchain-Pioniere.

Die Blockchain kann für die sichere Speicherung sensibler Gesundheitsdaten sorgen. Eine Cyberattacke wie gerade eben erst in Finnland, wo Patienten erpresst wurden, nachdem ihre Krankenakten von Hackern gestohlen wurden, wäre damit nicht möglich gewesen.

Nach Dr. Efrat Shefer (Philips), Jerome Droesch (Cigna Insurance) und Sinan Atlig (Pfizer), die neben CEO Arman Sarhaddar, ebenfalls als #AIMDigital Speakers auftraten, beschleunigt die Pandemie auch hier die Einführung neuer Technologien. Künstliche Intelligenz, Big Data und Blockchain Anwendungen spielen eine zentrale Rolle.

Fälschungsschutz Blockchain Supply Chain 2020

Blockchain 2021: Das Vertrauen der breiten Öffentlichkeit in die Blockchain Technologie wird stark zunehmen, sobald die Endverbraucher Blockchain in ihrem Alltag sehen. Im Supermarkt. In der Apotheke. Beim Hausarzt. Im Eigenheim. Die Frage ist nicht ob, sondern wann es so weit sein wird.

 

5. Ausblick: Vertrauen in die Blockchain 2021 stärken

 

Trotz allem tun sich eine Vielzahl von Unternehmen schwer. Was hält sie zurück?

Ein Hauptproblem ist nach wie vor das mangelnde Vertrauen in die Blockchain Technologie. Die meisten Menschen und Unternehmen haben große Angst vor Veränderungen. Sie zögern, neue Technologien zu implementieren, die sie nicht voll und ganz verstehen können.

Die Blockchain Technologie wird dabei immer noch in Verbindung mit Kryptowährungen und FinTech gesehen. Heute sind Blockchain Lösungen wie unser Produkt ivault jedoch energieeffizienter, nachhaltiger und skalierbarer als die alten Algorithmen einiger Kryptowährungen. Außerdem ist unsere Blockchain App GDPR-konform.

Was viele Unternehmen nicht wissen, ist, wie einfach die Implementierung der Blockchain Technologie ist: Sie kann zu einem bestehenden Supply Chain Management System hinzufügt werden. Etablierte Prozesse müssen also nicht vollkommen neu erfunden sondern können beibehalten und mittels Blockchain optimiert werden.

Für die Stärkung des Vertrauens seitens der Unternehmen brauch es vor allem das Wissen der Entscheidungsträger um die Vorteile der Blockchain Technologie. Sie müssen nicht jedes technische Detail verstehen.

Diese Vorteile lassen sich in 3 Kernaussagen zusammenfassen:

  • Blockchain bedeutet Effizienzsteigerung in verschiedensten Bereichen.
  • Blockchain bringt Informationssicherheit auf höchstem Niveau.
  • Blockchain ist ein klarer Wettbewerbsvorteil – für diejenigen, die am schnellsten handeln…

Auf der anderen Seite wird das Vertrauen der breiten Öffentlichkeit stark zunehmen, wenn die Endverbraucher Blockchain in ihrem Alltag sehen. Online und Offline. In Bank- oder Handelsanwendungen oder bei Zertifikaten für Qualität und Herstellungsbedingungen von alltäglichen Konsumgütern wie Lebensmitteln.

Im Supermarkt. In der Apotheke. Beim Hausarzt. Im Eigenheim.

Die Frage ist nicht ob, sondern wann  es so weit sein wird.

P.S. Hier ist der Dankesbrief, den wir vor einigen Tagen aus Dubai erhalten haben – zusammen mit einer Einladung zum Annual Investment Meeting im nächsten Jahr. Wir freuen uns darauf, Sie im Jahr 2021 dort zu sehen!

Annual Investment Meeting Thank You Letter for Speaker Arman Sarhaddar

Annual Investment Meeting Thank You Letter for Speaker Arman Sarhaddar

 

Fälschungsschutz Blockchain Supply Chain 2020

Fälschungssicherheit mit der Blockchain für Supply Chains – ein Wettbewerbsvorteil?

Fälschungssicherheit: ivault geht mithilfe der Blockchain Technologie im Supply Chain Management gegen Fälschungskriminalität und Betrug vor. Nach CIO Bulletin gehören wir deshalb zu den 30 einflussreichsten Unternehmen des Jahres 2020.

In diesem Blogeintrag erfahren Sie mehr über das Interview mit CIO Bulletin sowie die 7 zentralen Vorteile unserer innovativen, skalierbaren und nachhaltigen Blockchain-Lösung für Supply Chains – ein Wettbewerbsvorteil für große und kleine Unternehmen.

Der Fälschungsmarkt macht nicht nur Herstellern von Luxusgütern zu schaffen. Auch Pharma-Unternehmen, Apotheken und Patienten, die auf eine medikamentöse Behandlung angewiesen sind, leiden unter den Folgen von Produktfälschungen.

Zu Todesfällen kommt es leider immer wieder…

Fälschungssicherheit Blockchain Supply Chain 2020

Fälschungssicherheit mit der Blockchain für Supply Chains: Alle sprechen über Bitcoin, doch Blockchain kann viel mehr als Kryptowährungen. Es dauert nicht lang bis die ersten Corona Impfstoffe auf dem Markt sind… sowie ihre Fälschungen. ivault für Supply Chains ist eine der besten Lösungen im Kampf gegen Betrug und Fälschungskriminalität.


Fälschungssicherheit mit innovativer Blockchain Lösung

 

Vault Security Systems AG wurde bereits von CIO Applications im Silicon Valley als einer der besten Anbieter für Blockchain-Lösungen im Jahr 2020 anerkannt.

Nun kam auch CIO Bulletin auf uns zu – eine führende Plattform und zentrale Ressource für Informationen über Führungskräfte aus dem Bereich Business & IT. Die Print- und Online-Produktionen informieren vor allem über technologische Innovationen und sollen Entscheidungsträgern helfen, bei der Gestaltung von Unternehmensstrategien und der Erreichung von Unternehmenszielen die richtige Wahl zu treffen.

Die Ausgangssituation: Heutige Standards in Sachen Fälschungssicherheit kommen kaum noch gegen den boomenden Fälschungsmarkt an. Die Konsequenzen sind nicht nur finanzielle Schäden in Milliardenhöhe für die Unternehmen. Billige Fälschungen von Kleidung etwa werden zudem unter umweltschädlichen und menschenfeindlichen Konditionen produziert. Vor allem ist es aber die Produktion und Distribution von Medikamentenfälschungen, aus denen Gesundheitsschäden und Todesfälle resultieren.

Im Besonderen wird auch die aktuelle Situation um das COVID-19 schamlos ausgenutzt. Vor Fake News und falschen Corona-Medikamenten wird überall bereits gewarnt. Seit dem Lockdown werden aber auch andere Medikamente vermehrt über das Internet bestellt, wo es von schwarzen Schafen und Fälschungen nur so wimmelt.

Hier muss schnellst möglich gehandelt werden! Um den Fälschern überlegen sein zu können, ist eine technologische Innovation wie unsere B2B-Lösung dringend nötig.

Nach Ansichten der Experten von CIO Bulletin gehören wir deshalb zu den 30 einflussreichsten Unternehmen des Jahres 2020.

 

Wettbewerbsvorteil mit der Blockchain

 

ivault hat sich das Ziel gesetzt, mithilfe der Blockchain-Technologie einen neuen Standard der Fälschungssicherheit zu etablieren – für jedes Unternehmen, jedes Produkt und jeden einzelnen Konsumenten.

Wir haben die 7 wichtigsten Vorteile von ivault für Unternehmen im Folgenden zusammengefasst, damit Sie sehen, welchen Wettbewerbsvorteil Unternehmen durch die Implementierung der ivault Blockchain haben können:

1. Nachhaltige Blockchain-Lösung

Unsere Blockchain hat nichts mit FinTech und Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum zu tun. Bitcoin Mining ist für Umweltschädlichkeit und einen hohen Energieverbrauch bekannt. Doch die Distributed Ledger Technologie lässt sich auch umweltschonend implementieren wie in unserem Fall: Wir benötigen gerade einmal so viel Energie wie Ihr Computer zuhause, den Sie nutzen, um ins Internet zu gelangen.

Die ivault Blockchain kann dabei in ein bestehendes Supply Chain Management System integriert werden, um die Fälschungssicherheit zu erhöhen. Innerhalb kurzer Zeit konnten wir das beispielsweise für das Unternehmen Golisan umsetzen:

Supply Chain Fälschungssicherheit bei Golisan: Die Nahrungsergänzungsmittel von Golisan haben nun das ivault verified Label auf der Produktverpackung und je einen eigenen QR-Code auf der Etikette.

Supply Chain Fälschungssicherheit bei Golisan: Die Nahrungsergänzungsmittel von Golisan haben nun das ivault verified Label auf der Produktverpackung und je einen eigenen QR-Code auf der Etikette.


2. Skalierbare Blockchain-Lösung

Die Skalierbarkeit im Kryptosektor zu einer der größten Herausforderungen geworden, gerade für die Giganten Bitcoin und Ethereum. Schuld daran ist der etwas veraltete, energiefressende Proof-of-Work-Algorithmus.

ivault dagegen nutzt diesen Algorithmus bewusst NICHT. Unsere Blockchain Technologie ist skalierbar. Das heißt wir können, wenn es benötigt wird, sogar 100.000 Transaktionen in der Sekunde durchführen.

3. Cybersicherheit

Daten werden in einer dezentralisierten Datenbank gespeichert. Das bedeutet, wenn sie einmal eingegeben wurden, sind sie nicht mehr manipulierbar. Somit wird das höchste Level an Datensicherheit garantiert und Betrugsfälle sind kaum mehr möglich.

Die meisten Unternehmen speichern wichtige Daten dagegen nach wie vor auf einem einzigen zentralisierten Server. Dieser kann leicht gehackt werden – wovon wir tagtäglich hören. Stürzt ein solcher Server nach einem Hacker Angriff ab, kann das Unternehmen vorübergehend selbst oft nicht mehr auf die eigenen Daten zugreifen. Die Konsumenten auf der anderen Seite beschweren sich, dass Sie nicht mehr auf digitale Leistungen des Unternehmens zugreifen können.

Auch das wird dank der Distribution (Verteilung) von Daten auf mehrere Nodes (einzelne Computer) in einem globalen Netzwerk mit unserer Blockchain App nicht mehr möglich sein. Diese so zusammengeschlossenen Computer fungieren als die “Blöcke” in der Blockchain. Alle Einträge werden auf den Computern individuell verschlüsselt, was die Cybersicherheit im Vergleich zu anderen Technologien immens erhöht.

