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Business Talk am Kudamm in Berlin Experten-Interview Blockchain Fälschungssicherheit für Lieferketten Pharma, Lebensmittel, etc. Fälschung per QR-Code oder NFC erkennen

Sicherheit für die Lieferkette dank Blockchain-Technologie

Businesstalk am Kudamm, Berlin

Der globale Fälschungsmarkt boomt. Die Geschäfte mit Marken- und Produktfälschungen machen ca. 3,3 % des Welthandels aus – auf Kosten vieler Firmen, die sich ihr Markenimage über Jahre oder gar Jahrzehnte hinweg mühsam aufgebaut haben. Die Folgen des Handels mit Arzneimittelfälschungen oder billig produzierten Imitationen von Airbags oder Lithium-Ionen-Batterien sind nicht selten Todesfälle …

Arman Sarhaddar, CEO und Gründer von Vault Security Systems AG, präsentierte beim Businesstalk am Kudamm in Berlin die Lösung für Unternehmen und Markeninhaber: die ivault™ Blockchain. Im Experten-Interview mit der eloquenten Moderatorin Claudia Bechstein erklärte er anhand erfolgreicher Blockchain Use Cases für die Lieferkette einfach und verständlich:

  • wie sich die moderne und besonders energieeffiziente ivault Blockchain von der veralteten Technologie der Bitcoin-Blockchain unterscheidet,
  • wie Blockchain-Technologien die Fälschungssicherheit für Lieferketten von Pharma- oder Lebensmittelherstellern erhöhen
  • wie einfach Konsumenten schon über QR-Codes Produktfälschungen erkennen können und warum NFC-Chips noch besser funktionieren

Das erste Blockchain-Interview mit Arman Sarhaddar können Sie direkt hier ansehen. Unter dem Video finden Sie eine Transkription zum Mitlesen oder Merken mit einigen zusätzlichen Erläuterungen zu unseren Showcases unten.

In Kürze folgen weitere Interviews — inklusive eines Whitepapers zum Thema Blockchain im Kontext des neuen Lieferkettengesetzes. Abonnieren Sie gerne unseren Newsletter, um informiert zu bleiben.

Blockchain und Fälschungssicherheit 

Transkription des Experten-Interviews mit Erläuterungen


Claudia Bechstein: 

Herzlich willkommen beim Business Talk am Kudamm. Heute sprechen wir mit Arman Sarhaddar, dem Managing Director der Vault Security Systems AG, über die Sicherheit der Blockchain-Technologie für Lieferketten.

Herr Sarhaddar, herzlich willkommen beim Business Talk am Kudamm. Schön, dass Sie heute da sind und ich freue mich riesig auf dieses Thema, denn es ist aktuell, es ist spannend und wir alle müssen darüber noch sehr, sehr viel mehr darüber lernen. Und zwar geht es um die Blockchain und Ihr Unternehmen entwickelt Blockchain-Technologien und auch -Anwendungen.

Das bekannteste Beispiel, das uns natürlich allen im Kopf ist, ist die Kryptowährung — ist das denn auch Ihr Schwerpunkt?


Arman Sarhaddar:

Nicht wirklich. Kryptowährungen als solche waren nur die ersten Anwendungen, wenn es um Blockchain geht. Danach haben sich viele weitere Use Cases ergeben über die Jahre oder Jahrzehnte hinweg, muss man sagen, denn Bitcoin gibt es jetzt auch schon über 12, 13 Jahre.

Wir sind spezialisiert auf den Fälschungsmarkt, weil es da einen extremen Handlungsbedarf gibt. Aufgrund von gefälschten Medikamenten sterben fast eine Million Menschen jedes Jahr. Aber auch im Ersatzteile-Bereich herrscht ein immenser Handlungsbedarf und darauf haben wir unseren Schwerpunkt gefasst. Im Konsumenten-Bereich haben wir auch eine App entwickelt, die sich auf Lost & Found, also den Schutz vor Diebstahl und Verlust konzentriert.


Claudia Bechstein:

Wenn wir uns jetzt mal die „Produktion“ von Kryptowährungen anschauen, vor allem natürlich auch des Bitcoins, den alle kennen, dann steht diese Währung auch wegen des recht hohen Stromverbrauches in der Kritik. Muss denn Ihre Blockchain mit denselben Problemen kämpfen, oder haben Sie das anders gelöst?

Mehr Fälschungssicherheit dank Blockchain Use Case für Pharma und Lebensmittelhersteller, QR-Codes, NFC-Chips, RFID...

