Gefälschte Produkte in der Wertschöpfungskette

Arzneimittelfälschungen-Coronavirus

Coronavirus Prognose 2020: Von Fake News zu Arzneimittelfälschungen

Rund um das Coronavirus kursieren aktuell Fake News und erste Arzneimittelfälschungen, die Behauptungen von der plötzlichen Entdeckung eines Wundermittels gegen das neuartige COVID-19-Virus aufstellen. Sie nutzen die Verunsicherung und Angst vieler Mensch in der aktuellen Situation dreist aus. Doch eine viel größere Gefahr erwartet uns…

Diese Prognose befasst sich mit der globalen Problematik des Handels mit Arzneimittelfälschungen, die mitunter fatale Konsequenzen nach sich ziehen. Die Marktreife der ersten Heilmittel und Impfstoffe, an denen Forscher und Ärzte aktuell intensiv arbeiten, wird nicht nur Hoffnung und Heilung bringen, sondern auch eine äußert profitable Nische auf dem Fälschungsmarkt eröffnen.

Die Fälscher werden hier schnell Wege finden, Fälschungen von Coronavirus Medikament und Impfstoff sowohl über das Netz als auch über die legale Vertriebskette zu verkaufen. Es folgen 3 Fakten mit interessanten Beispielen und Ressourcen, die diese Prognose untermauern und die Gefahr mehr als deutlich demonstrieren:

 

  1. Der Handel mit Arzneimittelfälschungen ist ein bereits etabliertes und höchst professionalisiertes, organisiertes Verbrechen, das Todesfälle und Milliardenverluste verantwortet.
  2. Schon jetzt wird die Angst und Verunsicherung der Menschen durch die Coronavirus-Pandemie von unseriösen Online-Händlern ausgenutzt.
  3. Die ersten Fälschungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus kommen bereits auf: Gefälschtes medizinisches Equipment ist aktuell Top Seller im Netz!
Arzneimittelfälschungen-Coronavirus

Coronavirus Medikament oder Coronavirus Impfstoff – wann ist es so weit? Und wann tauchen die ersten Arzneimittelfälschungen auf?

 

1. Der Handel mit Arzneimittelfälschungen ist ein bereits
etabliertes und höchst professionalisiertes, organisiertes
Verbrechen, das Milliardenverluste und Todesfälle
verantwortet.

 

Der Handel mit Medikamentenfälschungen ist heute zu einem der größten globalen Probleme geworden: Weltweit stehen nach der Weltgesundheitsorganisation (WHO) etwa 15 Prozent der Arzneimittel unter Fälschungsverdacht, in Asien und Afrika sind es sogar 30 bis 50 % aller Medikamente. In deutschen Apotheken und Kliniken könnte es sich schätzungsweise bei nahezu jedem 100. Medikament um Arzneimittelfälschungen handeln. 

In den EU-Mitgliedsstaaten wurde trotz strenger Vorschriften in den letzten Jahren eine erhebliche Zunahme des Handels mit Arzneimittelfälschungen beobachtet. In Europa allein gehen der Pharmaindustrie dabei jährlich rund 10 Milliarden Euro verloren, so Europol und EUIPO (Verluste der Einzelhändler wie Apotheken seien hier nicht eingerechnet):

EUIPO – The economic cost of IPR infringement in the pharmaceutical industry

Die EUIPO veröffentlichte diese Statistik:Die EUIPO veröffentlichte diese Statistik: Für die EU als Ganzes wird die Gesamtwirkung von Fälschungen auf 4,4% des Umsatzes oder 10,2 Milliarden Euro geschätzt. Dies ist eine direkte Schätzung der Umsatzverluste, die den rechtmäßigen Herstellern und Großhändlern von Arzneimitteln in der EU jedes Jahr aufgrund von Fälschungen entstehen.

Die EUIPO veröffentlichte diese Statistik: Für die EU wird die Gesamtwirkung von Fälschungen auf 4,4% des Umsatzes oder 10,2 Milliarden Euro geschätzt. Dies ist eine direkte Schätzung der Umsatzverluste, die den rechtmäßigen Herstellern und Großhändlern von Arzneimitteln in der EU jedes Jahr aufgrund von Fälschungen entstehen.

 

Für die Kriminellen sind die Gewinne hier bei weitem höher als im Drogenhandel. Dabei sind der Diebstahl von Arzneimitteln und Verkauf sowie Medikamentenfälschungen längst nicht mehr ausschließlich Domäne dubioser Online-Anbieter. Auch in deutschen Apotheken tauchen immer mehr gestohlene Medikamente, umgefüllt, verdünnt und manipuliert, wieder auf. Insbesondere aus italienischen Krankenhäusern werden zunehmend Medikamente gestohlen, wie 2014 das Krebsmedikament Herceptin von Roche.

Die manipulierten Ampullen tauchten schließlich auch in deutschen Apotheken auf. Fälscher konnten diese Arzneimittelfälschungen auch in Finnland und Großbritannien scheinbar ohne Schwierigkeiten in die legalen Vertriebskanäle einschleusen. Und dahinter stecken immense Gewinnsummen, denn 150 mg des komplexen Präparates gegen Brustkrebs sind etwa 850 € wert!

Das Medikament hat außerdem eine biologische Halbwertszeit von 2-12 Tagen und muss bei einer Temperatur -20°C transportiert werden. Dass die Fälscher auf korrekte Lagerungstemperatur und entsprechende Transportbedingungen geachtet haben, ist eher nicht denkbar, sodass der enthaltene Wirkstoff sein Wirkungspotential größtenteils verloren haben wird.

