Die Blockchain Technologie wurde zuerst für Kryptowährungen wie Bitcoin verwendet. Doch Blockchain ist viel mehr als Bitcoin oder Ethereum. Zunächst einmal ist Blockchain eine wachsende Liste von Aufzeichnungen – das sind die Blöcke der Blockchain, die mittels Kryptographie miteinander verbunden werden.

Blockchain basiert auf der Distributed Ledger Technologie (DLT) und bietet dank Dezentralisierung ein Höchstmaß an Cybersicherheit (Cybersecurity).

Im Detail bedeutet das, dass das Netzwerk aus verschiedenen Blöcken (einzelne Computer, die Knoten genannt werden) Daten dezentral speichern kann und diese nicht mehr manipuliert werden können.

Eine herkömmliche zentralisierte Datenbank kann im Gegensatz dazu leicht gehackt werden. Daher ist die Blockchain Technologie tatsächlich eine der wichtigsten Innovationen für unsere Zukunft. Lesen Sie hier mehr über die Besonderheiten und Vorteile der Blockchain Technologie.

Blockchain AIM 2020: blockchain for supply chain and fighting the pandemic

Die Zukunft der Blockchain Technologie im Supply Chain Management 2021

Auf dem Annual Investment Meeting (AIM) Kongress 2020 in Dubai sprach CEO Arman Sarhaddar über die Zukunft der Blockchain Technologie für Supply Chains im Kampf gegen Corona. Den #AIMDigital Video-Mitschnitt können Sie weiter unten ansehen.

Gerade durch die Pandemie zeigten sich in vielen Bereichen Defizite und Probleme im Supply Chain Management. Doch auch Chancen und potentielle Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain Technologie kristallisierten sich durch den Einfluss des Coronavirus deutlich heraus.

Veränderungen sind nötig, doch viele haben Angst… Wie können wir das Vertrauen in die Blockchain 2021 stärken?

Blockchain AIM 2020: blockchain for supply chain and fighting the pandemic

Blockchain Technologie im Supply Chain Management: Auf dem Annual Investment Meeting #AIMDigital 2000 trat Arman Sarhaddar, CEO und Gründer der Vault Security Systems AG, neben Persönlichkeiten von renommierten Unternehmen auf. Darunter waren Siemens, Microsoft, Pfizer, General Electric, Philips, Agility, Cigna Insurance, Hyperledger und viele mehr.


1. Blockchain Technologie im Supply Chain Management

 

Im Oktober wurde Arman Sarhaddar, der Erfinder von ivault, von Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Vizepräsident, Premier- und Verteidigungsminister der VAE und Herrscher von Dubai, persönlich eingeladen, als Speaker am #AIMDigital 2020 aufzutreten.

Das Annual Investment Meeting ist ein grandioses Event für technologische Innovationen und interessierte Investoren aus aller Welt. Es war uns eine große Ehre und eine großartige Gelegenheit, uns mit neuen Partnern zu vernetzen.

In diesem Beitrag finden Sie eine deutschsprachige Zusammenfassung seiner eindrucksvollen Rede „Future of Blockchain and its Impact on Supply Chain and fighting the Pandemic“ vor. Außerdem erhalten Sie weiterführende Informationen über das Thema.

Hier können Sie den englischen Videomitschnitt der Übertragung vom 21. Oktober 2020 ansehen:

 

2. Herausforderungen im Supply Chain Management

 

Die Pandemie hat uns in vielen Bereichen zu notwendigen Veränderungen gezwungen. Vor allem aber zwingt uns das Coronavirus als regelrechter Katalysator der Digitalisierung dazu, diesen Veränderungen gegenüber offen zu sein.

Um die Auswirkungen von COVID-19 auf die Zukunft der Blockchain Technologie im Supply Chain Management zu verstehen, geht Arman in seiner Rede einen Schritt zurück: zur Zeit vor der Pandemie.

Seit Jahren haben sich Verbraucher immer mehr mit Qualität, Nachhaltigkeit und Klimaauswirkungen von Produkten befasst. Beispielsweise kaufen mehr Menschen regionale Lebensmittel. Zertifizierungen, Qualitätssicherung und die Lieferkette selbst sind zu einem großen Verbraucher-Thema geworden.

Produktionsbedingungen dienen dem Verbraucher konkret dazu, Produkte zu bewerten. Fehlende Supply Chain Transparenz kann sich auch negativ auf seine Kaufentscheidung auswirken.

Doch Siegel und Zertifikate erfüllen nur bedingt die Wünsche der Konsumenten nach mehr Transparenz, denn manchmal entsprechen selbst zertifizierte Produkte nicht den Standards, zum Beispiel im Hinblick auf Bio-Zertifizierungen. Daher greifen auch Regierungen mit neuen Vorschriften ein, die den Unternehmen Qualitätsanforderungen diktieren.

 

3. Auswirkungen von COVID-19 auf Blockchain

 

Zu Beginn der Pandemie 2020 wurden die Mängel vieler Lieferketten und Probleme im Supply Chain Management aufgedeckt. Es kam zu vielen schwerwiegenden Unterbrechungen beispielsweise bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln. Die Situation um Lieferengpässe im Medikamentenbereich verschärfte sich ebenfalls.

COVID-19 hat neue Herausforderungen, aber auch Chancen für Veränderungen geschaffen. So schlimm die Pandemie nach wie vor ist, die Lieferkettenprobleme geben Unternehmen die Möglichkeit, Prozesse zu überarbeiten und Ineffizienzen auszugleichen.

Genau hier kann auch die Blockchain Technologie helfen:

Sie bietet Plattformen für die Übertragung und den Austausch von Daten mit höchster Zuverlässigkeit und Informationssicherheit. Sie bietet Plattformen für Prozessoptimierungen und Automatisierungen. Sie kann verschiedene Systeme kompatibel machen, um die Zusammenarbeit um ein Vielfaches effizienter zu gestalten.

Zweifellos hat COVID-19 die Digitalisierung, die in vielen Branchen noch weit hinterherhinkt, fast überall vorangetrieben. So wurde auch die Realisierung des immensen Potenzials der Blockchain Technologie befeuert.

Die Pandemie macht deutlich, dass es einen Bedarf für die Umsetzung solcher innovativer Lösungen für das Supply Chain Management von morgen gibt.

Arzneimittelfälschungen-Coronavirus

Mit der Blockchain Technologie gegen Arzneimittelfälschungen im Internet: In der Pandemie werden Medikamente vermehrt online bestellt. Mit ivault kann der Endkonsument selbst einen einfachen Authentizitäts-Check mit jedem herkömmlichen Smartphone machen, um sicher zu gehen, dass es sich bei dem gekauften Produkt um ein Original handelt.