Mehr Fälschungssicherheit dank Blockchain — Use Case für Lebensmittelhersteller und Pharma-Konzerne: Die smarte Moderatorin Claudia Bechstein beginnt mit den besonders kritischen Fragen, die Zuschauer:innen wohl am meisten interessieren dürften…


Arman Sarhaddar:

Bitcoin war die erste Generation, wenn es um Blockchain-Anwendungen geht und damals hat man das Proof-of-Work-Sort [PoW-Algorithmus] genannt. Da wird im Endeffekt nicht nur deshalb geschürft, damit neue Coins im Prinzip „geminet“ oder „geschürft“ werden, sondern auch damit Transaktionen bestätigt werden und das braucht natürlich extrem viel Energie. Aber über die Jahre hinweg haben sich die Technologien im Blockchain-Bereich wirklich sehr stark verbessert.

Wir verwenden im Prinzip eine es sehr, sehr energieeffiziente Blockchain, die auch sehr nachhaltig ist. Sie können das Vergleichen mit einem Router, den man heute benötigt, damit man ins Internet gehen kann.

Claudia Bechstein:

Für welche Anwendungsgebiete ist Ihre Technologie denn dann ganz besonders geeignet?


Arman Sarhaddar:

Wie ich schon vorher erwähnt habe, im Pharma-Bereich, denke ich, ist ein riesengroßes Potenzial: Wenn wir heute ein Medikament von der Apotheke oder vom Arzt verschrieben bekommen, dann kann man davon ausgehen, dass es zu 100 % authentisch ist. Aber leider Gottes, auch durch Corona, ist es so, dass viele Leute über Online-Apotheken bestellen und nicht verifizieren können, ob das Medikament ein Fake ist oder authentisch. Dafür ist diese Technologie sehr gut geeignet. Denn man kann über QR-Codes oder NFC-Chips, mit einem herkömmlichen Smartphone, sehr schnell feststellen, ob ein Produkt ein Original ist oder nicht.


Claudia Bechstein:

Um das auch für unsere Zuschauer:innen noch etwas besser zu verdeutlichen: Haben Sie vielleicht einen Blockchain Use Case, mit dem Sie ein bisschen näher erklären können, wie das praktisch funktioniert?


Arman Sarhaddar:

Klar, wir haben hier – ich kann das auch bildlich zeigen [Erklärung, siehe unten] – zum Beispiel eine Schweizer Firma, die im Lebensmittel-Bereich tätig ist. Für den Lebensmittelhersteller war es wichtig, die Lieferkette im Prinzip mitsamt der Ingredienzien – also alles, was in diesem Produkt enthalten ist – dem End-Konsumenten vorzuweisen.

Da das Produkt relativ günstig ist – also unter 20 € – ist ein QR-Code sehr angebracht. Herkömmliche QR-Codes, die man auf einem Packaging sieht, verweisen den End-Konsumenten lediglich auf eine Website vom Brand-Owner, also vom Hersteller. Sie zeigen aber nicht wirklich, was in der Lieferkette geschieht, von der Frage, was sind denn die Ingredienzien oder Rohstoffe in diesem Produkt bis zum CO2-Fußabdruck, mit dem feststellen kann: Ist das jetzt ein klimaneutrales Produkt in meinen Händen oder nicht?

Und das kann man heutzutage dank der Blockchain und im Prinzip mit jedem Smartphone verifizieren, indem man auf die Kamera öffnet und auf den QR-Code richtet. Dann sieht man hier im Prinzip die gesamte Lieferkette: Hier sieht man, dass das Produkt ein Original ist und welche Inhaltsstoffe darin enthalten sind und hier kann man sich als Kunde dann auch registrieren. Das heißt, man kann mit einem Schlag mit einem QR-Code viele Anwendungen ermöglichen, indem man nicht nur die Lieferkette sieht, sondern auch Kunden sich registrieren können, um Vorteile zu erhalten, was auch im Bild vieler Firmen einen Mast darstellt.

Fälschungssicherheit Blockchain Supply Chain Use Case für Lebensmittel und Pharma Lieferketten

Blockchain Supply Chain Use Case für Lebensmittel und Pharma Lieferketten – Der Golisan QR-Code Scan ermöglicht dend Abruf von verifizierten Daten, die manipulationssicher auf der Blockchain-Plattform gespeichert wurden und nicht einmal von dem Unternehmen selbst verändert werden können – im Gegensatz zu einem beliebigen Text auf der Unternehmensebseite!