Die Blockchain ist zudem anonym. Wir stehlen keine Kundendaten. Mehr über die Vorteile der Blockchain-Technologie gibt es hier.

4. Supply Chain Transparenz und Rückverfolgbarkeit

Jeder Produktionsschritt in der Wertschöpfungskette ist dank ivault langfristig rückverfolgbar. Dazu wird jeder Eintrag in der Blockchain mit einem Zeitstempel versehen. Der Hersteller weiß also zu jedem Zeitpunkt, wo sich ein Produkt befindet von Lieferanten über Zwischenhändler bis zum Endkonsumenten. Auf diese Weise kann leicht nachvollzogen werden, wo Fälschungen in die legale Vertriebskette eingeschleust wurden.

Damit kann die gesamte Lieferkette transparent gemacht werden und zwar auch für den Endkonsumenten, der sich heutzutage viele Gedanken über die Herstellungsbedingungen, z.B. Nachhaltigkeit, macht. Der Hersteller kann unsere B2B-Lösung nutzen, um umweltbewussten Verbrauchern die gewünschte Transparenz bezüglich der Produktionsbedingungen zu geben.

Scannt ein Käufer beispielsweise den QR-Code auf einem Produkt von Golisan, bekommt er alle Informationen zu den Inhaltsstoffen, woher diese kommen und von welchen Zulieferern – die volle Transparenz. Das Schweizer Unternehmen ist damit auf dem Nahrungsergänzungsmittel-Markt bislang konkurrenzlos…

5. Consumer Trust

Das wirkt sich selbstverständlich positiv auf die Kundenbeziehung aus. ivault ist eine neue Art der Verbindung zwischen Hersteller und Verbraucher – ein Blockchain-basierter Kommunikationskanal, der das Vertrauen in eine Marke auch nach vorangegangenen Schäden durch Fälschungskriminalität wieder erhöhen kann. Damit kann auch die Markenbekanntheit gesteigert und das Markenbewusstsein geschärft werden.

6. Schadensreduktion

Finanzielle Verluste und Image-Schäden werden reduziert, denn Fälschungen können viel schneller erkannt werden – bevor ein größerer Schaden entsteht. Auch Konsumenten werden seltener durch billig produzierte  Imitationen wie etwa Arzneimittelfälschungen geschädigt.

Corona Medikamente Fälschungen, Fälschungssicherheit Supply Chain Transparency

Ob es sich nun um Schadstoff belastete Imitationen von Markenkleidung, Arzneimittelfälschungen oder fehlerhaft nachgeahmte Ersatzteile für Kraftfahrzeuge oder gar Flugzeuge handelt: Produktfälschungen ziehen ernsthafte Konsequenzen für uns und unsere gesamte Umwelt nach sich.


7. Präventiver Fälschungsschutz

Dass genau nachvollzogen werden kann, an welcher Stelle die Fälscher eine Lieferkette infiltriert haben, dient auch der Prävention von Fälschungsversuchen. Die Effizienz der Blockchain, was Rückverfolgbarkeit und Supply Chain Transparenz anbelangt, ist eine effektive Abschreckung, denn Fälscher wollen nicht in das Scheinwerferlicht einer so überlegenen Technologie wie der Blockchain stolpern…

Für Unternehmen wie Golisan, die unsere Technologie bereits implementiert haben, ist dieser Wettbewerbsvorteil von großer Bedeutung. Dank ivault konnten sie nicht nur die Fälschungssicherheit erhöhen, sondern auch eine neue Beziehung des Vertrauens zu ihren Kunden aufbauen.

Für die Konkurrenz dagegen wird es immer schwieriger diesen Defizit aufzuholen.

 

B2C: So nutzt der Verbraucher die ivault App

 

Im Falle von Golisan kann der Verbraucher einfach den QR-Code auf dem ivault verified Produkt scannen – mit jeder herkömmlichen Smartphone-Kamera – und bekommt sofort die Bestätigung, dass es sich um ein Originalprodukt handelt. Die ivault-Lösung bringt dem modernen Konsumenten aber nicht nur Transparenz.

Er hat darüber hinaus die Möglichkeit, sein Eigentum mit der ivault App zu registrieren und langfristig gegen Verlust und Diebstahl zu schützen. Er kann mit der App nach verlorenen und gestohlenen Gegenständen suchen.

Im Schadensfall kann der Verbraucher so eindeutig nachweisen, dass er der rechtmäßige Eigentümer ist oder ein Anspruch auf die Herstellergarantie besteht. Er bekommt damit ein neues Level von Sicherheit auf zwei Ebenen geboten.

Die Verbindung zwischen Herstellern und Verbrauchern ist somit beiderseits von mehr Sicherheit und gegenseitigem Vertrauen gekennzeichnet – ein klarer Wettbewerbsvorteil.

 

Demnächst: Rede auf dem AIM-Kongress 2020

 

Neben CIO Bulletin kam auch der Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Vizepräsident, Premier- und Verteidigungsminister der Vereinigten Arabischen Emirate und Herrscher von Dubai, mit einer persönlichen Einladung auf CEO Arman Sarhaddar zu.

Wir freuen wir uns sehr, Ihnen hiermit bekannt zu geben, dass der Erfinder von ivault eine Rede auf dem 10. jährlichen Investitionstreffen in Dubai halten wird. Registrieren können Sie sich hier.

Blockchain AIM 2020: blockchain for supply chain and fighting the pandemic

Fälschungssicherheit und Supply Chain Transparenz: Keynote: Future of Blockchain and its Impact on Supply Chain and fighting the Pandemic? – am 21. Oktober 2020, 15:00-15:20 Uhr, Annual Investment Meeting, Future Cities (Session 8).

AIM Digital ist die größte virtuelle Plattform für die globale Investitionsgemeinschaft, die von der VAE und dem Annual Investment Meeting ins Leben gerufen wurde. Mit dem Thema “Reimagining Economies: The Move Towards a Digital, Sustainable and Resilient Future” ist diese wichtige Initiative für den 20. bis 22. Oktober 2020 geplant.

Die allererste digitale Ausgabe des jährlichen Treffens bringt die attraktivsten und sichersten Investitionsprojekte und -möglichkeiten für Investoren aus aller Welt zusammen. Vault Security Systems AG wurde in der Speaker-Kategorie “Future Cities” unter Persönlichkeiten von renommierten Unternehmen wie Siemens, Microsoft, Pfizer, General Electric, Philips, Agility, Cigna Insurance, Hyperledger und viele mehr gelistet.

An dieser Stelle sind offensichtlich keine weiteren Worte mehr nötig, um das Potenzial unserer innovativen Anwendung ivault zu erklären. Wir hoffen, dass Sie die Möglichkeit haben, an diesem großartigen digitalen Ereignis teilzunehmen.

 

Arman Sarhaddar on it-daily.net: Blockchain on the way from niche to mainstream application

Blockchain 2020: Aus der Nische zur Mainstream-Anwendung

Blockchain 2020: Die Blockchain entwickelt sich von der Nischen-Applikation zur Mainstream-Anwendung. Auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF 2020) haben wir bereits wahrgenommen, wie sich dieser Trend allmählich anbahnt.

In der vergangenen Woche erschien zu diesem Thema ein neuer Gastbeitrag von CEO Arman Sarhaddar, dem Erfinder von ivault, auf it-daily.net – einer renommierten Plattform für News rund um Digitalisierung, IT und technologische Innovationen.

Dieser Blogeintrag bietet Ihnen eine Übersicht über seine Experteneinsichten sowie weitere Zahlen und Fakten, die Sie nicht verpassen sollten.


Blockchain 2020: Wo stehen wir jetzt?

 

Jeder, der sich schon einmal mit dem Thema Blockchain beschäftigt hat, weiß, dass die Technologie eine Reihe von Vorteilen bietet. Im B2B-Geschäft sorgt sie für mehr Transparenz, vereinfachte Prozesse und Kosteneinsparungen. Deshalb ist sie auch für den Endkunden relevant – zum Beispiel bei der Nachverfolgung der Supply Chain, Eigentumsnachweisen oder aber der Prüfung der Authentizität von Produkten.

CIO Applications & Blockchain Lösungen: ivault zählt zu den Top 10 Blockchain Solution Providers 2020

Blockchain 2020

Zu Beginn des Jahres haben wir Sie bereits darüber informiert, dass CIO Applications aus dem Silicon Valley uns als einer der TOP Blockchain Solution Providers 2020 eingestuft wurden (siehe Zertifikat). Deshalb können wir mit Stolz sagen, dass wir zu den Pionierunternehmen gehören, wenn es um die Blockchain-Lösungen der Zukunft geht.

Nachdem der anfängliche Hype um die Distributed Ledger Technology (DLT) etwas abgeklungen ist, kommen nun immer mehr Anwendungen tatsächlich zum Einsatz.

Es zeigt sich aber auch, dass noch Klärungsbedarf besteht und dass Blockchain-Lösungen nicht immer nahtlos in bestehende Software und Prozesse integriert werden können.

 

1. Kleine Unternehmen zögern noch

 

… sollten aber nicht zu lange warten.

Die Bitkom-Studie 2019 (siehe unten) zur Blockchain in Deutschland ergab, dass die Technologie von den Befragten gleichzeitig kritisch (9 Prozent) und interessiert (12 Prozent) betrachtet wird.

Sie zeigt auch, dass die Größe des Unternehmens entscheidend dafür ist, ob es sich bereits inhaltlich mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen konkurriert die Blockchain 2020 nach wie vor oft mit anderen Technologien um Innovationsbudgets.

Die folgenden Abbildungen zeigen die Anwendung der Blockchain und anderer digitaler Technologien in Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern:

Bitkom Study 2019

Die Anwendung der Blockchain 2020. Quelle: Bitkom Research 2018; https://www.bitkom.org/sites/default/files/2019-04/190410_bitkom_studie_blockchain_2019.pdf

Die Konkurrenz der Technologien zeichnet sich deutlich ab: Häufig werden Entscheidungen zugunsten von Cloud Computing und Big Data & Analytics getroffen, die bereits öfter erprobt und getestet werden. Daher besteht insbesondere für KMU ein erhöhtes Risiko, in Bezug auf die Blockchain-Technologie den Anschluss zu verpassen und an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren.