 

4. Die Zukunft der Blockchain Technologie

 

Nichtsdestotrotz müssen wir uns vor Augen führen, dass für Blockchain allein für die Optimierung des Supply Chain Management nicht ausreicht. Sie kann erstaunlich effektive Verbindungen und Integrationen bieten.

Doch um das volle Potenzial der Blockchain Technologie zu nutzen, müssen wir vor allem 3 Dinge tun:

  1. Wir müssen Standards für die Integration und den Austausch von Daten schaffen.
  2. Transparenz- und Datenschutzanforderungen von Unternehmen, Kunden und Aufsichtsbehörden müssen erfüllt werden, zum Beispiel mit Permissioned Blockchains.
  3. Wir müssen die Blockchain Technologie mit anderen etablierten Technologien und Systemen wie NFC, GPS usw. verbinden.

Die sogenannten Permissioned Blockchains sind Systeme mit eingeschränkten Zugriffsrechten, die nur für ausgewählte Teilnehmer gelten. Bei Vault Security Systems AG kombinieren wir Permissioned Blockchains mit anderen Technologien wie etwa NFC, RFID oder GNSS.

Die Arbeit mit Permissioned Blockchains erfüllt dabei alle Anforderungen:

  • Unternehmen entscheiden, was und wie viel sie offenlegen.
  • Kunden können sich auf den Datenschutz verlassen.
  • Vorschriften können eingehalten werden, ohne die Informationssicherheit zu gefährden.

Was ivault für Supply Chains bietet, ist also: Ein sicheres System für den Datentransfer, bei dem Unternehmen entscheiden können, was sie untereinander und mit anderen teilen wollen. Daten, die Unternehmen privat halten wollen, werden verschlüsselt und mit dem höchsten Level an Informationssicherheit geschützt.

P.S. Wenn Sie an dieser Stelle mehr über ivault erfahren wollen, lesen Sie zum Beispiel unseren Artikel über unsere Auszeichnung aus dem Silicon Valley: CIO Applications zählt ivault zu den Top 10 Blockchain Anbietern des Jahres 2020.

Neben dem Supply Chain Management gibt es noch viele andere Anwendungsbereiche für die Blockchain Technologie.  In der Pandemie ist insbesondere das Gesundheitswesen ein weiterer Schwerpunkt der Blockchain-Pioniere.

Die Blockchain kann für die sichere Speicherung sensibler Gesundheitsdaten sorgen. Eine Cyberattacke wie gerade eben erst in Finnland, wo Patienten erpresst wurden, nachdem ihre Krankenakten von Hackern gestohlen wurden, wäre damit nicht möglich gewesen.

Nach Dr. Efrat Shefer (Philips), Jerome Droesch (Cigna Insurance) und Sinan Atlig (Pfizer), die neben CEO Arman Sarhaddar, ebenfalls als #AIMDigital Speakers auftraten, beschleunigt die Pandemie auch hier die Einführung neuer Technologien. Künstliche Intelligenz, Big Data und Blockchain Anwendungen spielen eine zentrale Rolle.

Fälschungsschutz Blockchain Supply Chain 2020

Blockchain 2021: Das Vertrauen der breiten Öffentlichkeit in die Blockchain Technologie wird stark zunehmen, sobald die Endverbraucher Blockchain in ihrem Alltag sehen. Im Supermarkt. In der Apotheke. Beim Hausarzt. Im Eigenheim. Die Frage ist nicht ob, sondern wann es so weit sein wird.

 

5. Ausblick: Vertrauen in die Blockchain 2021 stärken

 

Trotz allem tun sich eine Vielzahl von Unternehmen schwer. Was hält sie zurück?

Ein Hauptproblem ist nach wie vor das mangelnde Vertrauen in die Blockchain Technologie. Die meisten Menschen und Unternehmen haben große Angst vor Veränderungen. Sie zögern, neue Technologien zu implementieren, die sie nicht voll und ganz verstehen können.

Die Blockchain Technologie wird dabei immer noch in Verbindung mit Kryptowährungen und FinTech gesehen. Heute sind Blockchain Lösungen wie unser Produkt ivault jedoch energieeffizienter, nachhaltiger und skalierbarer als die alten Algorithmen einiger Kryptowährungen. Außerdem ist unsere Blockchain App GDPR-konform.

Was viele Unternehmen nicht wissen, ist, wie einfach die Implementierung der Blockchain Technologie ist: Sie kann zu einem bestehenden Supply Chain Management System hinzufügt werden. Etablierte Prozesse müssen also nicht vollkommen neu erfunden sondern können beibehalten und mittels Blockchain optimiert werden.

Für die Stärkung des Vertrauens seitens der Unternehmen brauch es vor allem das Wissen der Entscheidungsträger um die Vorteile der Blockchain Technologie. Sie müssen nicht jedes technische Detail verstehen.

Diese Vorteile lassen sich in 3 Kernaussagen zusammenfassen:

  • Blockchain bedeutet Effizienzsteigerung in verschiedensten Bereichen.
  • Blockchain bringt Informationssicherheit auf höchstem Niveau.
  • Blockchain ist ein klarer Wettbewerbsvorteil – für diejenigen, die am schnellsten handeln…

Auf der anderen Seite wird das Vertrauen der breiten Öffentlichkeit stark zunehmen, wenn die Endverbraucher Blockchain in ihrem Alltag sehen. Online und Offline. In Bank- oder Handelsanwendungen oder bei Zertifikaten für Qualität und Herstellungsbedingungen von alltäglichen Konsumgütern wie Lebensmitteln.

Im Supermarkt. In der Apotheke. Beim Hausarzt. Im Eigenheim.

Die Frage ist nicht ob, sondern wann  es so weit sein wird.

P.S. Hier ist der Dankesbrief, den wir vor einigen Tagen aus Dubai erhalten haben – zusammen mit einer Einladung zum Annual Investment Meeting im nächsten Jahr. Wir freuen uns darauf, Sie im Jahr 2021 dort zu sehen!

Annual Investment Meeting Thank You Letter for Speaker Arman Sarhaddar

Annual Investment Meeting Thank You Letter for Speaker Arman Sarhaddar

 

Arman Sarhaddar on it-daily.net: Blockchain on the way from niche to mainstream application

Blockchain 2020: Aus der Nische zur Mainstream-Anwendung

Blockchain 2020: Die Blockchain entwickelt sich von der Nischen-Applikation zur Mainstream-Anwendung. Auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF 2020) haben wir bereits wahrgenommen, wie sich dieser Trend allmählich anbahnt.

In der vergangenen Woche erschien zu diesem Thema ein neuer Gastbeitrag von CEO Arman Sarhaddar, dem Erfinder von ivault, auf it-daily.net – einer renommierten Plattform für News rund um Digitalisierung, IT und technologische Innovationen.