Die Fälscher haben sich mit illegalen Mitteln bereits ein „professionelles“ Netzwerk, aufgebaut, das reibungslos zu funktionieren scheint. Sie scheinen den aktuellen zum Teil beängstigend veralteten Sicherheitssystemen der Hersteller und legalen Verkäufer weit voraus. Die Profis werden sich beim Verkauf von gefälschten Coronavirus Medikamenten und Impfstoffen sicher auch nicht zurückhalten, denn hier tut sich ein Profitversprechen auf, dass alle bisherigen Gewinnaussichten übersteigen könnte.

An dieser Stelle gibt es einen enorm großen Handlungsbedarf und gerade im Bezug auf die Corona-Krise muss JETZT gehandelt werden. Entsprechende Vorkehrungen müssen dringend getroffen werden noch bevor das erste Coronavirus Medikament die Produktion verlässt, damit die Fälscher diese Situation nicht schamlos ausnutzen können und es hier – im schlimmsten Fall – vermehrt zu Todesfällen kommt.

Neben den Milliardenverlusten und der Bereicherung der Kriminellen auf Kosten der Gesundheit oder gar des Lebens der Opfer, wird auch die Reputation der Pharma-Unternehmen hier in Mitleidenschaft gezogen. Ärzte und Apotheker wichen in der Vergangenheit oft auf Präparate anderer Hersteller aus, wenn Fälle von Medikamentenfälschungen bekannt wurden. Die Image-Schäden durch Fälschungskriminalität sind unverschuldet, doch es dauert Jahre, vielleicht Jahrzehnte, die Unternehmensreputation wieder aufzubauen, z.B. mit kostenintensiven Marketing- und Werbemaßnahmen.

Doch die Fälscher schlafen in dieser Zeit nicht.

 

Sie werden sich ein Medikament nach dem anderen vornehmen und das kann ein und dasselbe Unternehmen mehrmals treffen (und das wird auch, denn wenn die Fälscher erst mal einen Weg gefunden haben, Medikamente zu stehlen und Fälschungen zurück in die Supply Chain zu schmuggeln oder andersweitig in den Verkehr zu bringen, dann werden sie diesen Weg auch weiterhin nutzen). Man werfe nur einen Blick auf die Webseiten und Landing Pages der großen Pharma-Konzerne (Stand 31.03.2020):

  • Bayer warnt aktuell vor möglichen Arzneimittelfälschungen in der eigenen Wertschöpfungskette (neben den Medikamentenfälschungen, die auf nicht zugelassenen Vertriebswegen verkauft werden):

„Warnung vor Fälschung in der legalen Vertriebskette:
Bei Xarelto® 20 mg Filmtabletten der Packungsgröße N2 (28 Tabletten), Charge BXHVHC3 in polnisch-slowakischer Aufmachung handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Fälschungen. Sollte Ihnen eine solche Packung vorliegen, kontaktieren Sie uns umgehend. Mehr

  • Pfizer hält auf der unternehmenseigenen Webseite keine Informationen zu Arzneimittelfälschungen bereit. Dabei ist es längst kein Geheimnis mehr, dass die beliebte blaue Viagra-Pille – Pfizer’s Erfolgsrezept zur Behandlung der erektilen Dysfunktion – das bislang meist-gefälschte Medikament ist. Oder zumindest eines davon… Die Bild-Zeitung drückt es – wie immer – besonders radikal aus mit dem Titel: Rattenkot und Bleifarbe in gefälschten Viagra-Pillen! So gefährlich sind die Plagiate. In vielen Köpfen ist Pfizer leider zu dem großen Pharma-Konzern geworden, der die negative Seite der Pharmaindustrie repräsentiert… Das bekannte Pharma-Unternehmen hat hier mit massiven Image-Schäden zu kämpfen, dass es zum Teil vollkommen übersehen wird, wenn das Unternehmen etwas Gutes leistet.

Sowohl Bayer als auch Pfizer stehen im Kampf gegen den Coronavirus an der Front. Bayer warnt auf der Landing Page für Warnung vor Arzneimittelfälschungen bereits vor Kriminellen, die die aktuelle Situation und die Angst der Bevölkerung ausnutzen. Pfizer skizziert einen Fünf-Punkte-Plan im Kampf gegen COVID-19, mit der Aufforderung an die gesamte Pharmaindustrie im Kampf gegen das Coronavirus zusammenzuarbeiten, statt sich gegenseitig weiterhin Konkurrenz zu machen. Gemeinsam mit BioNTech entwickeln sie außerdem einen Impfstoffkandidaten gegen COVID-19.

Die Fälscher werden sich wohl kaum zurückhalten, ihren Vorteil daraus zu ziehen… bei Produkten von Pfizer hatten sie ja bereits großen Erfolg!

2. Schon jetzt wird die Angst und Verunsicherung der
Menschen durch die Coronavirus-Pandemie von
unseriösen Online-Händlern ausgenutzt.

 

Neben den Fake News und Falschmeldungen zur Coronavirus-Pandemie, hinter denen politische oder religiöse Interessen stecken, wollen Fake News vor allem eines: Verkaufsfördernd sein. Die Verbraucherzentrale warnt vor den unseriösen Gesundheitsversprechen im Netz, wie vor kurzen die behauptete Immunität gegen das Coronavirus durch homöopathische Globuli.

Noch beunruhigender ist die falsche Behauptung, der „Wirkstoff Chlordioxid“ helfe gegen das Coronavirus. Es handelt sich hierbei um ein herkömmliches Bleichmittel, dessen orale Einnahme für den Menschen sehr gefährlich und gesundheitsschädlich sein kann.