Schließlich sind es gerade die kleineren Budgets, die es wesentlich erschweren, später wieder aufzuholen. Daher ist es gerade für kleine und mittlere Unternehmen sinnvoll, sich die Technologie jetzt genauer anzuschauen, um Anwendungsbereiche zu identifizieren.

 

2. KMU: Zusammenarbeit mit Blockchain-Spezialisten

 

Die Bitkom-Studie weist auf den strategischen Ansatz von Unternehmen hin, welche die Blockchain-Technologie bereits einsetzen. Darüber hinaus sind die meisten von ihnen offen für Beratung und Kooperation: Fast zwei Drittel der Unternehmen (63 Prozent) setzen die Blockchain gemeinsam mit Partnern um oder planen dies zumindest.

Diese Entscheidung ist wegweisend, da Fachkräfte mit Blockchain-Kompetenz noch selten, aber sehr gefragt sind. Statt die Expertise im eigenen Haus einzubringen, ist es daher sinnvoller, mit einem spezialisierten Partner zusammenzuarbeiten.

Die Lösungen der Partner können natürlich immer noch auf den jeweiligen Bedarf zugeschnitten werden. Ein seriöser Blockchain-Anbieter steht Unternehmen nicht nur als Technologiepartner zur Seite, sondern übernimmt auch eine beratende Rolle.

 

3. Blockchain 2020: Auf dem Weg zur Mainstream-Anwendung

 

Trotz der bisher zögerlichen Haltung gegenüber der DLT, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen, ist die Technologie eindeutig auf dem Weg zu einer breiten Anwendung in sehr unterschiedlichen Industriezweigen.

Eine aktuelle globale Deloitte-Studie (siehe unten) zum Status der Blockkette 2020 zeigt, dass sich langsam etwas ändert. Die Entscheidungsträger sehen die Technologie nicht mehr nur als bahnbrechend und vielversprechend an, sondern behandeln sie nun als wichtigen Teil der Transformation und Innovation ihres Unternehmens.

Nach dem von der IT-Forschungs- und Beratungsfirma Gartner beschriebenen Hype Cycle ist die Distributed-Ledger-Technologie damit aus dem Tal der Enttäuschung heraus. Wir befinden uns jetzt in einer Phase, in der das Verständnis zunimmt und erste Unternehmen die Technologie in ihren Prozessen implementieren und testen.

Die Deloitte-Studie stellt diese Entwicklung in ihrem zeitlichen Ablauf dar:

Deloitte study 2020 blockchain applications

Anwendung und Einstellung zur Blockchain 2020. Quelle: Deloitte’s Global Blockchain Survey, 2018, 2019 and 2020; https://www2.deloitte.com/content/dam/insights/us/articles/6608_2020-global-blockchain-survey/DI_CIR%202020%20global%20blockchain%20survey.pdf

86 Prozent der Befragten gaben bereits an, dass ihre Unternehmensleitung an echte Effizienzgewinne dank Blockchain-Technologie glaubt. Zwei Jahre zuvor waren es nur drei Viertel. Ebenso glauben 83 Prozent, dass ihr eigenes Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verliert, wenn die DLT nicht angewendet wird (2018: 68 Prozent).

 

4. Anwendungsfälle sollten gründlich untersucht werden

 

Die Haltung gegenüber der Blockchain-Technologie ist somit zunehmend von einer differenzierten (weil umfassender informierten) Sichtweise geprägt, während gleichzeitig Vertrauen und Optimismus zunehmen.

Dennoch ist es entscheidend, die Technologie überlegt und sinnvoll einzusetzen, statt sich mit dem Begriff zu schmücken. Insbesondere in den Bereichen Logistik und Lieferketten gibt es bereits einige erfolgreiche Anwendungen, die sich wirtschaftlich quantifizieren lassen.

Tatsächlich ist die praktische Umsetzung dort bereits weiter fortgeschritten als beispielsweise in der Finanzindustrie, obwohl dies oft prominenter diskutiert wird.

Es gibt aber auch eine Reihe anderer Möglichkeiten, die Blockchain 2020 sinnvoll in das eigene Geschäftsmodell zu integrieren. Weitere spannende Anwendungsszenarien gibt es in den Bereichen Verifikation (Authentifizierung sowie Datenverifikation) oder Versicherung.

Die besten Voraussetzungen für den gewinnbringenden Einsatz der Blockchain 2020 bringen Unternehmen, die mit Offenheit und Innovationsbereitschaft an das Thema herangehen und sich das nötige Know-how aneignen – entweder durch geschicktes Recruiting oder mit einem kompetenten Partner.

sustainable blockchain solutions for supply chain

Nachhaltige Blockchain Lösungen 2020 – ist das möglich?

Kurz gesagt: JA! Nachhaltige Blockchain Applikationen stehen schon vor der Tür. Die Blockchain kann sogar maßgeblich zum Umweltschutz beitragen und ihr schlechter Ruf aufgrund des hohen Energieverbrauchs ist nicht ganz gerechtfertigt.

Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Das wirft die Frage auf: Wie sieht es mit unserer Zukunftstechnologie namens Blockchain aus, auf die viele große Pioniere in aller Welt ihr Vertrauen setzen?

Arman Sarhaddar, CEO der Vault Security Systems AG und Erfinder von ivault, beantwortete in diesem Interview mit Industry of Things einige kritische Fragen zum Thema. Seine Antworten haben wir hier zusammengefasst, um Ihnen zu zeigen, warum Blockchain nicht einfach mit Bitcoin, einem hohem Energieverbrauch und geringer Umweltverträglichkeit gleichgesetzt werden darf.

Nachhaltige Blockchain / Sustainable blockchain solutions: Is it possible to protect our environment and nature with the distributed ledger technology, that has been described as dramatically energy-inefficient.

Nachhaltige Blockchain Lösungen werden für Unternehmen und Endverbraucher genau wie nachhaltige Wirtschaftsmodelle immer wichtiger. Aber wie ist es möglich, unsere Umwelt und die Natur zu schützen, indem wir eine Technologie verwenden, die in der Vergangenheit fast ausschließlich für das erschreckend energie-aufwändige Bitcoin-Mining genutzt wurde?


1. Warum hat die Blockchain einen schlechten Ruf in Sachen Nachhaltigkeit?

 

Unser CEO erklärt, dass Blockchain in Bezug auf Umweltverträglichkeit keinen guten Ruf genießt. Das liegt daran, dass der Begriff trotz wachsender Kenntnis immer noch stark mit Kryptowährungen wie Bitcoin assoziiert wird.

Das Bitcoin Mining ist in der Tat energie-intensiv: Der Proof-of-Work-Algorithmus (PoW), mit dem unter anderem neue Coins generiert werden, ist mit einem sehr hohen Rechenaufwand verbunden. Eine einzige Transaktion verbraucht heute so viel Energie wie 1,5 amerikanische Durchschnittshaushalte pro Tag.

Dies ist kritisch zu sehen, da z.B. auch in China viel Mining betrieben wird. Dort stammt der notwendige Strom oft aus Kohlekraftwerken, was die Mining-Aktivitäten extrem klimaschädlich machen.

“Aber Bitcoin ist nicht Blockchain und Blockchain ist nicht Bitcoin.” – Gut gesagt, Arman.

 

2. Was ist mit nachhaltigen Blockchain Anwendungen außerhalb der Krypto-Welt aus?

 

Heute können wir aus vielen verschiedenen Algorithmen wählen und es gibt viele gute Alternativen zum PoW-Algorithmus, die weniger Energie verbrauchen und in Zukunft sogar CO2-neutral werden könnten. Jede Option hat allerdings Vor- und Nachteile, die  im Hinblick auf die Umweltverträglichkeit abgewogen werden müssen.

Die meisten Firmen verwenden tatsächlich eher nachhaltige Blockchain-Algorithmen: Für ein Unternehmensnetzwerk wird das energie-aufwändige Cybersecurity-Level wie bei Bitcoin einfach nicht benötigt.

Die meisten Anwendungen der Blockchain oder Distributed-Ledger-Technologie (DLT), die für Unternehmen entwickelt wurden, kommen also ohne den energie-intensiven PoW-Algorithmus aus. Die Netzwerke sind nicht wie das Bitcoin-Netzwerk frei zugänglich, sondern benötigen eine Erlaubnis (permission-based networks).

Anstelle eines Proof-of-Work kann z.B. ein Proof-of-Stake verwendet werden – man muss in diesem Fall nicht alle technologischen Details verstehen, sondern nur die Tatsache, dass Rechenleistung und Energieverbrauch damit drastisch reduziert werden können.

Dennoch können diese nachhaltigen Blockchain Lösungen immer noch die gewünschte Leistung erreichen.

 

3. Kann die Blockchain Technologie auch zum Umweltschutz beitragen?

 

Es gibt viele Geschäftsmodelle, die soziale und ökologische Probleme direkt mit SDGs (Sustainable Development Goals) angehen. Wie jede Technologie kann die Blockchain für verschiedene Zwecke eingesetzt werden. Zum einen kann sie den Papierverbrauch durch die sichere und dauerhafte Aufzeichnung kontinuierlich abrufbarer Daten enorm reduzieren.

Sustainable blockchain solutions: energy-saving future technology, carbon-neutral supply chain

Aufgrund ihrer Fähigkeit, Daten unveränderlich zu erfassen, hat die Blockchain ein besonders großes Potenzial für den Umweltschutz. Derzeit wird sie bereits zur Erfassung von Daten über die natürliche Umwelt und Veränderungen in Ökosystemen eingesetzt.

Zum anderem gibt es bereits nachhaltige Blockchain Anwendungen in der umweltfreundlichen Aquakultur, welche die Distribution von Fischen rückverfolgbar machen und die ökologische Verantwortung des Unternehmens belegen können.

Die Überwachung der Supply Chain ermöglicht es, minderwertige Produkte früher im Prozess zu identifizieren. So kann das Ausmaß von Rückrufaktionen und Neuproduktionen reduziert werden, was sich positiv auf die Treibhausgasbilanz und andere Ressourcen auswirkt.

Ein weiteres wichtiges Thema ist der Fälschungsschutz. Gefälschte Produkte sind oft hochgradig umweltbelastend. Es erscheint lächerlich, zu erwähnen, dass das Ausmaß hier kaum skalierbar ist, da es keine gesetzlichen Kontrollen der Produktions- und Vertriebsstandards in diesem zweifelhaften Sektor des Welthandels gibt…

 

4. Wie steht es um nachhaltige Blockchains im Bereich der Social Governance?

 

Nachhaltigkeit hat neben der ökologischen Dimension auch eine ethische Komponente. Neben dem Verbraucherschutz kann Blockchain sicherstellen, dass die Waren unter verantwortungsvollen Bedingungen produziert wurden.