Dieser Blogeintrag bietet Ihnen eine Übersicht über seine Experteneinsichten sowie weitere Zahlen und Fakten, die Sie nicht verpassen sollten.


Blockchain 2020: Wo stehen wir jetzt?

 

Jeder, der sich schon einmal mit dem Thema Blockchain beschäftigt hat, weiß, dass die Technologie eine Reihe von Vorteilen bietet. Im B2B-Geschäft sorgt sie für mehr Transparenz, vereinfachte Prozesse und Kosteneinsparungen. Deshalb ist sie auch für den Endkunden relevant – zum Beispiel bei der Nachverfolgung der Supply Chain, Eigentumsnachweisen oder aber der Prüfung der Authentizität von Produkten.

CIO Applications & Blockchain Lösungen: ivault zählt zu den Top 10 Blockchain Solution Providers 2020

Blockchain 2020

Zu Beginn des Jahres haben wir Sie bereits darüber informiert, dass CIO Applications aus dem Silicon Valley uns als einer der TOP Blockchain Solution Providers 2020 eingestuft wurden (siehe Zertifikat). Deshalb können wir mit Stolz sagen, dass wir zu den Pionierunternehmen gehören, wenn es um die Blockchain-Lösungen der Zukunft geht.

Nachdem der anfängliche Hype um die Distributed Ledger Technology (DLT) etwas abgeklungen ist, kommen nun immer mehr Anwendungen tatsächlich zum Einsatz.

Es zeigt sich aber auch, dass noch Klärungsbedarf besteht und dass Blockchain-Lösungen nicht immer nahtlos in bestehende Software und Prozesse integriert werden können.

 

1. Kleine Unternehmen zögern noch

 

… sollten aber nicht zu lange warten.

Die Bitkom-Studie 2019 (siehe unten) zur Blockchain in Deutschland ergab, dass die Technologie von den Befragten gleichzeitig kritisch (9 Prozent) und interessiert (12 Prozent) betrachtet wird.

Sie zeigt auch, dass die Größe des Unternehmens entscheidend dafür ist, ob es sich bereits inhaltlich mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen konkurriert die Blockchain 2020 nach wie vor oft mit anderen Technologien um Innovationsbudgets.

Die folgenden Abbildungen zeigen die Anwendung der Blockchain und anderer digitaler Technologien in Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern:

Bitkom Study 2019

Die Anwendung der Blockchain 2020. Quelle: Bitkom Research 2018; https://www.bitkom.org/sites/default/files/2019-04/190410_bitkom_studie_blockchain_2019.pdf

Die Konkurrenz der Technologien zeichnet sich deutlich ab: Häufig werden Entscheidungen zugunsten von Cloud Computing und Big Data & Analytics getroffen, die bereits öfter erprobt und getestet werden. Daher besteht insbesondere für KMU ein erhöhtes Risiko, in Bezug auf die Blockchain-Technologie den Anschluss zu verpassen und an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren.

Schließlich sind es gerade die kleineren Budgets, die es wesentlich erschweren, später wieder aufzuholen. Daher ist es gerade für kleine und mittlere Unternehmen sinnvoll, sich die Technologie jetzt genauer anzuschauen, um Anwendungsbereiche zu identifizieren.

 

2. KMU: Zusammenarbeit mit Blockchain-Spezialisten

 

Die Bitkom-Studie weist auf den strategischen Ansatz von Unternehmen hin, welche die Blockchain-Technologie bereits einsetzen. Darüber hinaus sind die meisten von ihnen offen für Beratung und Kooperation: Fast zwei Drittel der Unternehmen (63 Prozent) setzen die Blockchain gemeinsam mit Partnern um oder planen dies zumindest.

Diese Entscheidung ist wegweisend, da Fachkräfte mit Blockchain-Kompetenz noch selten, aber sehr gefragt sind. Statt die Expertise im eigenen Haus einzubringen, ist es daher sinnvoller, mit einem spezialisierten Partner zusammenzuarbeiten.

Die Lösungen der Partner können natürlich immer noch auf den jeweiligen Bedarf zugeschnitten werden. Ein seriöser Blockchain-Anbieter steht Unternehmen nicht nur als Technologiepartner zur Seite, sondern übernimmt auch eine beratende Rolle.

 

3. Blockchain 2020: Auf dem Weg zur Mainstream-Anwendung

 

Trotz der bisher zögerlichen Haltung gegenüber der DLT, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen, ist die Technologie eindeutig auf dem Weg zu einer breiten Anwendung in sehr unterschiedlichen Industriezweigen.

Eine aktuelle globale Deloitte-Studie (siehe unten) zum Status der Blockkette 2020 zeigt, dass sich langsam etwas ändert. Die Entscheidungsträger sehen die Technologie nicht mehr nur als bahnbrechend und vielversprechend an, sondern behandeln sie nun als wichtigen Teil der Transformation und Innovation ihres Unternehmens.

Nach dem von der IT-Forschungs- und Beratungsfirma Gartner beschriebenen Hype Cycle ist die Distributed-Ledger-Technologie damit aus dem Tal der Enttäuschung heraus. Wir befinden uns jetzt in einer Phase, in der das Verständnis zunimmt und erste Unternehmen die Technologie in ihren Prozessen implementieren und testen.

Die Deloitte-Studie stellt diese Entwicklung in ihrem zeitlichen Ablauf dar:

Deloitte study 2020 blockchain applications

Anwendung und Einstellung zur Blockchain 2020. Quelle: Deloitte’s Global Blockchain Survey, 2018, 2019 and 2020; https://www2.deloitte.com/content/dam/insights/us/articles/6608_2020-global-blockchain-survey/DI_CIR%202020%20global%20blockchain%20survey.pdf

86 Prozent der Befragten gaben bereits an, dass ihre Unternehmensleitung an echte Effizienzgewinne dank Blockchain-Technologie glaubt. Zwei Jahre zuvor waren es nur drei Viertel. Ebenso glauben 83 Prozent, dass ihr eigenes Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verliert, wenn die DLT nicht angewendet wird (2018: 68 Prozent).

 

4. Anwendungsfälle sollten gründlich untersucht werden

 

Die Haltung gegenüber der Blockchain-Technologie ist somit zunehmend von einer differenzierten (weil umfassender informierten) Sichtweise geprägt, während gleichzeitig Vertrauen und Optimismus zunehmen.

Dennoch ist es entscheidend, die Technologie überlegt und sinnvoll einzusetzen, statt sich mit dem Begriff zu schmücken. Insbesondere in den Bereichen Logistik und Lieferketten gibt es bereits einige erfolgreiche Anwendungen, die sich wirtschaftlich quantifizieren lassen.