Und der Coronavirus-Markt boomt, denn die Menschen sind verunsichert und suchen nach ergänzenden Präparaten, die ihr Immunsystem bei der Abwehr des Coronavirus unterstützen wollen. So werden bereits Vitaminpräparate, aber auch andere Produkte gefälscht. Im Blog von Golisan geht es vor allem um Nahrungsergänzungsmittel, die mit Schlagwort Corona aggressiv verkaufsfördernd beworben werden, aber auch andere Produkte würden

…aggressiv mit Corona-Hashtags beworben …von Pullovern und Socken bis hin zu handgemachten Disney-Artikeln auf Etsy – dort wurden Produkte zum Thema Coronavirus bereits entfernt. Auch die Marktplatz-Riesen Amazon und Ebay gehen gegen die Corona-Händler vor. Amazon habe bereits Zehntausende Corona-Produkte in Deutschland gesperrt und gelöscht, die die Unsicherheit der Kunden ausnutzten und mit Wucherpreisen beworben wurden.“

Auch Bayer weist auf den Handel mit Arzneimittelfälschungen in sozialen Netzwerken hin. Doch die kleinkriminellen Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller und Verkäufer auf Etsy und Co. sind noch lange nicht die eigentliche Gefahr. Diese Beispiele zeigen nur, dass eine große internationale Bereitschaft zum unseriösen Online-Handel da ist.

Die eigentliche Gefahr besteht aber darin, dass auch die großen Fälscher in naher Zukunft Initiative ergreifen werden, was sie tatsächlich vereinzelt schon tun, denn:

 

3. Die ersten Coronavirus-Fälschungen kommen bereits
auf: Gefälschtes medizinisches Equipment ist aktuell
Top Seller im Netz!

 

Fake News oder reale Gefahr? Arzneimittelfälschungen von Coronavirus Medikament und Impfstoff stehen am Gipfelpunkt dieser Entwicklung...

Fake News oder reale Gefahr? Arzneimittelfälschungen von Coronavirus Medikament und Impfstoff stehen am Gipfelpunkt dieser Entwicklung… (Quelle: @crimefact auf Instagram, 28.03.2020)

 

Durch das Coronavirus hat sich bereits eine profitable Nische im Fälschungsmarkt aufgetan: Der Handel mit gefälschten Schutzmasken und anderem medizinischen Equipment hat in den wenigen letzten Wochen ein radikales, kaum skalierbares Ausmaß angenommen. Nach Angaben von Europol seien bei einem weltweiten Polizeieinsatz kürzlich etwa 34.000 gefälschte chirurgische Masken sichergestellt worden.

Gefälscht würden auch jetzt schon bekannte antivirale Medikamente, für die eine Wirkung gegen das Coronavirus allerdings nicht nachgewiesen ist. Die Europol-Direktorin Catherine De Bolle konstatiert:

„Solche kriminellen Aktivitäten während einer Gesundheitskrise sind besonders bedrohlich und können Menschenleben gefährden.“

Die Cyberkriminalität setze besonders dort an, wo es an Cybersecurity mangelt: Viele Beschäftigte großer Firmen arbeiten aktuell an den weniger gut gesicherten Heimcomputern im Home Office und greifen von dort aus auf die Netzwerke ihrer Arbeitgeber zu. So haben Fälscher in der Krisen-Zeit noch leichter Zugang zu vertraulichen Daten und wertvollen internen Informationen, die in jedem erdenklichen Sinne missbraucht werden können.

Der Handel mit gefälschter medizinischer Ausrüstung zeigt nicht nur sehr gut, wie schnell die Fälscher hier sind, sondern auch wie groß die Gefahr bereits jetzt ist: Wie viele Ärzte in Krankenhäusern arbeiten in diesem Moment unwissend mit gefälschten Masken, die für das Virus durchlässig sind? Wie viele Arzthelferinnen und Arzthelfer werden sich und andere durch gefälschtes Equipment infizieren?

Wie viele Menschenleben stehen dabei auf dem Spiel?

Blockchain gegen Arzneimittelfälschungen

 

Was wir jetzt brauchen, ist eine Revolution im Kampf gegen den Fälschungsmarkt und eine effiziente Lösung, mit der wir Produktfälschungen wie Arzneimittelfälschungen auf der einen Seite erkennen können und auf der anderen Seite die Echtheit von Originalen verifizieren, Produktsicherheit erhöhen und Schadensfälle vermeiden können. 

Arman Sarhaddar, CEO und Founder von Vault Security Systems AG und der neuen Brand ivault, ist sich sicher, dass wir hier mit der innovativen Anwendung der Blockchain die Zahl der Arzneimittelfälschungen drastisch verringern können. Viele Pharma-Unternehmen haben bereits QR-Codes auf ihren Verpackungen, doch was fehlt ist die Registrierung der Produkte in einer Blockchain, die erst die höchstmögliche Produkt- und Datensicherheit bietet.

Wenn Europa Blockchain-Vorreiter sein will, ist es jetzt an der Zeit, eine Blockchain-Lösung für dieses Problem zu implementieren. Die Blockchain-Technologie stellt die optimale Lösung bereit.

iVault verified: Protect products against counterfeit

Konsequenzen von Fakes, Fälschungen und Fälschungskriminalität

Produktfälschungen: Hier sind einige weitere Erkenntnisse von der Veranstaltung im Park Hyatt Hotel in Zürich, die folgende Frage genauer beantworten kann: Warum brauchen wir ein Produkt wie ivault – ein globales Netzwerk, das die Blockchain-Technologie zur Registrierung und Identifizierung von Vermögenswerten (wie verlorene oder gestohlene Gegenstände) verwendet und das höchste Level der Cybersecurity bieten kann?