Im Fairtrade-Segment zum Beispiel werden nachhaltige Blockchain-Lösungen nach und nach etabliert und garantieren faire Arbeitsbedingungen sowie die Einhaltung der Menschenrechte.

Ein weiterer Aspekt ist, dass in einigen Märkten bis zu 70 Prozent der Medikamente gefälscht sind. Schätzungsweise sterben 100.000 Menschen jedes Jahr an den Folgen der Einnahme von Arzneimittelfälschungen.

Eine Technologie wie die Blockchain zur Verfolgung der Supply Chain, mit der die Echtheit von Medizinalprodukten nachgewiesen werden kann, trägt dazu bei, das Risiko zu verringern und die Zahl der tödlichen Vorfälle potenziell zu minimieren.

Auf der anderen Seite ermöglicht die Blockchain Smart Contracts, die unter bestimmten vereinbarten und unveränderlichen Bedingungen automatisch in Kraft treten. Das “Wenn-Dann”-Prinzip kann zum Beispiel für automatische Zahlungen genutzt werden. Dadurch sind Zahlungsverzögerungen oder -Unterschlagungen nicht mehr möglich.

Die gesamte Geschäftswelt kann von direkten und transparenteren Beziehungen profitieren, die durch nachhaltige Blockchain Lösungen katalysiert werden. Dies entspricht auch dem Grundgedanken der Technologie: Ein transparentes Netzwerk, in dem Transaktionen von jedem eingesehen und verfolgt werden können, kann Korruption ausschließen.

 

5. Was muss getan werden, um die Ökobilanz und das Image der Blockchain zu verbessern?

 

Die Tatsache, dass Bitcoin einen sehr hohen Energieverbrauch hat, der den Verbrauch von Ländern wie beispielsweise der Schweiz übertrifft, wird in den Medien in der Regel stärker thematisiert als die Möglichkeiten in Sachen Nachhaltigkeit.

Das Wichtigste ist, dass das öffentliche Bewusstsein für den grundlegenden Unterschied zwischen Krypto-Währungen wie Bitcoin und Blockchain weiter wächst.

Die steigenden Anforderungen an nachhaltige Wirtschaftsmodelle treibt die technische Entwicklung von Blockchain-Anwendungen für Unternehmen, die langsam in die Praxis umgesetzt werden, weiter an.

Wir sind bereits auf dem richtigen Weg – nachhaltige Blockchain Anwendungen, die z.B. für Energieeinsparungen oder Abfallvermeidung entwickelt werden, machen ihren Energieverbrauch mehr als wett. In Zukunft wird sich dieses Gleichgewicht weiter verbessern.

sustainable blockchain solutions for supply chain

In Zeiten, die so viel Skepsis und Zweifel provozieren wie heute, ist es zumindest gut zu wissen, wie schnell sich die Natur erholen kann, wenn wir in Sachen CO2-Emissionen und Umweltverschmutzung so radikal auf die Bremse treten, wie jetzt – durch das Coronavirus gezwungenermaßen. Mit der Blockchain kann der Umweltschutz weiter voran getrieben werden.

Alle Artikel von CEO Arman Sarhaddar unter anderem zu den Themen Supply Chain und nachhaltige Blockchain finden Sie auch in seinem Industry of Things Expertenprofil hier.

 

CIO Applications & Blockchain Lösungen: ivault zählt zu den Top 10 Blockchain Solution Providers 2020

CIO Applications: ivault unter den Top Blockchain Lösungen 2020

Supply Chain Transparenz und Markenschutz: Jetzt ist es offiziell. CIO Applications zählt ivault unter die Top 10 der besten Blockchain Lösungen des Jahres.

CIO Applications & Blockchain Lösungen: ivault zählt zu den Top 10 Blockchain Solution Providers 2020

ivault wurde bereits als eine der besten Blockchain Ideen am World Economic Forum WEF 2020 in Davos bezeichnet.

Nun zeichnete die renommierte Zeitschrift CIO Applications unsere Blockchain Lösung ivault als eine der Top Blockchain Technology Solution Providers 2020 aus. Unsere Plattform bietet die bislang höchste Transparenz der Supply Chain und optimalen Markenschutz, indem das unbemerkte Eintreten von Produktfälschungen in die Lieferkette vermieden werden kann.

Eine Zusammenfassung des Artikels erhalten Sie in diesem Blogartikel. Den kompletten Beitrag von CIO Applications können Sie hier in englischer Sprache lesen: Vault Security Systems AG: Transparency for Supply Chain and Protecting Valuables

 

ivault: Unsere patentierte Blockchain Lösung 

 

Im Interview mit CIO Applications beschreibt Arman Sarhaddar, CEO und Gründer von Vault Security Systems, wie ivault entstandNachdem er selbst bestohlen worden war, kam ihm Idee:

“Wie wäre es, wenn ich jeden physischen Gegenstand in eine Datenbank mit Seriennummern eingeben würde? Dann hätte ich alle Informationen aufgezeichnet.”

Diese Idee wurde patentiert und führte so zur Gründung des Unternehmens Vault Security Systems AG.

Ob Bekleidung, Elektronik, Medikamente, … Viele Unternehmen verlieren auf dem Markt an Wert, weil gefälschte oder gestohlene Produkte ohne ihr Wissen Teil ihrer Supply Chain werden. Die qualitativ minderwertigen Produktfälschungen kommen bei den Käufern dann als vermeintliche Originale an.

ivault ist eine effiziente Track-and-Trace-Lösung, die das Erkennen von Fälschungen in der Lieferkette ermöglicht: Mithilfe der Distributed-Ledger-Technologie schafft ivault eine vollkommen transparente, rückverfolgbare und damit sichere Supply Chain.

 

Wie hilft ivault die Herausforderungen von Unternehmen zu meistern?

 

Das große, globale Problem sind Umsatzeinbußen in Milliardenhöhe auf Seiten der großen Unternehmen und die Gefährdung von Menschenleben durch Fälschungen, die sich nicht an erforderte Sicherheitsstandards halten und gerade im Falle von gefälschten Medikamenten sogar tödliche Folgen haben können.

Deshalb haben wir eine Blockchain Lösung entwickelt, welche die Distributed-Ledger-Technologie zur Sicherung der Lieferkette einsetzt, und die sowohl für Unternehmen als auch für Verbraucher einfach anwendbar ist.

ivault hilft Unternehmen damit, ihre Produkt über die gesamte Lieferkette von der Herstellung bis hin zu den Endbenutzern zu verfolgen, da alle Transaktionen aufgezeichnet und mit einem Zeitstempel versehen werden. Sobald eine Transaktion registriert ist, kann sie von niemandem mehr geändert werden, wodurch die Authentizität der Waren garantiert wird.

Wenn ein Unternehmen ein Produkt – z.B. ein medizinisches Gerät oder ein Nahrungsergänzungsmittel bei einer E-Commerce-Plattform wie Amazon – verkauft, ist das Produkt in der Regel mit einem Strichcode oder einer Seriennummer versehen, die jedem bekannt ist.

Wir fügen eine zusätzliche Sicherheitsebene hinzu: Ein Sicherheitsdetail, das außer den Herstellern niemand kennt. Dies erhöht den Wert eines Produkts und erleichtert es, herauszufinden, ob etwas echt oder gefälscht ist.

Im Wesentlichen wird also die Wahrscheinlichkeit minimiert, dass Fälschungen unbemerkt in die Lieferkette gelangen. 

Verständlicherweise werden Fälscher Unternehmen vermeiden, welche die ivault Blockchain Lösung in ihre Lieferkette implementiert haben, da sie durch das Eindringen in die Lieferketten dieser Unternehmen keinen Gewinn mehr erzielen werden.

Unternehmen können eine solche Blockchain Lösung quasi sofort implementieren, denn die vorhandenen Datenbanken in der Lieferkette können problemlos weiter genutzt werden.

 

Technische Merkmale und Funktionsweise

 

ivault ist über einen Webbrowser zugänglich. Es gibt zwei Möglichkeiten, unsere Plattform zu nutzen: als Produkteigentümer oder als Lieferant. Sobald ein ivault Konto eingerichtet ist, kann ein Produkteigentümer vertrauenswürdige Lieferanten einladen.

Die Produktinformationen werden entweder manuell oder mit Hilfe eines QR-Codes, NFC-Chips oder RFID-Chips registriert. Die Informationen umfassen Material und Inhaltsstoffe, die im Produkt verwendet werden, sowie Daten zu ihrer Herkunft.

Von der Herstellung bis zum Endverbraucher wird jedes Detail mit einem Zeitstempel aufgezeichnet, um Transparenz in die Supply Chain zu bringen. Wenn jemand auf diese Informationen zugreifen möchte, kann er das Produkt mit der ivault App auf jedem Smartphone schnell scannen und alle Details des Produkts auf der Website überprüfen.

Das bedeutet: Auch der Endbenutzer kann die Echtheit eines gekauften Produkts einfach überprüfen. Darüber hinaus ermöglicht es ivault den Endverbrauchern, privates Eigentum und Vermögenswerte zu schützen. Mit der globalen Suchmaschine ivault kann jeder verlorene oder gestohlene Gegenstände leicht in Echtzeit wiederfinden.

GOLISAN-safran-ivault-verified

Einen konkreten Use Case haben wir in der Vergangenheit auch bereits bekannt gegeben: Golisan schützt die eigene Supply Chain mit einer individuell auf den Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller zugeschnittenen Blockchain Lösung von ivault. Der wertvolle Safran ist eines der fälschungsanfälligsten Gewürze überhaupt. Je höher der Wert eines Produkts desto wahrscheinlicher ist, dass es gefälscht wird.

 

Weitere Anwendungsfälle und Blockchain Use Cases

 

Bei den meisten großen Unternehmen – wie z. B. im Aufzugsgeschäft – gelangen viele gefälschte Teile in die Lieferkette. Die Plattform kann hier dabei helfen, einen Überblick über das Ausmaß dieses Problems zu bekommen.

In einem anderen Fall verlor ein Unternehmen für medizinische Geräte etwa 100 Millionen Dollar pro Jahr durch gefälschte Produkte. ivault kann helfen, Produktfälschungen in der Lieferkette schnell zu identifizieren und so das Image bzw. den Ruf eines Unternehmens wieder aufzubauen.