Tatsächlich ist die praktische Umsetzung dort bereits weiter fortgeschritten als beispielsweise in der Finanzindustrie, obwohl dies oft prominenter diskutiert wird.

Es gibt aber auch eine Reihe anderer Möglichkeiten, die Blockchain 2020 sinnvoll in das eigene Geschäftsmodell zu integrieren. Weitere spannende Anwendungsszenarien gibt es in den Bereichen Verifikation (Authentifizierung sowie Datenverifikation) oder Versicherung.

Die besten Voraussetzungen für den gewinnbringenden Einsatz der Blockchain 2020 bringen Unternehmen, die mit Offenheit und Innovationsbereitschaft an das Thema herangehen und sich das nötige Know-how aneignen – entweder durch geschicktes Recruiting oder mit einem kompetenten Partner.

sustainable blockchain solutions for supply chain

Nachhaltige Blockchain Lösungen 2020 – ist das möglich?

Kurz gesagt: JA! Nachhaltige Blockchain Applikationen stehen schon vor der Tür. Die Blockchain kann sogar maßgeblich zum Umweltschutz beitragen und ihr schlechter Ruf aufgrund des hohen Energieverbrauchs ist nicht ganz gerechtfertigt.

Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Das wirft die Frage auf: Wie sieht es mit unserer Zukunftstechnologie namens Blockchain aus, auf die viele große Pioniere in aller Welt ihr Vertrauen setzen?

Arman Sarhaddar, CEO der Vault Security Systems AG und Erfinder von ivault, beantwortete in diesem Interview mit Industry of Things einige kritische Fragen zum Thema. Seine Antworten haben wir hier zusammengefasst, um Ihnen zu zeigen, warum Blockchain nicht einfach mit Bitcoin, einem hohem Energieverbrauch und geringer Umweltverträglichkeit gleichgesetzt werden darf.

Nachhaltige Blockchain / Sustainable blockchain solutions: Is it possible to protect our environment and nature with the distributed ledger technology, that has been described as dramatically energy-inefficient.

Nachhaltige Blockchain Lösungen werden für Unternehmen und Endverbraucher genau wie nachhaltige Wirtschaftsmodelle immer wichtiger. Aber wie ist es möglich, unsere Umwelt und die Natur zu schützen, indem wir eine Technologie verwenden, die in der Vergangenheit fast ausschließlich für das erschreckend energie-aufwändige Bitcoin-Mining genutzt wurde?


1. Warum hat die Blockchain einen schlechten Ruf in Sachen Nachhaltigkeit?

 

Unser CEO erklärt, dass Blockchain in Bezug auf Umweltverträglichkeit keinen guten Ruf genießt. Das liegt daran, dass der Begriff trotz wachsender Kenntnis immer noch stark mit Kryptowährungen wie Bitcoin assoziiert wird.

Das Bitcoin Mining ist in der Tat energie-intensiv: Der Proof-of-Work-Algorithmus (PoW), mit dem unter anderem neue Coins generiert werden, ist mit einem sehr hohen Rechenaufwand verbunden. Eine einzige Transaktion verbraucht heute so viel Energie wie 1,5 amerikanische Durchschnittshaushalte pro Tag.

Dies ist kritisch zu sehen, da z.B. auch in China viel Mining betrieben wird. Dort stammt der notwendige Strom oft aus Kohlekraftwerken, was die Mining-Aktivitäten extrem klimaschädlich machen.

„Aber Bitcoin ist nicht Blockchain und Blockchain ist nicht Bitcoin.“ – Gut gesagt, Arman.

 

2. Was ist mit nachhaltigen Blockchain Anwendungen außerhalb der Krypto-Welt aus?

 

Heute können wir aus vielen verschiedenen Algorithmen wählen und es gibt viele gute Alternativen zum PoW-Algorithmus, die weniger Energie verbrauchen und in Zukunft sogar CO2-neutral werden könnten. Jede Option hat allerdings Vor- und Nachteile, die  im Hinblick auf die Umweltverträglichkeit abgewogen werden müssen.

Die meisten Firmen verwenden tatsächlich eher nachhaltige Blockchain-Algorithmen: Für ein Unternehmensnetzwerk wird das energie-aufwändige Cybersecurity-Level wie bei Bitcoin einfach nicht benötigt.

Die meisten Anwendungen der Blockchain oder Distributed-Ledger-Technologie (DLT), die für Unternehmen entwickelt wurden, kommen also ohne den energie-intensiven PoW-Algorithmus aus. Die Netzwerke sind nicht wie das Bitcoin-Netzwerk frei zugänglich, sondern benötigen eine Erlaubnis (permission-based networks).

Anstelle eines Proof-of-Work kann z.B. ein Proof-of-Stake verwendet werden – man muss in diesem Fall nicht alle technologischen Details verstehen, sondern nur die Tatsache, dass Rechenleistung und Energieverbrauch damit drastisch reduziert werden können.

Dennoch können diese nachhaltigen Blockchain Lösungen immer noch die gewünschte Leistung erreichen.

 

3. Kann die Blockchain Technologie auch zum Umweltschutz beitragen?

 

Es gibt viele Geschäftsmodelle, die soziale und ökologische Probleme direkt mit SDGs (Sustainable Development Goals) angehen. Wie jede Technologie kann die Blockchain für verschiedene Zwecke eingesetzt werden. Zum einen kann sie den Papierverbrauch durch die sichere und dauerhafte Aufzeichnung kontinuierlich abrufbarer Daten enorm reduzieren.

Sustainable blockchain solutions: energy-saving future technology, carbon-neutral supply chain

Aufgrund ihrer Fähigkeit, Daten unveränderlich zu erfassen, hat die Blockchain ein besonders großes Potenzial für den Umweltschutz. Derzeit wird sie bereits zur Erfassung von Daten über die natürliche Umwelt und Veränderungen in Ökosystemen eingesetzt.

Zum anderem gibt es bereits nachhaltige Blockchain Anwendungen in der umweltfreundlichen Aquakultur, welche die Distribution von Fischen rückverfolgbar machen und die ökologische Verantwortung des Unternehmens belegen können.

Die Überwachung der Supply Chain ermöglicht es, minderwertige Produkte früher im Prozess zu identifizieren. So kann das Ausmaß von Rückrufaktionen und Neuproduktionen reduziert werden, was sich positiv auf die Treibhausgasbilanz und andere Ressourcen auswirkt.