Unser B2B-Produkt hilft Unternehmen, ihre Lieferkette sicherer zu machen und vor Fälschungskriminalität zu schützen. Darüber hinaus können Unternehmen über unsere Anwendung auch ihren gesamten Produktlebenszyklus leicht verfolgen und verwalten. In seiner Präsentation nimmt CEO Arman den Fälschungsmarkt und die Fälscher genauer unter die Lupe, um die heutige Situation zu beurteilen.

iVault verified: Protect products against counterfeit

ivault verified: Produkte mit diesem Logo schützen.

Fälschungen: Der Fälschungsmarkt ist stark und wächst

 

Eine Studie der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) basierend auf einer halben Million Beschlagnahmungen von Fälschungen zeigt: Im Jahr 2016 fielen 3,3% des Welthandels in den Fälschungsmarkt und fast 6,8% der EU-Importe. Diese Zahlen unterstreichen einmal mehr die Notwendigkeit eines koordinierten globalen Vorgehens gegen Piraterie und den Handel mit Fälschungen.

In seinem Vortrag erläuterte CTO Martin Beyer, wie Unternehmen wie Golisan ihre Produkte mit dem ivault schützen können. Die ivault-Blockchain macht es einfach, gefälschte Produkte, die in die Supply Chain gelangt sind, zu erkennen, bevor der Ruf des Unternehmens oder Kunden erheblich geschädigt werden kann. Das ivault verified-Etikett dient damit als wirksame Abschreckung gegen Fälschungen und Betrug (und darüber hinaus auch gegen Diebstahl, was unsere B2C-Plattform zur Registrierung und Suche nach verlorenen und gestohlenen Artikeln über ivault.app betrifft).

Mit dem wachsenden Markenbewusstsein für ivault werden also immer mehr Fälscher es vermeiden, sich mit Unternehmen anzulegen, die ihre Produkte als von ivault verifiziert kennzeichnen lassen, denn – dank der Vorteile der Blockchain-Technologie – können wir kriminellen Aktivitäten schnell entdecken. Weitere Informationen zur Funktionsweise von ivault finden Sie in diesem Artikel.

Um auf die oben genannten Zahlen zurückzukommen: Wie kann es sein, dass Raubkopien und Fälschungen einen so großen Anteil am Welthandel und an den EU-Importen haben? In diesem Video erklärt Arman nicht nur, warum der Markt der Fälscher so schnell wächst, sondern auch, wer die Fälscher sind und was sie tun.

Wie können wir gegen Fälschungskriminalität vorgehen?

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Fälscher weder Steuern zahlen noch in Research and Developement investieren. Das ist, was die großen Unternehmen tun. Daraus kann man leicht schließen, dass die Fälscher mehr Wachstum aufweisen als z.B. Belgien oder die Schweiz. Das führt letztendlich auch zur Streichung von Arbeitsplätzen und zu einer Erhöhung der staatlichen Sozialausgaben.

Vom Hersteller bis zum Endverbraucher umfasst die Lieferkette in der Regel Groß- und Einzelhändler, sowie Parallelimporte, -exporte und Zwischenhändler. Irgendwo dazwischen kann ein Fälscher dieses System infiltrieren und Fälschungen in den Prozess einschleusen. Im Internet gibt es immer mehr hinterhältige Methoden, um gefälschte Produkte zu verkaufen.

In beiden Fällen entsprechen diese Produkte in der Regel nicht den Sicherheitsstandards oder halten Grenzwerten für Inhaltsstoffe ein (z.B. bei Medikamenten), was im schlimmsten Fall zu tödlichen Zwischenfällen führt.

Fälscher, Fälschungen und gefälschte Produkte: Diese Probleme manifestieren sich und betreffen so gut wie alle Unternehmen und ihre Kunden.

Fälscher, Fälschungen und gefälschte Produkte: Diese Probleme manifestieren sich und betreffen so gut wie alle Unternehmen und ihre Kunden.

Aber wie können wir das mit der ivault-Blockchain vermeiden? Die Lösung ist einfach: Der Hersteller druckt einen QR-Code auf die Verpackung seines Produkts. Großhändler, Einzelhändler, Parallel- und Zwischenhändler müssen diesen Code mit der ivault App scannen, um zu prüfen, ob es sich um das Originalprodukt handelt. Die Information, dass das Produkt angekommen und gescannt wurde, wird in der Blockchain gespeichert. Der Hersteller kann z. B. prüfen, ob das Produkt erfolgreich an den Großhändler geliefert und von diesem gescannt wurde.

Dadurch ist die Lieferkette vollkommen transparent und sicher, denn die Daten, die einmal in der Blockkette registriert wurden, können nicht mehr verfälscht werden. Wenn ein Verdacht entsteht, z.B. wenn ein Produkt gescannt wird, aber keine Informationen darüber vorhanden sind, kann leicht nachverfolgt werden, an welcher Stelle sich vielleicht eine Fälschung eingeschlichen hat.

Arman ist davon überzeugt, dass ivault bereits etwas Herausragendes leistet, wenn wir nur  10% des Fälschungsmarktes in den Griff bekommen. Wenn sie mehr darüber erfahren möchten, wie ivault.app funktioniert, hinterlassen Sie uns einen Kommentar im Kommentarbereich unten. Gerne beantworten wir Ihre Fragen.