Selbst in der Automobilindustrie kann unsere Blockchain Lösung einen großen Mehrwert schaffen. Im Falle von Ferraris und Porsches, die etwa 5 bis 6 Millionen Dollar kosten, wollen die Kunden sicherstellen, dass jedes Teil im Auto ein Original ist – daran arbeitet auch BMW.

Unsere Plattform gibt ihnen die nötige Sicherheit, da die Blockchain-Technologie hacksicher ist, d.h. einmal eingegebene Daten nicht manipuliert werden können. Damit bietet sie den höchsten Sicherheitsstandard im Supply Chain Management.

 

Wie geht es weiter bei Vault Security Systems AG?

 

Derzeit konzentrieren wir uns auf den Schutz der Lieferkette. Doch es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie wir unsere Blockchain Lösung einsetzen können. Beispielsweise wollen Unternehmen wissen, wer die Benutzer ihrer Produkte sind, aber die meisten Käufer verbringen keine Zeit damit, ihr Produkt online zu registrieren.

Deshalb fügen wir in Zusammenarbeit mit unseren Kunden die Möglichkeit hinzu, das Produkt bei jedem Artikel zu scannen. Sobald das Produkt gescannt wird, werden die Kunden automatisch zu einer Website weitergeleitet, auf der sie das alleinige Eigentum an dem Produkt beanspruchen und ihre Angaben machen können. Auf diese Weise können Unternehmen den rechtmäßigen Eigentümer eines Produkts ermitteln.

Wir arbeiten daran, die Reichweite unserer Plattform auf verschiedene Sektoren auszudehnen, darunter Hersteller medizinischer Geräte und pharmazeutische Unternehmen.

Es ist dringend notwendig, Transparenz in die Lieferketten der Pharmaunternehmen zu bringen, denn diese haben massive Probleme mit Arzneimittelfälschungen. Darüber haben wir zuvor im Zusammenhang mit der aktuellen Krisensituation bereits ausführlich im Blog berichtet.

Zudem geht es hier um Menschenleben.

Im schlimmsten Fall kann ein gefälschtes Arzneimittel mehr Schaden anrichten als eine Krankheit selbst. Daher streben wir an, unsere Plattform innerhalb des nächsten Jahres in der Gesundheitsbranche zu verbreiten. Geografisch wollen wir in die Europäische Union, nach Großbritannien und Südamerika expandieren.

Coronavirus: Eine Vielzahl von Tests und Studien zur Umwidmung bereits zugelassener Medikamente werden durchgeführt. Diese könnten bereits gefälscht werden.

Coronavirus Prognose: 5 Thesen zu Arzneimittelfälschungen

Im letzten Blogbeitrag lieferten wir eine ausführliche Prognose zu Arzneimittelfälschungen angesichts der aktuellen Krise durch das grassierende Coronavirus. Es folgen einige ergänzende Gedanken in 5 Thesen zum Coronavirus und Arzneimittelfälschungen… sowie der Blockchain.

Denn mit der Blockchain können Unternehmen nicht nur ihre Supply Chain vor dem Eintritt von Arzneimittelfälschungen schützen. Jeder Einzelne könnte darüber hinaus ganz einfach mit dem Handy überprüfen, ob es sich bei einem gekauften Medikament um ein Original oder eine Fälschung handelt.

CEO Arman Sarhaddars Beitrag über die Zukunft eines Blockchain-Europas wurde nun auch von der renommierten News-Plattform Industry of Things publiziert. Europa kann mit der Applikation der Blockchain-Technologie im Pharma-Sektor jetzt die Initiative ergreifen und zum globalen Blockchain-Vorreiter werden.

Auch die #Datenspende-App des RKI sollte Blockchain-basiert sein, da nur so der optimale Schutz vor Hackerangriffen und die Privatsphäre des einzelnen gewährleistet ist.

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Im Kampf gegen Corona… und Arzneimittelfälschungen, an die bislang noch nicht gedacht wird.


5 Thesen zu Arzneimittelfälschungen

 

These 1 zu den Arzneimittelfälschungen des Jahres 2020

 

Die Medikamente gegen das Coronavirus werden die Arzneimittel des Jahres 2020 sein und damit auch die Arzneimittelfälschungen des Jahres.

Die Beispiele Viagra und Antibiotika (weiter unten) zeigen, dass beliebte und dringend gebrauchte Medikamente besonders häufig gefälscht werden. Auch die Nachfrage nach den Heilmitteln gegen das Coronavirus ist riesig und das Angebot wird zwangsläufig hinterherhinken.

Denn selbst wenn alle erdenklichen Produktionsstätten mobilisiert werden und Pharma-Konzerne zusammenarbeiten, statt sich angesichts des immensen Profitversprechens gegenseitig – wie üblich – Konkurrenz zu machen, wird die Produktion vor allem eines benötigen: Zeit.

Bis die erste Million, geschweige denn die erste Milliarde Präparate, produziert ist, wird Zeit vergehen, in der die Fälscher massenweise Arzneimittelfälschungen und Imitate billig produzieren können. Diese können schnell über illegale Vertriebskanäle online vertrieben werden.

Sobald die ersten Corona-Medikamente die Herstellung verlassen, können die Fälscher auch die aktuell unzureichend geschützten Supply Chains der Pharma-Produzenten infiltrieren – was sie zuvor bereits erfolgreich taten – und potentiell gefährliche Arzneimittelfälschungen auch in die legale Vertriebskette einschleusen. 

Die Arzneimittelfälschungen könnten potentiell einen verheerenderen Schaden anrichten als das Coronavirus selbst. Doch nicht nur Menschenleben stehen auf dem Spiel. Die Produzenten der Corona-Medikamente werden nur bedingt mit Ruhm und Heldentum ausgezeichnet. Denn die Arzneimittelfälschungen in den legalen Distributionskanälen werden zu massiven Image-Schäden führen, welche jede gute Tat kompensieren.

 

These 2 zum Fälschungsmarkt der Entwicklungsländer

 

Auf dem Fälschungsmarkt der Entwicklungsländer erscheinen billige Arzneimittelfälschungen als konkurrenzlos “bessere” Angebote.

Die Nachfrage nach Präparaten zur Heilung und Impfung gegen das Coronavirus wird aus allen Ländern gleichermaßen kommen und Fälscher haben es leicht, die armen Länder ausbeuten. Die Fälscher nutzen den Fälschungsmarkt der ärmeren Länder bereits in vollem Umfang aus.

Schon jetzt sind etwa 30 % der Medikamente in Asien oder Südamerika und bis zu 50 % in Afrika Arzneimittelfälschungen.

Viele Fälscher können und werden sich mit den bald in Produktion gehenden Arzneimittelfälschungen der Coronavirus-Pandemie weiterhin auf die armen Länder konzentrieren. Solche, die viele Lücken im System aufweisen, wie die mangelhaften bis gänzlich fehlenden Importkontrollen durch fehlendes Personal, durch die Arzneimittelfälschungen ohne Schwierigkeiten vertrieben werden können.

Die Fälscher können Arzneimittelfälschungen hier problemlos (wenn auch nur geringfügig) günstiger anbieten. Für ärmere Länder und viele einzelne, monetär schlecht stehende Institutionen stellen diese “bessere Angebote” dar und die Originale sind vergleichsweise keine Konkurrenz mehr.

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Jedes 2. oder 3. Medikament in Afrika ist ein Fake! Die Wirtschaftswoche spricht bei der Einnahme von Arzneimitteln in Entwicklungsländern daher von einem “Glücksspiel”. Glück hat hier auch, wer nur die schnöde Fälschung ohne irgendeinen Wirkstoff erwischt. Denn nach Angaben der WHO, enthalten 60 % aller Arzneimittelfälschungen keine Wirkstoffe, allerdings etwa 16 % gänzlich falsche Wirkstoffe. Es handelt sich hier vor allem um gefälschte Antibiotika – die am meisten benötigten Medikamente.

 

Zum Vergleich:

Industrienationen sind aufgrund der arzneimittelrechtlichen Kontrollen und der engen Zusammenarbeit von Herstellern, pharmazeutischem Großhandel, Apotheken und Behörden vergleichsweise sicherer vor Arzneimittelfälschungen. Dennoch bleiben wir nicht unberührt von Fälschungskriminalität im großen Stil: In den USA wurden rund 1,5 Millionen gefälschte Anti-Baby-Pillen beschlagnahmt, die zu wenig Wirkstoff enthielten.

Und um noch einmal auf Sildenafil, besser bekannt als Viagra, zurückzukommen: Im Jahr 2006 wurden allein in der EU 2,5 Millionen gefälschte Viagra-Tabletten beschlagnahmt. 2007 waren es 3,4 Millionen. [Quelle]

Die professionellen Fälscher, die bereits erfolgreich legale Vertriebskanäle in Europa oder den USA infiltriert haben, werden diejenigen sein, welche die Coronavirus-Nische des Fälschungsmarktes als erstes einnehmen. 

 

These 3 zur Umwidmung bereits zugelassener Medikamente (und ihren Fälschungen)

 

Die Arzneimittelfälscher fertigen vielleicht bereits Fälschungen zugelassener Medikamente, die für eine Umwidmung infrage kommen.

Dank der weltweiten Lieferengpässe nimmt der Handel mit gefälschtem medizinischen Equipment drastisch zu. Die Diebstähle und kriminellen Manöver sind bereits in einen Atemschutzmasken-Krieg ausgeartet.

Neben der Neuentwicklung von Medikamenten gegen das Coronavirus, wird auch eine Vielzahl an klinischen Studien zur Umwidmung bereits existierender Medikamente durchgeführt, zum Beispiel von anderen antiviralen Medikamenten.

Denn es ist wahrscheinlicher, dass ein bereits zugelassenes Medikament die ersehnte Heilung bringt oder dies zumindest sehr viel früher geschieht, als dass ein gänzlich neuer Wirkstoff für die breite Masse verfügbar sein wird.

Coronavirus: Eine Vielzahl von Tests und Studien zur Umwidmung bereits zugelassener Medikamente werden durchgeführt. Diese könnten bereits gefälscht werden.