Ein weiteres wichtiges Thema ist der Fälschungsschutz. Gefälschte Produkte sind oft hochgradig umweltbelastend. Es erscheint lächerlich, zu erwähnen, dass das Ausmaß hier kaum skalierbar ist, da es keine gesetzlichen Kontrollen der Produktions- und Vertriebsstandards in diesem zweifelhaften Sektor des Welthandels gibt…

 

4. Wie steht es um nachhaltige Blockchains im Bereich der Social Governance?

 

Nachhaltigkeit hat neben der ökologischen Dimension auch eine ethische Komponente. Neben dem Verbraucherschutz kann Blockchain sicherstellen, dass die Waren unter verantwortungsvollen Bedingungen produziert wurden.

Im Fairtrade-Segment zum Beispiel werden nachhaltige Blockchain-Lösungen nach und nach etabliert und garantieren faire Arbeitsbedingungen sowie die Einhaltung der Menschenrechte.

Ein weiterer Aspekt ist, dass in einigen Märkten bis zu 70 Prozent der Medikamente gefälscht sind. Schätzungsweise sterben 100.000 Menschen jedes Jahr an den Folgen der Einnahme von Arzneimittelfälschungen.

Eine Technologie wie die Blockchain zur Verfolgung der Supply Chain, mit der die Echtheit von Medizinalprodukten nachgewiesen werden kann, trägt dazu bei, das Risiko zu verringern und die Zahl der tödlichen Vorfälle potenziell zu minimieren.

Auf der anderen Seite ermöglicht die Blockchain Smart Contracts, die unter bestimmten vereinbarten und unveränderlichen Bedingungen automatisch in Kraft treten. Das „Wenn-Dann“-Prinzip kann zum Beispiel für automatische Zahlungen genutzt werden. Dadurch sind Zahlungsverzögerungen oder -Unterschlagungen nicht mehr möglich.

Die gesamte Geschäftswelt kann von direkten und transparenteren Beziehungen profitieren, die durch nachhaltige Blockchain Lösungen katalysiert werden. Dies entspricht auch dem Grundgedanken der Technologie: Ein transparentes Netzwerk, in dem Transaktionen von jedem eingesehen und verfolgt werden können, kann Korruption ausschließen.

 

5. Was muss getan werden, um die Ökobilanz und das Image der Blockchain zu verbessern?

 

Die Tatsache, dass Bitcoin einen sehr hohen Energieverbrauch hat, der den Verbrauch von Ländern wie beispielsweise der Schweiz übertrifft, wird in den Medien in der Regel stärker thematisiert als die Möglichkeiten in Sachen Nachhaltigkeit.

Das Wichtigste ist, dass das öffentliche Bewusstsein für den grundlegenden Unterschied zwischen Krypto-Währungen wie Bitcoin und Blockchain weiter wächst.

Die steigenden Anforderungen an nachhaltige Wirtschaftsmodelle treibt die technische Entwicklung von Blockchain-Anwendungen für Unternehmen, die langsam in die Praxis umgesetzt werden, weiter an.

Wir sind bereits auf dem richtigen Weg – nachhaltige Blockchain Anwendungen, die z.B. für Energieeinsparungen oder Abfallvermeidung entwickelt werden, machen ihren Energieverbrauch mehr als wett. In Zukunft wird sich dieses Gleichgewicht weiter verbessern.

sustainable blockchain solutions for supply chain

In Zeiten, die so viel Skepsis und Zweifel provozieren wie heute, ist es zumindest gut zu wissen, wie schnell sich die Natur erholen kann, wenn wir in Sachen CO2-Emissionen und Umweltverschmutzung so radikal auf die Bremse treten, wie jetzt – durch das Coronavirus gezwungenermaßen. Mit der Blockchain kann der Umweltschutz weiter voran getrieben werden.

Alle Artikel von CEO Arman Sarhaddar unter anderem zu den Themen Supply Chain und nachhaltige Blockchain finden Sie auch in seinem Industry of Things Expertenprofil hier.

 

Arman Sarhaddar, inventor of the innovative product ivault Blockchain Insider features our startup Vault Security Systems AG as one of Europe's pioneering blockchain companies.

Europa als Blockchain-Vorreiter (mit ivault an der Spitze)

Kurz: In dieser Woche schrieb Arman Sarhaddar, CEO und Gründer der Vault Security Systems AG, einen Gastbeitrag für eine der führenden deutschen Nachrichten-Webseiten zum Thema Blockchain. Den ganzen Artikel können Sie hier lesen. Eine kurze Zusammenfassung über die 3 wichtigen Punkte, die Arman fokussiert, bekommen Sie in diesem Blogeintrag.

Arman schreibt, dass das Prinzip der doppelten Buchführung vor über 500 Jahren erfunden worden ist. Es sollte mehr Transparenz und bessere Nachvollziehbarkeit bringen. Die Distributed-Ledger-Technologie kann dies durch die dezentralisierte Datenbank noch besser. Ein zwischengeschalteter Vermittler, um die Buchungen der beteiligten Parteien zu verfolgen und zu bestätigen, wird dabei nicht mehr benötigt.

Arman Sarhaddar, inventor of the innovative product ivault Blockchain Insider features our startup Vault Security Systems AG as one of Europe's pioneering blockchain companies.

Arman Sarhaddar – Erfinder des innovativen Produkts ivault.
Auf der renommierten deutschen Webseite blockchain-insider.de wird unser Startup Vault Security Systems AG als einer der europäischen Pionierunternehmen für Blockchain-Applikationen präsentiert – neben Telefonica Germany und Amazon Web Services Germany.

Von der Buchhaltung und Rechnungsprüfung bis hin zur Herkunftsnachweis- und Antragsbearbeitung. Alle Branchen werden in naher Zukunft von Lösungen zu profitieren, die auf der Blockchain-Technologie basieren. Bei Arzneimitteln und Medizinprodukten oder hochpreisigen Markenartikeln, argumentiert Arman, ist die unbestreitbare Sicherheit, dass ein authentisches Produkt und keine Fälschung gekauft und verwendet wird unerlässlich. Die Blockchain kann die vollständige Rückverfolgbarkeit jeder Supply Chain gewährleisten und gibt damit allen Beteiligten die notwendige Sicherheit.

1. Nicht jeder muss wissen wie die Blockchain genau funktioniert

 

Ein großer Teil der Bevölkerung hat keine genaue Vorstellung von der Funktionsweise der Distributed-Ledger-Technologie. Das ist jedoch kein Problem, denn wichtig ist für den Einzelnen nicht, wie die Blockchain funktioniert, sondern dass sie funktioniert und dass sie vieles einfacher, schneller und kostengünstiger macht. In unserem letzten Blogeintrag konnten Sie zum Beispiel lesen, wie effizient die Applikation der ivault Blockchain gegen Fälschungskriminalität sein wird. Wir sollten uns weniger darauf konzentrieren, über die Funktionsweise zu sprechen, sondern darauf, die Effektivität und Vorteile der Technologie klar zu kommunizieren.