Wenn Sie unseren ivault YouTube-Kanal noch nicht abonniert haben, sollten Sie dies tun: Klicken Sie hier, um zu ivault auf YouTube zu gelangen. In Kürze werden wir weitere Event-Videos von CEO Arman Sarhaddar und weitere interessante Informationen über das ivault Konzept hochladen. Sie können auch den ivault Newsletter abonnieren.

Martin Beyer CTO Vault Security Systems AG ivault management

Martin Beyer über die ivault App und Golisan

Kurz: Dieser Blog-Eintrag ist Teil II der 3-teiligen Blog-Serie zum Informationsevent im Park Hyatt Hotel in Zürich Anfang November 2019, das den aktuellen Stand der ivault Produktentwicklung demonstrieren sollte. Im ersten Artikel haben wir Ihnen Informationen über das lost and found Patent und die Überschneidungen der B2C- und B2B-Plattform gegeben. Dieser Beitrag soll nun auch den Artikel über die Schweizer Firma Golisan GmbH, den Sie hier noch einmal lesen können, fortsetzen.

Martin Beyer CTO Vault Security Systems AG ivault management

Martin Beyer CTO, Vault Security Systems AG.

CTO Martin Beyer über den Use Case Golisan

 

Chief Technology Officer Martin Beyer verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Führung von multi-kulturellen Technologie- und Entwicklungsteams mit preisgekrönten Produkten in den Bereichen Software Apps für mobile Geräte, Color & Appearance, Virtualisierung, Cloud Services und viele mehr. Im Management von Vault Security Systems AG ist er für die konkrete technologische Umsetzung der Ideen von CEO Arman Sarhaddar und der Implementierung der ivault Blockchain verantwortlich.

In seiner Präsentation zeigte er, wie die mobile Anwendung sowie die Webapplikation ivault.app funktioniert. Die erste maßgeschneiderte B2B-Lösung zum Schutz der Lieferkette eines Unternehmens vor Produktfälschungen wurde für das Schweizer Unternehmen Golisan entwickelt. In diesem Video können Sie die ersten Minuten seines Vortrags zum Supply Chain Management (mit englischen Untertiteln) anschauen:

Wie wir bereits im ersten Blogbeitrag der Reihe erwähnt haben, basiert die B2C-Plattform weitgehend auf dem B2B-Modell. Was sind also die Vorteile dessen, was Martin uns hier erzählt, für jeden einzelnen Endverbraucher?

Produktsicherheit

 

Produktsicherheit und Cybersecurity betreffen sowohl kleine und große Hersteller als auch jeden einzelnen Nutzer, also sowohl den B2B- als auch den B2C-Sektor. Am Ende kann der Endverbraucher – in diesem Fall der Käufer der Golisan Safran Extrakttropfen – den auf die Verpackung aufgedruckten QR-Code mit der ivault App auf seinem Smartphone scannen. Er erhält sofort alle bereitgestellten Informationen über das Produkt. Wie Sie anhand der Screenshots aus Martins Präsentation unten sehen können, werden diese ganz oben angeführt von der Aussage, ob das Produkt echt ist oder ob es vielleicht eine Fälschung sein könnte:

  • „Product is genuine.“ – Es handelt sich mit 100%-iger Sicherheit um das vertrauenswürdige Original. Der Kunde hat in der Tat bekommen, was er gekauft hat.
     oder
  • „There is a high risk, that this product is fake.“ – Es könnte sich um ein Fake handeln, beispielsweise wenn der QR-Code eines scheinbar von ivault verifizierten Produkts einer ivault nutzenden Firma keine Information zu einem Code finden kann, da dieser gefälscht wurde.
Product safety with ivault.app – Product is genuine. 

Produktsicherheit mit ivault.app – „Product is genuine.“

Auf diese Weise können alle Informationen zu einem Produkt bereitgestellt werden, z.B. Informationen über die Herkunft der Komponenten und Hinweise zur Anwendung des Produkts. Dank der Distributed-Ledger-Technologie können die einmal in der Blockchain eingetragenen Daten nicht mehr manipuliert werden. Und sollte jemand versucht haben, den QR-Code zu fälschen – ein vergebliches Unterfangen, da es kaum möglich ist –, kann die ivault App keine Informationen über das gescannte Produkt finden. So weiß der Benutzer dann, dass ein hohes Risiko besteht, dass das von ihm gekaufte Produkt gefälscht ist:

Product safety with ivault.app: There is a high risk, that this product is fake.

Produktsicherheit mit ivault.app – „There is a high risk, that this product is fake.“

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie ivault.app funktioniert? Hinterlassen Sie uns einen Kommentar im Kommentarbereich unten. Gerne beantworten wir Ihre Fragen.

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Mit dem privaten und dem öffentlichen Schlüssel Transaktionen sichern.

Arman Sarhaddar über Amazon Transparency und Blockchain

Kurz: Arman Sarhaddar, CEO und Gründer der Vault Security Systems AG, wurde eingeladen, einen Gastartikel für Industry of Things zu schreiben, eine deutsche Online-Plattform für Expertenwissen zu Themen wie Internet of Things (IoT), Artificial Intelligence (AI) und Blockchain-Technologien.

Dieser Blogbeitrag soll einen kurzen Überblick über Armans Artikel zum Thema Amazon Transparency geben und wie Blockchain-Lösungen dabei helfen können, die Sicherheit von Produkten in der Lieferkette zu verbessern: Lesen Sie seinen Beitrag hier.

Mit dem privaten und dem öffentlichen Schlüssel Transaktionen sichern.