Im Durchschnitt koste die Neuentwicklung eines Medikaments ca. 1 Milliarde Euro, denn es muss einen weitaus längeren Prozess durchlaufen: von der Entwicklung und ersten klinischen Studien über arzneimittelrechtlichen Kontrollen und Erstzulassung bis hin zur Produktion… die bei der Einrichtung der Produktionsstätte und der Produktionszahl 0 beginnen muss. Ein bereits zugelassenes Arzneimittel muss viele der obigen Schritte nicht noch einmal oder nur verkürzt durchlaufen, eine Produktionsstätte ist schon vorhanden und eine gewisse Menge des Medikaments steht bereits zur Verfügung. [Quelle]

Aktuell sind Fake-COVID-19-Medikamente im Netz keine Ausnahme mehr. Doch der Massenvertrieb beginnt dann, wenn die Menschen offiziell informiert werden, dass es ein wirksames Mittel gegen das Coronavirus gibt.

Und dieser Prozess der Information durch die Medien hat bereits begonnen. Denn beispielsweise ist bekannt geworden, dass das Grippemittel Avigan aus Japan sehr gute Chancen hat, gegen das Coronavirus wirksam zu sein – und schon hat Deutschland sich mit Millionen von Tablettenpackungen eingedeckt, die u.a. von der Bundeswehr verteilt werden sollen.

… und DAS wissen auch die Fälscher, die sich schließlich ebenfalls informieren und bereits in die Produktion gegangen sein könnten. Arzneimittelfälschungen dieser und anderer vielversprechender Medikamente lassen sich jetzt schon dank des vermittelten Wissens durch Medien und Nachrichten leicht an den Mann bringen.

Denken Sie einmal darüber nach: Wie viele Menschen haben bereits im Internet nach einer Möglichkeit gesucht, eine Packung Avigan zu ersteigen? Und wie viel sind sie bereit zu zahlen, um ein so vielversprechendes Medikament zu bekommen?

 

These 4 zum Mangel an Cybersecurity 

 

Die Fälscher werden es leicht haben, an die nötigen Informationen der Pharma-Unternehmen und ihrer Distributionspartner zu kommen, denn es mangelt an Cybersecurity.

Die Lücke im System sind zum einen die Heimcomputer, von denen aus aktuell viele Angestellte im Home Office auf die internen Server der Unternehmen zugreifen. Damit werden es die Fälscher leichter haben als zuvor. Gleichzeitig sollte jeder, dessen Präsenz in den Räumlichkeiten der Unternehmen nicht zwingend erforderlich ist, angesichts der Krise zuhause bleiben.

Unternehmen müssen hier sicherstellen, dass Informationssicherheit und Datenschutz weiterhin gewährleistet sind, was die DSGVO ohnehin vorschreibt.

Es sind allerdings nicht nur die Heimcomputer, die uns Sorgen machen sollten, sondern auch der Trend zu #Datenspende-Apps, der nun auch in Deutschland angekommen ist. Das Robert Koch-Institut (RKI) stellt die Corona-App zur Verfügung und betont, dass es sich um eine freiwillig Spende persönlicher Daten handle, die mittels Nutzer-ID pseudonymisiert gespeichert und ausgewertet werden

Doch die kontroverse Maßnahme regt Datenschutz-Experten zur Kritik an. Ein gewisser Schutz der Privatsphäre wird zwar gewährleistet, doch die gesammelten Daten werden zentral gespeichert und sind somit nicht ausreichend vor Hackerangriffen geschützt.

Eine Blockchain-Lösung könnte helfen, indem die gesundheitsbezogenen Datenspenden dezentralisiert gespeichert werden und somit nicht gehackt werden können.

 

These 5 zur Blockchain als optimale Lösungen dieser Probleme

 

Hier und jetzt hat Europa gute Chancen zum Blockchain-Vorreiter werden, denn mit der Blockchain können Arzneimittel fälschungssicher gemacht werden.

Arman Sarhaddar, der Erfinder der ivault Blockchain, berichtete bereits für Blockchain Insider von den Chancen Europas zum globalen Blockchain-Vorreiter zu werden. Nun hat auch Industry of Things, seinen Beitrag publiziert. Es ist bereits der zweite Beitrag unseres CEOs auf der renommierten Plattform von und für Blockchain-Experten.

Hier berichtete er über Produktfälschungen in der Lieferkette:

“Die Nachverfolgung der Inhaltsstoffe ist gerade im Medizinsektor entscheidend. […] Gerade Kunden dieser Produkte möchten sicher sein, keine Fälschung erworben zu haben. Für sie spielt zudem die Qualität der Inhaltsstoffe eine essentielle Rolle und im Schadensfall muss die Schwachstelle zweifelsfrei identifizierbar sein.”

Europa hat nun die Chance, die Rolle als Blockchain-Vorreiter auf dem Weltmarkt zu einzunehmen, indem die intelligenteste Lösung für das Supply Chain Management der Pharma-Unternehmen implementiert wird: die Blockchain.

Die Blockchain bietet nicht nur den optimalen Schutz gegen den Eintritt von Arzneimittelfälschungen in die Lieferkette. Sie vereinfacht zugleich die Erkennung von Fälschungen und Rückverfolgung der Schwachstelle, da sie die höchstmögliche Transparenz der Supply Chain für den Hersteller bietet.

Aber nicht nur das: Potentiell könnte jeder Käufer die Möglichkeit haben ein gekauftes Medikament auf seine Echtheit zu prüfen. Per Scan eines QR-Codes auf der Produktverpackung via App. So erkennt jeder Einzelne, ob es sich um ein Original oder eine Fälschung handelt.

 

Zum Vergleich: Aktuelle Methoden zur Erhöhung der Fälschungssicherheit sind intelligent und komplex – es soll Fälschern schließlich nicht gelingen, authentische Arzneimittelfälschungen herzustellen – aber sie nicht unbedingt praktisch und effizient.

1. Ein Beispiel ist der Fälschungsschutz securPharm: 

“Bei dem End-to-End-Verifikationssystem lädt der Hersteller die packungsbezogenen Daten in die Datenbank der pharmazeutischen Industrie hoch. Zur Verifikation scannt die Apotheke den Data Matrix Code und löst somit eine Überprüfung in der Industriedatenbank aus. Wird der in der Datenbank vermerkte Status “positiv” an die Apotheke zurückgemeldet, kann das Arzneimittel “ausgebucht” und an den Patienten abgegeben werden.”

Der Fehler dieses Systems ist, dass die Daten zentral gespeichert werden und damit von raffinierten Hackern leicht manipuliert werden können.

Die Blockchain speichert Daten grundlegend anders: Die Distribution (Verteilung) von Daten auf Nodes (Computer) in einem globalen Netzwerk ergibt eine dezentralisierte Datenbank. Die so zusammengeschlossenen Computer fungieren als die „Blöcke“ in der Blockchain.

Alle Einträge werden auf den Computern individuell verschlüsselt, und Änderungen müssen von allen Blöcken im System bestätigt werden, sodass die Blockchain praktisch unhackbar ist und Daten nicht mehr manipuliert werden können.

2. Merck schützt Produkte mit Securalic Reveal:

“Securalic® Reveal sind spezielle Pigmente für unsichtbare Sicherheit. Die Securalic® Reveal Taggants sind mit bloßem Auge nicht zu sehen und können nur von speziellen Sensoren erkannt werden. Dies ermöglicht es Ihnen, Ihr wertvolles geistiges Eigentum auf allen Stufen der Lieferkette zu schützen.”

Die mikroskopisch kleinen Partikel können z.B. den Druckfarben für die Produktverpackung oder anderen Materialien beigemischt werden. Doch wie praktikabel ist ein solches Verfahren?

Der Fehler hier ist, dass es eines speziellen Gerätes bedarf, um das Produkt auf Echtheit zu prüfen. Dieses Gerät müsste im Besitz des Großhandels, der kleinen Apotheken und des Endkonsumenten sein – was wenig realistisch ist.

Und darüber hinaus: Wenn eine Fälschung irgendwo auftaucht, z.B. nachdem der Hersteller das Produkt mit seinem Detektor geprüft hat, wie kann nachvollzogen, woher die Fälschung kam?

Mit der Blockchain dagegen ist es möglich, dass jeder Einzelne einfach per App nachprüfen kann. Damit sorgt die Blockchain nicht nur optimalen Markenschutz, sondern auch Produkt- und Patientensicherheit.

Eine so hohe Produkt- und Fälschungssicherheit ist nur mit der Blockchain möglich und dient zugleich als eine viel effektivere Abschreckung gegen Fälschungskriminalität – denn es ist leicht herauszufinden, wo Fälschungen in die Supply Chain gelangt sind.

Die einzige Hürde: Wenn Europa sich als Blockchain-Leader positionieren will, muss jetzt gehandelt werden.

Arzneimittelfälschungen-Coronavirus

Coronavirus Prognose 2020: Von Fake News zu Arzneimittelfälschungen

Unsere Coronavirus Prognose für den Fälschungsmarkt: Rund um das COVID-19 kursieren aktuell Fake News und erste Arzneimittelfälschungen, die Behauptungen von der plötzlichen Entdeckung eines Wundermittels gegen das neuartige COVID-19-Virus aufstellen. Sie nutzen die Verunsicherung und Angst vieler Mensch in der aktuellen Situation dreist aus. Doch eine viel größere Gefahr erwartet uns…

Die Coronavirus Prognose befasst sich mit der globalen Problematik des Handels mit Arzneimittelfälschungen, die mitunter fatale Konsequenzen nach sich ziehen. Die Marktreife der ersten Heilmittel und Impfstoffe, an denen Forscher und Ärzte aktuell intensiv arbeiten, wird nicht nur Hoffnung und Heilung bringen, sondern auch eine äußert profitable Nische auf dem Fälschungsmarkt eröffnen.

Die Fälscher werden hier schnell Wege finden, Fälschungen von Corona-Medikament und -Impfstoff sowohl über das Netz als auch über die legale Vertriebskette zu verkaufen. Es folgen 3 Fakten mit interessanten Beispielen und Ressourcen, die unsere Coronavirus Prognose untermauern und die Gefahr mehr als deutlich demonstrieren:

  1. Der Handel mit Arzneimittelfälschungen ist ein bereits etabliertes und höchst professionalisiertes, organisiertes Verbrechen, das Todesfälle und Milliardenverluste verantwortet.
  2. Schon jetzt wird die Angst und Verunsicherung der Menschen durch die Pandemie von unseriösen Online-Händlern ausgenutzt.
  3. Die ersten Fälschungen kommen bereits auf: Gefälschtes medizinisches Equipment ist aktuell Top Seller im Netz!
Arzneimittelfälschungen-Coronavirus

Coronavirus Prognose: Medikament oder Impfstoff – wann ist es so weit? Und wann tauchen die ersten Arzneimittelfälschungen auf?