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Blockchain Use Case für Lebensmittelherstellern

Verbraucher wollen nicht nur wissen, ob ein gekauftes Produkt ein Original ist, sondern auch, ob es tatsächlich fair hergestellt wurde. Unternehmen können die gewünschten Nachweise fälschungssicher auf der Blockchain speichern und über eine Konsumentenschnittstelle zum Abruf bereitstellen. So können Kunden z. B. per QR-Code oder NFC-Scan die von Herstellern im Ausland selbst eingetragenen und validierten Daten zur Herkunft von Kaffee, Kakao oder anderer Lebensmittel einsehen. Unternehmen entscheiden natürlich darüber, welche Daten sie auf diese Weise zugänglich machen. Sie können diese Daten selbst aber nicht mehr verändern oder nachträglich manipulieren (!) – im Gegensatz zu einem beliebigen Webseiten-Text über die Nachhaltigkeit eines Produktes oder die Glaubhaftigkeit eines grünen Labels, mit dem es ausgezeichnet wurde.

Nur die manipulationssicher auf der Blockchain gespeicherten Informationen sind gesichert unverfälscht und das erhöht die Authentizität der Marken- und Nachhaltigkeitskommunikation erheblich!

Über den Scan können sich Käufer:innen auch direkt als Konsumenten registrieren, z. B. um sofortige Warnungen der Blockchain-Plattform zu erhalten, wenn Fälschungen eines Medikamentes im Umlauf sind, welches sie regelmäßig konsumieren.

Sie können sich aber auch als rechtmäßige Besitzer eines Markenproduktes registrieren, um jederzeit einen Blockchain-gestützten Eigentumsnachweis aufrufen zu können. Hier spielt die eine ivault App eine tragende Rolle, denn fälschungssicherer eindeutiger Eigentumsnachweis, der in die Hosentasche passt, macht es Besitzern sehr vielleicht, verlorene oder gestohlene Dinge zurückbekommen.

Und am Ende des Produktlebenszyklus kann auch ein Scan an der Abgabestelle erfolgen – ganz im Sinne der Circular Economy. Über die Blockchain-Plattform erhalten Kunden eine Belohnung  – ein automatisierbarer Prozess, der Verbraucher:innen motiviert, bestimmte Produkte zu kaufen, die es Ihnen erlauben, mit Nachhaltigkeit Geld zu verdienen. 

Unternehmen profitieren von neuen Arten der Kundennähe und Markentreue und könnten in Zukunft sogar den Eigentümerwechsel beim Weiterverkauf von Second-Hand-Produkten auf der Blockchain nachvollziehen.

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Claudia Bechstein:

Spannend und vor allem auch einfach zu benutzen! Sie haben gesagt: Natürlich ist es fatal, wenn Medikamente gefälscht sind. Aber wie hoch sind denn die Schäden durch solche Produktfälschungen, die durch den Einsatz von Blockchain-Technologien reduziert werden können. Haben Sie da vielleicht auch ein paar Summen oder Zahlen?


Arman Sarhaddar:

Der Fälschungsmarkt ist im Moment 900 Milliarden Dollar schwer: Also jedes Jahr verlieren Firmen weltweit knapp 900 Milliarden Dollar aufgrund von Fälschungen. Wir sind der Meinung, dass man diese Zahlen durch den Einsatz der Blockchain-Technologie – wenn man sie auch richtig implementiert – bis zu 30 % reduzieren kann, damit also 30 % weniger Fälschungen hat. Davon sind wir felsenfest überzeugt, wenn nicht sogar 37 %.

Aber es ist noch ein langer Weg aufgrund der Adoptionszeit bei neuen Produkten und Technologien. Das dauert ein bisschen …


Claudia Bechstein:

OK, trotz allem muss man sich diese Summe einfach mal auf der Zunge zergehen lassen: 900 Milliarden Dollar … ist unglaublich viel. Das müsste doch aber im Interesse der Unternehmen und natürlich auch der Markeninhaber ein riesengroßes Thema sein, hier aktiv zu werden. Wie hoch ist denn aktuell die Bereitschaft, deshalb in Blockchain-Technologien zu investieren?

Mehr Fälschungssicherheit dank Blockchain Use Case für Pharma und Lebensmittelhersteller, QR-Codes, NFC-Chips, RFID...

Experten-Interview mit Arman Sarhaddar, CEO und Gründer von Vault Security Systems AG (links) und Moderatorin Claudia Bechstein (rechts)  zum Thema Blockchain und Fälschungssicherheit – Use Case für Pharma- und Lebensmittelhersteller mit QR-Codes, NFC-Chips oder RFID …

Arman Sarhaddar:

Bei großen Konzernen sieht man das bereits – ob es jetzt Bosch oder Siemens ist, die Blockchain-Anwendungen verwenden. Bei den KMU, oder bei anderen Lebensmittel-Firmen oder im Pharma-Bereich herrscht da schon ein gewaltiger Nachholbedarf. Das haben wir auch festgestellt durch unsere Gespräche. Wie gesagt, ich bin überzeugt, dass das kommen wird, aber wie bei jedem neuen Produkt, braucht es eine gewisse Anlaufzeit.