Hierfür brauchen wir mehr konkrete Anwendungsbeispiele, die den Effizienzgewinn durch die Blockchain demonstrieren können, um zum Beispiel auch den weniger technik-affinen Entscheidungsträgern die Wichtigkeit der Technologie näher bringen zu können. Über unseren Use Case Golisan haben wir  in der Vergangenheit bereits berichtet. Wir arbeiten auch aktuell daran weiter. Für einen detaillierten Einblick, können Sie sich auch den Vortrag zu ivault.app von CTO Martin Beyer ansehen.

Am World Economic Forum (WEF) konnten wir sehen, dass einige Unternehmen mit innovativen Ideen und Produkten bereits in den Startlöchern stehen. Das Jahr 2020 könnte die erste Anwendung der Blockchain in großem Maßstab markieren.

2. Rechtliche Herausforderungen in Europa

 

Die umfassende Anwendung der Blockchain-Technologie, insbesondere in Europa, steht allerdings noch vor einigen Herausforderungen, wie der fehlenden Rechtssicherheit. Die Tatsache, dass Daten nicht zentral, sondern dezentral (d.h. in einem Netzwerk von Computern) gespeichert werden, ist ein Grundprinzip der Technologie. Einmal gespeicherte Daten können nicht mehr verändert werden. Es ist weder ein Dritter nötig, dem alle Marktteilnehmer vertrauen müssen, noch gibt es einen zentralen Speicherort, der von Kriminellen angegriffen oder durch technische Störungen gelähmt werden könnte.

In der EU ist jedoch das Recht auf Berichtigung und/oder Löschung der gespeicherten Daten im DSGVO verankert, was mit der Revisionssicherheit der Blockchain nicht vereinbar ist. Hier sind nachträgliche Änderungen grundsätzlich ausgeschlossen, da somit die höchste Datensicherheit und Cybersecurity gewährleistet werden kann! In Deutschland und der Schweiz ist man sich dessen bewusst und arbeitet aktiv an Lösungen, da die Länder von der Blockchain-Wirtschaft profitieren werden.

3. Frühzeitig Blockchain-Kompetenz aufzubauen verschafft einen klaren Wettbewerbsvorteil

 

Nicht nur Regierungen haben erkannt, dass die Blockchain in Zukunft eine Schlüsseltechnologie sein wird. Auch Unternehmen versuchen eifrig, sich in diesem Bereich Know-how aufzubauen. Blockchain- und Cybersecurity-Expertise könnten wohl bald zu den gefragtesten Bewerberqualifikationen – Universitätsabschlüsse und Zertifikate in diesem Bereich sind allerdings noch relativ selten, so Arman. Unternehmen sind oft gar nicht in der Lage, die Fachkenntnisse der Spezialisten und Bewerber zu beurteilen. Mit externen Ausbildungsprogrammen und Schulungen können Führungskräfte gezielt die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter fördern und Kompetenzen im eigenen Haus so früh wie möglich aufbauen.

Unternehmen, die hier frühzeitig handeln, werden einen klaren Wettbewerbsvorteil vor allem auch gegenüber der amerikanischen und asiatischen Konkurrenz erlangen. Sowohl die einzelnen europäischen Länder als auch die EU arbeiten bereits aktiv an der Förderung der Technologie. Es liegt nun auch an den Entscheidungsträgern in den einzelnen Unternehmen, sich der Sache anzunehmen.

Der Erfinder von ivault fasst daher zusammen, dass sich Europa als treibende Kraft in einer Vorreiterrolle auf dem Blockchain-Gebiet dann behaupten kann, wenn die Gesetzesanpassungen und die Innovationskraft der europäischen Unternehmen ineinander greifen.

Arman Sarhaddar, CEO and founder of Vault Security Systems AG. Park Hyatt, Zurich.

6 Gründe, warum wir die Blockchain-Technologie nutzen

Kurz: Eine wichtige Frage beantwortete Arman Sarhaddar in seiner Präsentation im Park Hyatt Hotel in Zürich: Warum verwendet ivault die Blockchain-Technologie? Und warum bringt sie mehr Sicherheit als jedes andere System?

Es gibt 6 Vorteile der Distributed-Ledger-Technologie, die Ihnen einen Überblick verschaffen, wie die Blockchain-Technologie funktioniert und warum sie so sicher ist. Dazu gibt es ein weiteres Video des CEO und Gründers der Vault Security Systems AG.

Blockchain-Technologie, blockchain technology: Arman Sarhaddar, CEO and founder of Vault Security Systems AG. Park Hyatt, Zurich.

Arman Sarhaddar, CEO und Gründer der Vault Security Systems AG, über die Blockchain-Technologie und ivault. Park Hyatt, Zürich.


Blockchain ist nicht einfach nur Bitcoin. Blockchain ist viel mehr als das. Die Distributed-Ledger-Technologie (DLT) weckt Hoffnungen über die Branchengrenzen hinaus.

Im Finanzdienstleistungssektor sowie im Gesundheitswesen, in der Regierung und in vielen anderen Branchen suchen Innovatoren nach Möglichkeiten, Blockchains zu nutzen, um mit traditionellen Geschäftsmodellen abzuschließen und sich einen Wettberwerbsvorteil auf dem Markt der Zukunft zu sichern.

Viele Branchenführer haben bereits bedeutende Geschäftsvorteile erzielt, darunter eine höhere Transparenz, mehr Sicherheit, gesteigerte Effizienz und Schnelligkeit von Transaktionen sowie reduzierte Kosten.

Doch unsere Anwendung wird noch weiter gehen, um das volle Potenzial der Blockchain auszuschöpfen…

Warum nutzen wir Blockchain-Technologie?

 

Und warum nutzen wir nicht einfach herkömmliche verschlüsselte Server? Tagtäglich gibt es Millionen von Hackerangriffen auf verschlüsselte Server. Diese enorme Anzahl an illegalen Aktivitäten wird in dieser grafischen Live-Cybermap erfasst. Mittlerweile ist jedes zehnte Unternehmen in Deutschland von diesen Hackerangriffen betroffen. Bei dieser Menge wird die Datensicherheit von den üblichen verschlüsselten Servern einfach nicht mehr gewährleistet.

In Armans Worten also nutzen wir die Blockchain-Technologie nicht, weil es einen solchen Hype darum gibt, sondern weil sie wirklich Sicherheit bringt – sowohl für den Kunden als auch für das Unternehmen, das seine Lieferkette mit der ivault App vor Fälschungen schützen kann.