Coronavirus Prognose: 3 Fakten und 3 Thesen zur globalen Fälschungskriminalität

 

1. Der Handel mit Arzneimittelfälschungen ist ein bereits etabliertes und höchst professionalisiertes, organisiertes Verbrechen, welches Milliardenverluste und viele Todesfälle verantwortet.

 

Der Handel mit Medikamentenfälschungen ist heute zu einem der größten globalen Probleme geworden: Weltweit stehen nach der Weltgesundheitsorganisation (WHO) etwa 15 Prozent der Arzneimittel unter Fälschungsverdacht, in Asien und Afrika sind es sogar 30 bis 50 % aller Medikamente. In deutschen Apotheken und Kliniken könnte es sich schätzungsweise bei nahezu jedem 100. Medikament um Arzneimittelfälschungen handeln. 

In den EU-Mitgliedsstaaten wurde trotz strenger Vorschriften in den letzten Jahren eine erhebliche Zunahme des Handels mit Arzneimittelfälschungen beobachtet. In Europa allein gehen der Pharmaindustrie dabei jährlich rund 10 Milliarden Euro verloren, so Europol und EUIPO (Verluste der Einzelhändler wie Apotheken seien hier nicht eingerechnet):

EUIPO – The economic cost of IPR infringement in the pharmaceutical industry

Die EUIPO veröffentlichte diese Statistik:Die EUIPO veröffentlichte diese Statistik: Für die EU als Ganzes wird die Gesamtwirkung von Fälschungen auf 4,4% des Umsatzes oder 10,2 Milliarden Euro geschätzt. Dies ist eine direkte Schätzung der Umsatzverluste, die den rechtmäßigen Herstellern und Großhändlern von Arzneimitteln in der EU jedes Jahr aufgrund von Fälschungen entstehen.

Coronavirus Prognose: Die EUIPO veröffentlichte diese Statistik. Für die EU wird die Gesamtwirkung von Fälschungen auf 4,4% des Umsatzes oder 10,2 Milliarden Euro geschätzt. Dies ist eine direkte Schätzung der Umsatzverluste, die den rechtmäßigen Herstellern und Großhändlern von Arzneimitteln in der EU jedes Jahr aufgrund von Fälschungen entstehen.

 

Für die Kriminellen sind die Gewinne hier bei weitem höher als im Drogenhandel. Dabei sind der Diebstahl von Arzneimitteln und Verkauf sowie Medikamentenfälschungen längst nicht mehr ausschließlich Domäne dubioser Online-Anbieter. Auch in deutschen Apotheken tauchen immer mehr gestohlene Medikamente, umgefüllt, verdünnt und manipuliert, wieder auf. Insbesondere aus italienischen Krankenhäusern werden zunehmend Medikamente gestohlen, wie 2014 das Krebsmedikament Herceptin von Roche.

Die manipulierten Ampullen tauchten schließlich auch in deutschen Apotheken auf. Fälscher konnten diese Arzneimittelfälschungen auch in Finnland und Großbritannien scheinbar ohne Schwierigkeiten in die legalen Vertriebskanäle einschleusen. Und dahinter stecken immense Gewinnsummen, denn 150 mg des komplexen Präparates gegen Brustkrebs sind etwa 850 € wert!

Das Medikament hat außerdem eine biologische Halbwertszeit von 2-12 Tagen und muss bei einer Temperatur -20°C transportiert werden. Dass die Fälscher auf korrekte Lagerungstemperatur und entsprechende Transportbedingungen geachtet haben, ist eher nicht denkbar, sodass der enthaltene Wirkstoff sein Wirkungspotential größtenteils verloren haben wird.

Die Fälscher haben sich mit illegalen Mitteln bereits ein “professionelles” Netzwerk, aufgebaut, das reibungslos zu funktionieren scheint. Sie scheinen den aktuellen zum Teil beängstigend veralteten Sicherheitssystemen der Hersteller und legalen Verkäufer weit voraus. Die Profis werden sich beim Verkauf von gefälschten Corona Medikamenten und Impfstoffen sicher auch nicht zurückhalten, denn hier tut sich ein Profitversprechen auf, dass alle bisherigen Gewinnaussichten übersteigen könnte.

An dieser Stelle gibt es einen enorm großen Handlungsbedarf und gerade im Bezug auf die Corona-Krise muss JETZT gehandelt werden. Entsprechende Vorkehrungen müssen dringend getroffen werden noch bevor das erste Corona Medikament die Produktion verlässt, damit die Fälscher diese Situation nicht schamlos ausnutzen können und es hier – im schlimmsten Fall – vermehrt zu Todesfällen kommt.

Neben den Milliardenverlusten und der Bereicherung der Kriminellen auf Kosten der Gesundheit oder gar des Lebens der Opfer, wird auch die Reputation der Pharma-Unternehmen hier in Mitleidenschaft gezogen. Ärzte und Apotheker wichen in der Vergangenheit oft auf Präparate anderer Hersteller aus, wenn Fälle von Medikamentenfälschungen bekannt wurden. Die Image-Schäden durch Fälschungskriminalität sind unverschuldet, doch es dauert Jahre, vielleicht Jahrzehnte, die Unternehmensreputation wieder aufzubauen, z.B. mit kostenintensiven Marketing- und Werbemaßnahmen.

Doch die Fälscher schlafen in dieser Zeit nicht.

 

Sie werden sich ein Medikament nach dem anderen vornehmen und das kann ein und dasselbe Unternehmen mehrmals treffen (und das wird auch, denn wenn die Fälscher erst mal einen Weg gefunden haben, Medikamente zu stehlen und Fälschungen zurück in die Supply Chain zu schmuggeln oder andersweitig in den Verkehr zu bringen, dann werden sie diesen Weg auch weiterhin nutzen). Man werfe nur einen Blick auf die Webseiten und Landing Pages der großen Pharma-Konzerne (Stand 31.03.2020):

  • Bayer warnt aktuell vor möglichen Arzneimittelfälschungen in der eigenen Wertschöpfungskette (neben den Medikamentenfälschungen, die auf nicht zugelassenen Vertriebswegen verkauft werden):

“Warnung vor Fälschung in der legalen Vertriebskette:
Bei Xarelto® 20 mg Filmtabletten der Packungsgröße N2 (28 Tabletten), Charge BXHVHC3 in polnisch-slowakischer Aufmachung handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Fälschungen. Sollte Ihnen eine solche Packung vorliegen, kontaktieren Sie uns umgehend. Mehr

  • Pfizer hält auf der unternehmenseigenen Webseite keine Informationen zu Arzneimittelfälschungen bereit. Dabei ist es längst kein Geheimnis mehr, dass die beliebte blaue Viagra-Pille – Pfizer’s Erfolgsrezept zur Behandlung der erektilen Dysfunktion – das bislang meist-gefälschte Medikament ist. Oder zumindest eines davon… Die Bild-Zeitung drückt es – wie immer – besonders radikal aus mit dem Titel: Rattenkot und Bleifarbe in gefälschten Viagra-Pillen! So gefährlich sind die Plagiate. In vielen Köpfen ist Pfizer leider zu dem großen Pharma-Konzern geworden, der die negative Seite der Pharmaindustrie repräsentiert… Das bekannte Pharma-Unternehmen hat hier mit massiven Image-Schäden zu kämpfen, dass es zum Teil vollkommen übersehen wird, wenn das Unternehmen etwas Gutes leistet.
  • Weitere aktuelle Beispiele gibt z.B. auf gelbe-liste.de.

Sowohl Bayer als auch Pfizer stehen im Kampf gegen Corona an der Front. Bayer warnt auf der Landing Page für Warnung vor Arzneimittelfälschungen bereits vor Kriminellen, die die aktuelle Situation und die Angst der Bevölkerung ausnutzen. Pfizer skizziert einen Fünf-Punkte-Plan im Kampf gegen COVID-19, mit der Aufforderung an die gesamte Pharmaindustrie im Kampf gegen Corona zusammenzuarbeiten, statt sich gegenseitig weiterhin Konkurrenz zu machen. Gemeinsam mit BioNTech entwickeln sie außerdem einen Impfstoffkandidaten gegen COVID-19.

Die Fälscher werden sich wohl kaum zurückhalten, ihren Vorteil daraus zu ziehen… bei Produkten von Pfizer hatten sie ja bereits großen Erfolg!

2. Schon jetzt wird die Angst und Verunsicherung der Menschen durch die Pandemie von unseriösen Online-Händlern ausgenutzt.

 

Neben den Fake News und Falschmeldungen zur Pandemie, hinter denen politische oder religiöse Interessen stecken, wollen Fake News vor allem eines: Verkaufsfördernd sein. Die Verbraucherzentrale warnt vor den unseriösen Gesundheitsversprechen im Netz, wie vor kurzen die behauptete Immunität gegen das Coronavirus durch homöopathische Globuli.

Noch beunruhigender ist die falsche Behauptung, der “Wirkstoff Chlordioxid” helfe gegen Corona. Es handelt sich hierbei um ein herkömmliches Bleichmittel, dessen orale Einnahme für den Menschen sehr gefährlich und gesundheitsschädlich sein kann.

Und der Corona-Markt boomt, denn die Menschen sind verunsichert und suchen nach ergänzenden Präparaten, die ihr Immunsystem bei der Abwehr des Virus unterstützen wollen. So werden bereits Vitaminpräparate, aber auch andere Produkte gefälscht. Im Blog von Golisan geht es vor allem um Nahrungsergänzungsmittel, die mit Schlagwort Corona aggressiv verkaufsfördernd beworben werden, aber auch andere Produkte würden

…aggressiv mit Corona-Hashtags beworben …von Pullovern und Socken bis hin zu handgemachten Disney-Artikeln auf Etsy – dort wurden Produkte zum Thema Coronavirus bereits entfernt. Auch die Marktplatz-Riesen Amazon und Ebay gehen gegen die Corona-Händler vor. Amazon habe bereits Zehntausende Corona-Produkte in Deutschland gesperrt und gelöscht, die die Unsicherheit der Kunden ausnutzten und mit Wucherpreisen beworben wurden.”

Auch Bayer weist auf den Handel mit Arzneimittelfälschungen in sozialen Netzwerken hin. Doch die kleinkriminellen Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller und Verkäufer auf Etsy und Co. sind noch lange nicht die eigentliche Gefahr. Diese Beispiele zeigen nur, dass eine große internationale Bereitschaft zum unseriösen Online-Handel da ist.