Der Kampf gegen Produktfälschungen

 

Die Plattform Industry of Things bringt Fachleute aus IT und Industrie zusammen, um einen interdisziplinären Austausch zu ermöglichen. Mehr als 40 Redakteure berichten über aktuelle Entwicklungen. Zusätzlich bringen Experten wie Arman Sarhaddar mit Nähe zur Praxis neue Perspektiven auf Anwendungen, Technologien und interessante Einsichten ein zu Themen wie Künstliche Intelligenz, IT-Sicherheit, InfoSec sowie zu politischen Ereignissen und weiteren aktuellen Themen.

Arman erklärt in seinem Beitrag, dass das Transparenzprogramm von Amazon immer noch nicht die ultimative Antwort auf das Problem der gefälschten Produkte ist. Doch die Tatsache, dass einer der weltweit größten Online-Händler ankündigt, mehr Transparenz in Sachen Produktauthentizität schaffen zu wollen, zeigt den dringenden Handlungsbedarf.

Was aber kann helfen, wenn es z.B. um die Sicherheit von medizinischen Produkten und die Nachverfolgung der Inhaltsstoffe geht? Schwerer wird es noch bei Nahrungsergänzungsmitteln, die weniger streng kontrolliert werden als verschreibungspflichtige Medikamente und daher lukrativ für Unternehmen erscheinen, die unrechtmäßig Imitationen produzieren und verkaufen.

Eine Lösung bietet ivault. Blockchain-Technologien wie diese könnten Amazons Probleme mit Produktfälschungen lösen und Unternehmen helfen ihre Supply Chain transparenter zu gestalten. Das zeigt auch unser erster Versuch der Implementierung einer Blockchain-Lösung für die Golisan GmbH, von der wir in einem früheren Beitrag bereits berichtet haben. Aber auch in anderen Bereichen kann die ivault Blockchain eingesetzt werden, denn diese hat vor allem 3 Vorteile, über die Arman in seinem Beitrag berichtet. Ein Beispiel ist, dass die dezentrale Datenbank praktisch unhackbar ist und einmal eingespeicherte Informationen nicht mehr manipuliert werden können.

Was denken Sie?

 

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Beantworten Sie uns gerne eine dieser Fragen in einem Kommentar unten oder fragen Sie uns, was Sie wissen wollen. Wir werden so schnell wie möglich antworten!

  • Was halten Sie von Amazons Transparency-Programm und dem Potenzial der ivault Blockchain in diesem Bereich?
  • Probieren Sie ivault.app in naher Zukunft selbst aus… und sagen Sie uns, was Sie denken.
  • Von welchen weiteren Themen möchten Sie in unserem Blog lesen? Fehlen Ihnen noch mehr Fakten zur Blockchain wie Informationen über FinTech, MedTech, Cybersecurity oder das Marketing?

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ivault at malta ai & blockchain summit 2019

ivault am Malta AI & Blockchain Summit 2019

Kurz: Ein Teil des Managements der Vault Security Systems AG war zu Besuch auf dem Malta AI & Blockchain Summit 2019.Wir waren begeistert, da wir die Möglichkeit hatten, unser Produkt 100 Startups, 700 Investoren, 5500 Delegierten und 150 Ausstellern vorzustellen.

Wie Sie sich denken können, war es auch eine großartige Gelegenheit, sich mit anderen Unternehmen und Fachleuten aus den Bereichen Blockchain, Big Data, KI, IoT und Quantum Technologies zu vernetzen.

ivault at malta ai & blockchain summit 2019

Die Marke ivault wächst…

 

Wie Sie anhand der Liste oben ersehen können, waren wir in diesem Jahr bereits auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos und dem Global InsurTech Summit in Istanbul. Der Malta AI & Blockchain Summit ist ein derart großes Ereignis, dass die Insel, ein eigenes Land, wirklich zur „Blockchain Island“, wenn nicht gar zum „Blockchain Country“ geworden ist.

2018 was the year Malta cemented itself as The Blockchain Island with the launch of three bills during the Malta AI & Blockchain Summit last November.

In 2019, the Blockchain & A.I. Nation is moving beyond the hype. The Maltese Government will enact a world first: a fourth bill, giving a D.A.O. its own legal personality. In addition, a task force is also working around the clock on a set of incentives that will support businesses in Artificial Intelligence.

In Malta hatten wir eine weitere großartige Gelegenheit, viele inspirierende Personen und ihre Pionierunternehmen der Blockchain- und KI-Technologien kennenzulernen. Im Bild unten sprachen wir mit Hamza Afifi, dem Organisator des Gipfels.

From left to right: Lothar Rentschler, CMO; Hamza Afifi, the administrator of the Malta AI & Blockchain Summit; Arman Sarhaddar, our CEO

Von links nach rechts: Lothar Rentschler, CMO der Vault Security Systems AG; Hamza Afifi, der Organisator des Malta AI & Blockchain Summit, und Arman Sarhaddar, unser CEO.

Durch die hohe Teilnehmerzahl hatten wir sehr gute Möglichkeiten zum Networking, die wir natürlich intensiv nutzten. Darüber hinaus waren auch die Vorträge nennenswert. Etwa 200 Speakers referierten am AIBC Summit 2019. Leider hatten wir da kaum die Möglichkeit uns alle Vorträge anzuhören (obwohl wir das natürlich gern getan hätten). Die Keynote-Präsentation wurde von Joseph Muscat, dem Premierminister von Malta, gehalten.

Wir haben auch an einigen Workshops und Konferenzen teilgenommen. Themen von Interesse waren für uns vor allem auch:

  • Blockchain for Transport & Logistics
    und
  • Blockchain for Healthcare.