In diesem Video nennt Arman 6 weitere Gründe, warum es generell sinnvoll ist, die Blockchain-Technologie einzusetzen. Über diese 6 Blockchain-Fakten können Sie auch weiter unten mehr lesen.

6 Vorteile der Blockchain-Technologie

 

Die Blockchain-Technologie kann einen höheren Schutz der Daten von Privatpersonen und Unternehmen gewährleisten. Zusammengefasst:

  1. Die Distribution (Verteilung) von Daten auf Nodes (Computer) in einem globalen Netzwerk ergibt eine dezentralisierte Datenbank. Die so zusammengeschlossenen Computer fungieren als die „Blöcke“ in der Blockchain.
  2. Damit schafft die Blockchain-Technologie eine erhöhte Sicherheit. Alle Einträge werden auf den Computern individuell verschlüsselt.
  3. Wenn Daten also in die dezentralisierte Datenbank eingegeben wurden, sind sie nachträglich nicht mehr veränderbar. Das heißt sie können nicht mehr manipuliert werden. Betrugsfälle sind kaum mehr möglich.
  4. Die Blockchain ist außerdem anonym und vor Fremdangriffen geschützt.
  5. Dabei ist alles programmierbar. Jede Form von Daten kann in der Blockchain gespeichert werden.
  6. Und jeder einzelne Input, unabhängig von der Form der Daten, wird mit einem Zeitstempel versehen. Dadurch wird ein höheres Maß an Transparenz ermöglicht und auch dieser ist natürlich nachträglich nicht mehr veränderbar.

Und damit sind wir beim derzeit höchstmöglichen Niveau an Cybersicherheit heutzutage angekommen, die unsere Zukunftstechnologie garantiert. Nobody wants to miss the chance to quickly conclude secure transactions in a network with many participants.

Die exklusive Veranstaltung im Park Hyatt beschränkte sich auf eine Handvoll außergewöhnlicher Menschen, mit denen wir uns auf die Zusammenarbeit freuen. Wenn Sie mehr über die Einblicke unseres Management-Teams an diesem Abend erfahren möchten, finden Sie im Blog ebenfalls:

Noch mehr Blockchain-Fakten über ivault und die Blockchain gibt es auch in unserem CNN Interview hier.

6 Vorteile der Blockchain Technologie auf einen Blick.

6 Vorteile der Blockchain-Technologie auf einen Blick.

 

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie ivault.app funktioniert? Hinterlassen Sie uns einen Kommentar im Kommentarbereich unten. Gerne beantworten wir Ihre Fragen.

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Arman Sarhaddar über Amazon Transparency und die Blockchain

Kurz: Amazon Transparency ist noch lange nicht die ultimative Antwort auf das globale Problem gefälschter Produkte. Arman Sarhaddar, CEO und Gründer der Vault Security Systems AG, schrieb einen Gastartikel für Industry of Things über dieses brisante Thema.

Industry of Things ist eine deutsche Online-Plattform für Expertenwissen zu Themen wie Internet of Things (IoT), Artificial Intelligence (AI) und Blockchain-Technologien.

Dieser Blogbeitrag soll einen kurzen Überblick über Armans Artikel zum Thema Amazon Transparency geben und wie Blockchain-Lösungen dabei helfen können, die Sicherheit von Produkten in der Lieferkette zu verbessern: Lesen Sie seinen Beitrag hier.

Amazon Transparency gegen Produktfälschungen.

Amazon Transparency gegen Produktfälschungen.


Amazon transparency im Kampf gegen Produktfälschungen

 

Die Plattform Industry of Things bringt Fachleute aus IT und Industrie zusammen, um einen interdisziplinären Austausch zu ermöglichen. Mehr als 40 Redakteure berichten über aktuelle Entwicklungen. Zusätzlich bringen Experten wie Arman Sarhaddar mit Nähe zur Praxis neue Perspektiven auf Anwendungen, Technologien und interessante Einsichten ein zu Themen wie Künstliche Intelligenz, IT-Sicherheit, InfoSec sowie zu politischen Ereignissen und weiteren aktuellen Themen.

Arman erklärt in seinem Beitrag, dass Amazon Transparency immer noch nicht die ultimative Antwort auf das Problem der gefälschten Produkte ist. Doch die Tatsache, dass einer der weltweit größten Online-Händler ankündigt, mehr Transparenz in Sachen Produktauthentizität schaffen zu wollen, zeigt den dringenden Handlungsbedarf.

Was aber kann helfen, wenn es z.B. um die Sicherheit von medizinischen Produkten und die Nachverfolgung der Inhaltsstoffe geht? Schwerer wird es noch bei Nahrungsergänzungsmitteln, die weniger streng kontrolliert werden als verschreibungspflichtige Medikamente und daher lukrativ für Unternehmen erscheinen, die unrechtmäßig Imitationen produzieren und verkaufen.

Eine solche Lösung kann ivault bieten. Blockchain-Technologien wie diese könnten Amazons Probleme mit Produktfälschungen lösen und Unternehmen helfen ihre Supply Chain transparenter zu gestalten. Das zeigt auch unser erster Versuch der Implementierung einer Blockchain-Lösung für die Golisan GmbH, von der wir in einem früheren Beitrag bereits berichtet haben.

Aber auch in anderen Bereichen kann die ivault Blockchain eingesetzt werden, denn diese hat vor allem 3 Vorteile, über die Arman in seinem Beitrag berichtet. Ein Beispiel ist, dass die dezentrale Datenbank praktisch unhackbar ist und einmal eingespeicherte Informationen nicht mehr manipuliert werden können.

Amazon Transparency: Was denken Sie?

 

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Was halten Sie vom Amazon Transparency Programm und dem Potenzial der ivault Blockchain in diesem Bereich? Schreiben Sie uns in einem Kommentar unten oder fragen Sie uns, was Sie wissen wollen. Wir werden so schnell wie möglich antworten!

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DSVGO Compliance: Datensicherheit und Blockchain

424% mehr registrierte Einbrüche von Hackern in Datenbanken von kleineren und mittelständischen Unternehmen im Jahre 2018  im Vergleich mit 2017, meldet eine Studie.

217’000 Datensätze von persönlichen Informationen (wie z.B. das Alter, das Geschlecht und die Kreditkartennummer von Kunden oder Mitarbeitern) wurden 2018 im Schnitt pro erfolgreichem Einbruch eines Hackers gestohlen (siehe auch Tweet unten).

 

 

2018 424% höhere Sicherheitsvorfälle als 2017. Sicherstellung von Datenschutz wird immer schwieriger.

2018: 424% mehr Sicherheitsvorfälle als 2017. Die Sicherstellung von Datenschutz wird immer schwieriger.