Die eigentliche Gefahr besteht aber darin, dass auch die großen Fälscher in naher Zukunft Initiative ergreifen werden, was sie tatsächlich vereinzelt schon tun, denn:

 

3. Die ersten Fälschungen kommen bereits auf: Gefälschtes medizinisches Equipment ist aktuell Top Seller im Netz!

 

Coronavirus Prognose: Fake News oder reale Gefahr? Massen-Arzneimittelfälschungen stehen am Gipfelpunkt dieser Entwicklung... (Quelle: @crimefact auf Instagram, 28.03.2020)

Coronavirus Prognose: Fake News oder reale Gefahr? Massen-Arzneimittelfälschungen stehen am Gipfelpunkt dieser Entwicklung… (Quelle: @crimefact auf Instagram, 28.03.2020)

 

Durch das Coronavirus hat sich bereits eine profitable Nische im Fälschungsmarkt aufgetan: Der Handel mit gefälschten Schutzmasken und anderem medizinischen Equipment hat in den wenigen letzten Wochen ein radikales, kaum skalierbares Ausmaß angenommen. Nach Angaben von Europol seien bei einem weltweiten Polizeieinsatz kürzlich etwa 34.000 gefälschte chirurgische Masken sichergestellt worden.

Gefälscht würden auch jetzt schon bekannte antivirale Medikamente, für die eine Wirkung gegen Corona allerdings nicht nachgewiesen ist. Die Europol-Direktorin Catherine De Bolle konstatiert:

“Solche kriminellen Aktivitäten während einer Gesundheitskrise sind besonders bedrohlich und können Menschenleben gefährden.”

Die Cyberkriminalität setze besonders dort an, wo es an Cybersecurity mangelt: Viele Beschäftigte großer Firmen arbeiten aktuell an den weniger gut gesicherten Heimcomputern im Home Office und greifen von dort aus auf die Netzwerke ihrer Arbeitgeber zu. So haben Fälscher in der Krisen-Zeit noch leichter Zugang zu vertraulichen Daten und wertvollen internen Informationen, die in jedem erdenklichen Sinne missbraucht werden können.

Der Handel mit gefälschter medizinischer Ausrüstung zeigt nicht nur sehr gut, wie schnell die Fälscher hier sind, sondern auch wie groß die Gefahr bereits jetzt ist: Wie viele Ärzte in Krankenhäusern arbeiten in diesem Moment unwissend mit gefälschten Masken, die für das Virus durchlässig sind? Wie viele Arzthelferinnen und Arzthelfer werden sich und andere durch gefälschtes Equipment infizieren?

Wie viele Menschenleben stehen dabei auf dem Spiel?


Fazit der Coronavirus Prognose 2020: Blockchain gegen Arzneimittelfälschungen

 

Was wir jetzt brauchen, ist eine Revolution im Kampf gegen den Fälschungsmarkt und eine effiziente Lösung, mit der wir Produktfälschungen wie Arzneimittelfälschungen auf der einen Seite erkennen können und auf der anderen Seite die Echtheit von Originalen verifizieren, Produktsicherheit erhöhen und Schadensfälle vermeiden können. 

Arman Sarhaddar, CEO und Founder von Vault Security Systems AG und der neuen Brand ivault, ist sich sicher, dass wir hier mit der innovativen Anwendung der Blockchain die Zahl der Arzneimittelfälschungen drastisch verringern können. Viele Pharma-Unternehmen haben bereits QR-Codes auf ihren Verpackungen, doch was fehlt ist die Registrierung der Produkte in einer Blockchain, die erst die höchstmögliche Produkt- und Datensicherheit bietet.

Wenn Europa Blockchain-Vorreiter sein will, ist es jetzt an der Zeit, eine Blockchain-Lösung für dieses Problem zu implementieren. Die Blockchain-Technologie stellt die optimale Lösung bereit und bringt Licht in diese düstere Coronavirus Prognose.

Arman Sarhaddar, inventor of the innovative product ivault Blockchain Insider features our startup Vault Security Systems AG as one of Europe's pioneering blockchain companies.

Europa als Blockchain-Vorreiter (mit ivault an der Spitze)

Kurz: In dieser Woche schrieb Arman Sarhaddar, CEO und Gründer der Vault Security Systems AG, einen Gastbeitrag für eine der führenden deutschen Nachrichten-Webseiten zum Thema Blockchain. Den ganzen Artikel können Sie hier lesen. Eine kurze Zusammenfassung über die 3 wichtigen Punkte, die Arman fokussiert, bekommen Sie in diesem Blogeintrag.

Arman schreibt, dass das Prinzip der doppelten Buchführung vor über 500 Jahren erfunden worden ist. Es sollte mehr Transparenz und bessere Nachvollziehbarkeit bringen. Die Distributed-Ledger-Technologie kann dies durch die dezentralisierte Datenbank noch besser. Ein zwischengeschalteter Vermittler, um die Buchungen der beteiligten Parteien zu verfolgen und zu bestätigen, wird dabei nicht mehr benötigt.

Arman Sarhaddar, inventor of the innovative product ivault Blockchain Insider features our startup Vault Security Systems AG as one of Europe's pioneering blockchain companies.

Arman Sarhaddar – Erfinder des innovativen Produkts ivault.
Auf der renommierten deutschen Webseite blockchain-insider.de wird unser Startup Vault Security Systems AG als einer der europäischen Pionierunternehmen für Blockchain-Applikationen präsentiert – neben Telefonica Germany und Amazon Web Services Germany.

Von der Buchhaltung und Rechnungsprüfung bis hin zur Herkunftsnachweis- und Antragsbearbeitung. Alle Branchen werden in naher Zukunft von Lösungen zu profitieren, die auf der Blockchain-Technologie basieren. Bei Arzneimitteln und Medizinprodukten oder hochpreisigen Markenartikeln, argumentiert Arman, ist die unbestreitbare Sicherheit, dass ein authentisches Produkt und keine Fälschung gekauft und verwendet wird unerlässlich. Die Blockchain kann die vollständige Rückverfolgbarkeit jeder Supply Chain gewährleisten und gibt damit allen Beteiligten die notwendige Sicherheit.

1. Nicht jeder muss wissen wie die Blockchain genau funktioniert

 

Ein großer Teil der Bevölkerung hat keine genaue Vorstellung von der Funktionsweise der Distributed-Ledger-Technologie. Das ist jedoch kein Problem, denn wichtig ist für den Einzelnen nicht, wie die Blockchain funktioniert, sondern dass sie funktioniert und dass sie vieles einfacher, schneller und kostengünstiger macht. In unserem letzten Blogeintrag konnten Sie zum Beispiel lesen, wie effizient die Applikation der ivault Blockchain gegen Fälschungskriminalität sein wird. Wir sollten uns weniger darauf konzentrieren, über die Funktionsweise zu sprechen, sondern darauf, die Effektivität und Vorteile der Technologie klar zu kommunizieren.

Hierfür brauchen wir mehr konkrete Anwendungsbeispiele, die den Effizienzgewinn durch die Blockchain demonstrieren können, um zum Beispiel auch den weniger technik-affinen Entscheidungsträgern die Wichtigkeit der Technologie näher bringen zu können. Über unseren Use Case Golisan haben wir  in der Vergangenheit bereits berichtet. Wir arbeiten auch aktuell daran weiter. Für einen detaillierten Einblick, können Sie sich auch den Vortrag zu ivault.app von CTO Martin Beyer ansehen.

Am World Economic Forum (WEF) konnten wir sehen, dass einige Unternehmen mit innovativen Ideen und Produkten bereits in den Startlöchern stehen. Das Jahr 2020 könnte die erste Anwendung der Blockchain in großem Maßstab markieren.

2. Rechtliche Herausforderungen in Europa

 

Die umfassende Anwendung der Blockchain-Technologie, insbesondere in Europa, steht allerdings noch vor einigen Herausforderungen, wie der fehlenden Rechtssicherheit. Die Tatsache, dass Daten nicht zentral, sondern dezentral (d.h. in einem Netzwerk von Computern) gespeichert werden, ist ein Grundprinzip der Technologie. Einmal gespeicherte Daten können nicht mehr verändert werden. Es ist weder ein Dritter nötig, dem alle Marktteilnehmer vertrauen müssen, noch gibt es einen zentralen Speicherort, der von Kriminellen angegriffen oder durch technische Störungen gelähmt werden könnte.

In der EU ist jedoch das Recht auf Berichtigung und/oder Löschung der gespeicherten Daten im DSGVO verankert, was mit der Revisionssicherheit der Blockchain nicht vereinbar ist. Hier sind nachträgliche Änderungen grundsätzlich ausgeschlossen, da somit die höchste Datensicherheit und Cybersecurity gewährleistet werden kann! In Deutschland und der Schweiz ist man sich dessen bewusst und arbeitet aktiv an Lösungen, da die Länder von der Blockchain-Wirtschaft profitieren werden.

3. Frühzeitig Blockchain-Kompetenz aufzubauen verschafft einen klaren Wettbewerbsvorteil

 

Nicht nur Regierungen haben erkannt, dass die Blockchain in Zukunft eine Schlüsseltechnologie sein wird. Auch Unternehmen versuchen eifrig, sich in diesem Bereich Know-how aufzubauen. Blockchain- und Cybersecurity-Expertise könnten wohl bald zu den gefragtesten Bewerberqualifikationen – Universitätsabschlüsse und Zertifikate in diesem Bereich sind allerdings noch relativ selten, so Arman. Unternehmen sind oft gar nicht in der Lage, die Fachkenntnisse der Spezialisten und Bewerber zu beurteilen. Mit externen Ausbildungsprogrammen und Schulungen können Führungskräfte gezielt die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter fördern und Kompetenzen im eigenen Haus so früh wie möglich aufbauen.

Unternehmen, die hier frühzeitig handeln, werden einen klaren Wettbewerbsvorteil vor allem auch gegenüber der amerikanischen und asiatischen Konkurrenz erlangen. Sowohl die einzelnen europäischen Länder als auch die EU arbeiten bereits aktiv an der Förderung der Technologie. Es liegt nun auch an den Entscheidungsträgern in den einzelnen Unternehmen, sich der Sache anzunehmen.

Der Erfinder von ivault fasst daher zusammen, dass sich Europa als treibende Kraft in einer Vorreiterrolle auf dem Blockchain-Gebiet dann behaupten kann, wenn die Gesetzesanpassungen und die Innovationskraft der europäischen Unternehmen ineinander greifen.