Dabei handelte es sich um Podiumsdiskussionen mit mehreren Teilnehmern.

Die Anwesenden zeigten sich auch von ivault beeindruckt. Unsere globalen Plattform auf Blockchain-Basis, die die Lieferkette eines Unternehmens vor Fälschungen schützen kann. Natürlich haben wir auch über InfoSec / Cybersecurity und GDPR Compliance gesprochen. Unser Netzwerk ist in diesen Tagen stark gewachsen. Wir das nächste große Ereignis wie dieses kaum erwarten. Hoffentlich sind Sie auch dabei. Im folgenden Video „Highlights | AIBC Summit May 2019“ erhalten Sie einen Einblick in die energiegeladene Atmosphäre auf dem Veranstaltungsgelände voller zukunftsorientierter Geister, die – wie wir – gerade auf dem Weg sind, etwas Enormes zu leisten.

Was denken Sie?

 

Wenn Sie noch keine Gelegenheit hatten, in Malta vorbeizuschauen und mehr über das Event erfahren möchten: Sie können diesen Artikel vom ersten Tag des AIBC-Gipfels lesen. Oder Sie können das halbjährlich eigens für die zukunftsweisende Anwendungen von AI- und Blockchain-basierten Technologien publizierte Magazin „Block“ lesen. In diesem wird ein besonderer Fokus auf die Blockchain-Industrie in Malta gelegt. Es gibt einen schnellen Überblick über unsere Erfahrungen dort. Lesenswert!

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Beantworten Sie uns gerne eine dieser Fragen in einem Kommentar unten oder fragen Sie uns, was Sie wissen wollen. Wir werden so schnell wie möglich antworten!

  • Was halten Sie vom Malta AI & Blockchain Summit, waren Sie dieses oder letztes Jahr dort?
  • Probieren Sie ivault.app bald selbst aus… und sagen Sie uns, was Sie denken.
  • Von welchen weiteren Themen möchten Sie in unserem Blog lesen? Fehlen Ihnen noch mehr Fakten zur Blockchain wie Informationen über FinTech, MedTech oder das Marketing?

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Arman Sarhaddar test take for the iVAULT shooting in Zurich, Switzerland

3 Videos für ivault: ein Blick hinter die Kulissen

Es besteht kein Zweifel daran, dass ivault sowohl für den einzelnen Verbraucher als auch für Unternehmen von großem Nutzen sein wird. Schauen Sie sich einfach die Informationen auf der Homepage an, wenn Sie dies noch nicht getan haben, und überzeugen Sie sich selbst. Hier sind einige zusätzliche Links:

Die Produktion der 3 Videoclips für ivault gab mir persönlich die Möglichkeit, mit einem leidenschaftliches Team zusammen zu kommen, das etwas wirklich Innovatives auf die Beine bringt. In diesem Blogeintrag können Sie einen Blick hinter die Kulissen dieses faszinierenden Projekts werfen. Abonnieren Sie ivault auf YouTube, um die neuesten Videos gleich zu sehen. Read this blog entry in English here.

Arman Sarhaddar, CEO and founder, engaged in shooting preparations with Urs E. Gattiker

Arman Sarhaddar, CEO und Gründer der Vault Security Systems AG, arbeitete mit COO Urs E. Gattiker an der Botschaft unseres Videos.

Es ging alles ziemlich schnell. Urs rief mich eines Tages an und sagte mir, ich solle die Kamera für einige neue Videos vorbereiten. Für etwas ganz Neues – ivault.

Kurz erklärt die ivault Blockchain ist ein globales Netzwerk für Benutzer, um Vermögenswerte wie verlorene oder gestohlene Waren zu registrieren, nach ihnen zu suchen und sie zu identifizieren. So können Unternehmen beispielsweise ihre Supply Chain vor Fälschungen und Schmuggel schützen. Nicht nur Pharma oder MedTech Unternehmen, Hersteller von Luxusgütern wie Uhren oder Sportwagen können mit der ivault Blockchain so ihre Lieferketten schützen. Versicherungsunternehmen können die FinTech von ivault nutzen, um ihre Kunden besser zu bedienen und gleichzeitig die Schadenbearbeitung zu beschleunigen.

So kam ich nach Zürich, um das Team der Vault Security Systems AG kennenzulernen. Ich arbeitete bereits seit geraumer Zeit mit Urs E. Gattiker, Chief Operating Officer, zusammen. Er hat in der Vergangenheit schon oft bewiesen, dass er Ideen entwickeln und erfolgreich realisieren kann – etwas, das man am besten als sehr erfolgreich bezeichnet.

Urs stellte mir auch direkt Arman Sarhaddar vor, Chief Executive Officer und Gründer der Vault Security Systems AG. Der Mann mit der einschlagenden Idee, der das Produkt ivault erfand. Er brachte dann den heutigen Chief Marketing Officer Lothar Rentschler dazu, sich dem Team anzuschließen.

Die drei haben eine klare Vorstellung davon, wie ivault eingesetzt werden kann. Wir diskutierten miteinander, wie die vielen verschiedene Zielgruppen die Vorteile der Blockchain-Technologie nutzen könnten. Kunstliebhaber, Sammler und Hersteller (von Maschinen, Medizintechnik, Autoteilen usw.) sowie private und geschäftliche Endverbraucher dieser Produkte können ihre Besitztümer mit Hilfe von ivault besser schützen.

Kurz gesagt, ivault ist für so ziemlich jeden von Nutzen.