Die Problematik oben zeigt, dass Hacker immer dreister werden und wir uns vermehrt anstrengen müssen, damit unsere Daten sicher sind. Um die Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, richtig einzusetzen, braucht das Unternehmen Folgendes:

  • gemäss Art. 47 DSGVO eine verbindliche interne Datenschutzvorschrift, welche Mitarbeiter unterschreiben müssen, sowie
  • gemäss Art. 35 DSGVO eine Datenschutz-Folgeabschätzung, in der die Wahrscheinlichkeit eines Datenlecks erörtert werden muss, und die Folgen für die betroffenen Personen haben analysiert werden müssen.

Die Wichtigkeit dieser Aktionen zeigt der Fall vom 5. September 2018. Da entdeckte British Airways, dass wegen eines Fehlers auf dem Webserver ein Hacker am 18. Aug. 2018 380’000 Datensätze geklaut hatte. Angaben wie Kreditkartennumer, Namen der Kunden wie auch Postadresse waren Teil der Datenbeute bei diesem erfolgreichen Hacker-Angriff.

Da half es auch nicht unbedingt, dass die Fluggesellschaft das am 8. September der Britischen Datenschutzaufsichtsbehörde gemeldet hatte. Es war zu spät für die geschädigten Kunden. Die Daten waren bereits seit 3 Wochen in den Händen der Kriminellen. Mehrere Banken entschlossen sich daraufhin, den British Airways Kunden die betroffene Kreditkarte zu ersetzen.

Blockchain kann helfen, die Datensicherheit zu erhöhen.

Blockchain kann helfen, die Datensicherheit zu erhöhen.

Blockchain kann helfen, die Datensicherheit zu erhöhen.

 

In der obigen Sektion haben wir aufgezeigt, dass Benutzerinformationen und -daten gespeichert, jedoch absichtlich oder unbeabsichtigt falsch gehandhabt oder unberechtigt von Hackern eingesehen werden. Diese Problematik stellt eine Bedrohung für die Privatsphäre von jedem Einzelnen dar. Fast jeden Monat berichtet die Presse über einen grösseren Fall.

Deshalb drängen zur Zeit viele Experten auf die weite Verbreitung der Blockchain-Technologie, eine dezentrale, transparente und unveränderliche Datenbankstruktur. Sie soll helfen die Privatsphäre, den Datenschutz und das Dateneigentum der Benutzer zu verbessern. Ein interessanter Artikel von Martin Eckert (2018-12-06): Auch Blockchain-Projekte unterliegen dem Datenschutz.

Asymmetrische Kryptografie (Verschlüsselung)

Die Idee der öffentlichen Blockchain ist es, dass alle stattfindende Transaktion veröffentlicht werden. Jede wird dabei einem öffentlichen Schlüssel von einem bestimmten Benutzer zugeordnet. Dabei wird die asymmetrische Verschlüsselung verwendet. Diese hat zwei verschiedene Schlüssel. Der eine wird für die Verschlüsselung gebraucht (der öffentliche Schlüssel des Empfängers oder Public Key), der andere Schlüssel für die Entschlüsselung (privater Schlüssel oder Private Key).

Dieses Schlüsselpaar hängt über einen mathematischen Algorithmus eng zusammen. Daten, die mit dem öffentlichen Schlüssel verschlüsselt sind, können nur mit dem privaten Schlüssel entschlüsselt werden. Der private Schlüssel dient der Signatur bzw. Bestätigung von Transaktionen: Ohne Signatur ist die Transaktion ungültig. So kann jede Transaktion eindeutig einem Nutzer zugeordnet werden, obwohl dieser nur unter Pseudonym im Netzwerk auftritt.

Wenn ich also Daten verschlüsselt an jemanden senden will, benötige ich den öffentlichen Schlüssel dieser Person. Mit diesem verschlüssle ich die Daten und sende diese an den Empfänger oder Kunden. Diese Daten können vom Empfänger nur mit Hilfe seines privaten Schlüssels geöffnet werden, d.h. nur der Besitzer dieses privaten Schlüssels – der richtige Empfänger – kann die Daten entschlüsseln. Für alle anderen Personen ist die Datei nicht lesbar.

Der Schlüssel ist verschlüsselt, sodass niemand, der die Blockchain sieht, in der Lage ist, die Person oder das Unternehmen, welches die Person vertritt, direkt zu identifizieren. Nichtsdestotrotz ermöglicht die Wiederbenutzung des öffentlichen Schlüssels die Person unter Bezugnahme ihres öffentlichen Schlüssels hervorzuheben. Selbst wenn sie nicht direkt identifiziert werden kann, können Transaktionsmuster erstellt werden.

Der öffentliche Schlüssel, wenn er mit der Person verbunden ist, wird wahrscheinlich von der Rechtsprechung in Sachen DSGVO als personenbezogene Daten eingestuft werden. Um diese Problematik zu lösen, veröffentlichen einige Blockchain-Technologien den öffentlichen Schlüssel nicht. Dies macht dann die DSGVO-Compliance möglich. Interessante Erklärungen dazu in Hogan Lovells Report (S. 17).

Dabei kann z.B. für jede Transaktion ein neuer öffentlicher Schlüssel mit demselben privaten Schlüssel generiert werden. Die Zuordnung zwischen privaten Schlüssel und Transaktionsschlüssel wird den anderen Teilnehmern nie mitgeteilt. Das bedeutet, die anderen Teilnehmer können nur den öffentlichen Schlüssel für die vorliegende Transaktion (z.B. ein Kauf eines Produktes) sehen. Hier kann kein Transaktionsmuster erstellt werden, sodass DSGVO Regeln oder Schutz der Privatsphäre besser gehandhabt wird. Dieser Ansatz wird z.B. von Hyperledger Fabric genutzt.

Mit dem privaten und dem öffentlichen Schlüssel Transaktionen sichern.

Mit dem privaten und dem öffentlichen Schlüssel Transaktionen sichern.

Verteilte Ledger-Technologien werden gemeinsam als Blockchain bezeichnet. Blockchain ist eine dezentrale Datenbank, die alle Transaktionen zwischen den Teilnehmern des Systems verfolgt. Mehrere Transaktionen werden zusammen in einem sogenannten Block gespeichert. Diese sind mit anderen Blöcken in chronologischer Reihenfolge entsprechend ihrem Zeitstempel verbunden.

Kennen Sie Beispiele von erfolgreichen Umsetzungen von einer dezentralen, transparenten und unveränderlichen Datenbankstruktur, kurz Blockchain? Haben Sie eine Frage zum Thema Blockchain oder Cryptocurrency, die ich ihnen vielleicht beantworten kann? Ich freue mich auf Ihre Kommentare! Natürlich beantworte ich diese gleich persönlich.