Das Treffen brachte eine Vielzahl unterschiedlicher Ideen zusammen. Das Zusammensein im selben Raum ermöglichte es, Interessen und Ideen zu vereinen, um gemeinsam zu handeln. Es hat sehr viel Spaß gemacht, so produktiv sein zu können und ein Teil von diesem Projekt sein zu dürfen. Aber kommen wir zur Sache.

Warum dieses Produkt – ivault?

 

In seinem Video wollte Arman Sarhaddar uns erzählen, wie er auf die Idee kam, ivault zu gründen. Er wäre froh gewesen, eine solche Plattform zu haben, als er vor einigen Jahren ausgeraubt wurde und so viele wertvolle Gegenstände verlor, die er liebte:

Arman hätte nach seinen Habseligkeiten auf der Blockchain suchen und die gestohlenen Gegenstände finden können. Dies ist heute möglich, auf Tausenden von Computern, denn sobald eine Transaktion in der Blockchain registriert ist, kann sie nicht mehr geändert werden.

Vielleicht hat der Dieb Armans Holzskulptur verkauft. Wenn Arman diese auf der ivault Blockchain registriert hätte, hätte der Käufer online überprüfen können, ob der Verkäufer einen Eigentumsnachweis erbringen kann. So hätte der Käufer schnell festgestellt, dass der Verkäufer gar nicht der Eigentümer der wertvollen Skulptur ist. So einfach kann Betrug mit ivault erkannt werden.

Für Unternehmen ist der Einsatz der Blockchain-Technologie mit ivault noch effektiver. Jedes gefälschte Produkt verursacht dem Hersteller Umsatzeinbußen. Außerdem sind diese Produkte keine Originaleund funktionieren wahrscheinlich weniger gut, sodass der gute Ruf der Marke untergraben wird. Einen Ruf, den sich Unternehmen über 100 Jahre oder sogar mehr aufgebaut haben. Schlimmer noch: Zum Beispiel billig reproduzierte Medikamente, die nicht richtig gelagert werden oder unsachgemäße Inhaltsstoffe verwenden, schaden Patienten und können im schlimmsten Fall zum Tod führen.

Die ivault Blockchain macht vor allem eines: Sie bringt uns Sicherheit und Schutz vor Diebstahl und Fälschungen.

Auch ich hätte ivault gerne genutzt

 

Als Kamerafrau fühle ich mich privilegiert, die ersten 3 Videos für ivault gemacht zu haben. Als wir diskutierten, welche Informationen die Zuschauer am meisten interessieren werden, wurde mir klar, dass ich mich über die Existenz der Plattform vor zwei Jahren selbst besonders gefreut hätte. Zu dieser Zeit beschloss ich,  als Vollzeitstudentin mein eigenes Unternehmen nebenbei zu gründen. Ich kaufte meine erste Kamera aus zweiter Hand, eine Steadycam. Aber als das Gerät ankam, bemerkte ich, dass es nicht richtig funktionierte UND dass es eine Fälschung war. Ich hatte große Schwierigkeiten, mein Geld zurückzubekommen.

Was mich persönlich von ivault überzeugt hat, war, dass es mit ivault viel einfacher gewesen wäre, zu überprüfen, ob mir damals das Originalprodukt angeboten wurde oder gefälschte oder gestohlene Ware. Außerdem wäre es sehr erschwinglich gewesen, mein Geld zu schützen, indem man zuerst mit ivault gesprochen hätte, bevor man die gebrauchte Kamera gekauft hätte.

Natürlich weiß Lothar Rentschler noch besser, wovon er spricht, wenn er das hohe Marktpotenzial von ivault lobt. Und deshalb sollten Sie sich als nächstes unbedingt sein Video ansehen:

ivault ist das erste globale Netzwerk, das die Blockchain-Technologie zur Registrierung und Identifizierung von Vermögenswerten (wie verlorene Gegenstände oder gestohlene Waren) einsetzt. Damit können Benutzer ihre Besitztümer oder Produkte in der Blockchain registrieren, nach ihnen suchen und sie identifizieren. COO Urs E. Gattiker gibt Ihnen in seinem Video einen kurzen Überblick über diese 3 Dinge:

  1. Was ist ivault und wie funktioniert die Blockchain?
  2. Welchen vier Herausforderungen stellt sich ivault? Wie beispielsweise Authentizität und Informationssicherheit (InfoSec), wobei Datensätze verschlüsselt werden, UND
  3. Wie stellt ivault sicher, dass kein gefälschtes Produkt in die Lieferkette eines Unternehmens gelangt?

Die Blockchain ist eine elektronische Datenbank von Transaktionen, die ständig aktualisiert und verifiziert wird. Es bietet eine überprüfbare, unveränderliche und öffentliche Aufzeichnung von Transaktionen wie:

  • Aktienleihe und Kreditvergabe,
  • Übertragung des Produktbesitzes,
  • Reparatur- oder Garantiearbeiten an einer Maschine mit Originalteilen, UND
  • elektronische Patientenakten.

Dieses digitale Bestandsbuch hilft Käufern und Verkäufern, sicher zu sein, dass das, was sie kaufen, echt und nicht gefälscht ist.

Also, was denken Sie? Haben Sie jemals eine Blockchain benutzt? Möchten Sie ivault.app ausprobieren, oder haben Sie noch Bedenken? Hatten Sie schon einmal ein Problem, das ivault gelöst hätte? Sie hatten etwas von großem Wert verloren oder ein gefälschtes Produkt gekauft? Es muss sehr ärgerlich gewesen sein. Erzählen Sie uns davon, wir würden gerne Ihre Geschichte hören. Hinterlassen Sie einfach einen Kommentar unten. Ich freue mich darauf, Ihnen zu antworten!