Claudia Bechstein:

Jetzt haben wir auch gerade über den QR-Code gesprochen, der sicherlich auch eine bessere Variante ist, als einfach nur einen Link zu einer Webseite. Aber hundert Prozent sicher ist das auch nicht. Gibt es denn noch weitere Möglichkeiten darüber hinaus?


Arman Sarhaddar:

Absolut. Der QR-Code ist bei uns für Produkte verwendet worden, die einen geringen Preis haben, weil er im Endeffekt nichts kostet. Wenn man jetzt zum Beispiel bei diesem Use Case 1000 Flaschen hat, dann hat man 1000 „unique“, also einzelne, einzigartige QR-Codes. Das heißt, jedes Produkt hat seine eigene Identifikation, seine eigene Seriennummer und das kann man abrufen.

Klar kann man einen QR-Code fälschen – das ist an sich leicht zu machen. In dem Fall ist es aber so, dass man das vielleicht einmal fälschen kann. Man kann aber durch Geofencing und die IP-Adresse des Smartphones sehen, wo dieser Scan gemacht wurde, und genau feststellen, ob es kopiert worden ist.

Aber es gibt natürlich wesentlich bessere Technologien, wie zum Beispiel NFC-Chips oder RFID-Chips, die wir auch in Etiketten oder sogar in den Produkten, selbst in kleinsten Produkten, implementieren. Diese NFC-Chips können so groß sein wie ein Fingernagel, aber auch bis zur Größe eines Reiskorns gehen und sind sehr, sehr effektiv.

Diese Chips kann man dann nicht mehr so leicht fälschen, weil sie im Prinzip einen eingebauten Krypto-Prozessor haben. Das bedeutet jedes Mal, wenn man sie einscannt, ändert sich die UID-Nummer und dadurch kann sie nicht gefälscht oder kopiert respektive gestohlen werden.


Claudia Bechstein:

Super spannend und auch vielen Dank, dass sie das doch so verständlich erklärt haben, denn ich glaube, es ist für viele Zuschauer:innen doch noch ein ganz neues Thema und somit hilft das, ein bisschen besser einzusteigen. Danke schön.


Arman Sarhaddar:

Ich danke Ihnen.

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Fälschungssicherheit dank Lieferkettentransparenz


Vault Security Systems AG hat mit verschiedenen Branchen unterschiedlicher Größe zusammengearbeitet. Neben dem Blockchain-gestützten Supply Chain Tracking für Arzneimittel (inklusive entsprechender Pharma Packaging Lösungen), widmeten wir ein Pilotprojekt dem Thema Blockchain / Asset Tracking zur Diebstahlsicherung für Container sowie der Nachverfolgung von Entsorgungs- und Recycling-Maßnahmen.

Unsere individualisierbaren Use Cases auf einen Blick:

    1. Ein sichtbarer QR-Code ist für den Endkunden am zugänglichsten. Per Smartphone-Scan kann eine Käuferin fälschungssichere Daten abrufen, die validiert und verifiziert sind und dank Anbindung an eine Blockchain-Plattform bereits einen effektiven Schutz vor Fälschungen. Das Scannen eines kopierten QR-Codes auf einer gefälschten Produktverpackung fällt meist sofort auf.
    2. Versteckte NFC-Chips oder RFID-Tags sind noch besser geeignet und bieten das doppelte Maß an Fälschungssicherheit. Sie können zum Beispiel in die Verpackungen pharmazeutischer Produkte, womit kein Fälschungsversuch mehr unbemerkt bleiben kann. Zudem kann genau nachverfolgt werden, an welcher Stelle gefälschte Produkte in die Supply Chain eingeschleust wurden.

    3. Kommunikation in GPS-fähigen Asset-Tracking-Systemen: Ein weiteres nützliches Fallbeispiel ist das Blockchain-gestützte GPS-Tracking, das ein Höchstmaß an Sicherheit in der Diebstahlprävention bietet. So können z. B. Transportfahrzeuge oder Containerlieferungen, aber auch Entsorgungsmaßnahmen lückenlos nachverfolgt und automatisiert dokumentiert werden.


All das ist nicht zuletzt auch im Kontext des neuen Lieferkettengesetzes von Vorteil, denn kaum eine Technologie ermöglicht es Unternehmen, die eigene Compliance über globale Lieferketten hinweg unanfechtbar und eindeutig nachzuweisen. Darüber erfahren Sie im nächsten Blogbeitrag mehr.

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Ihnen fehlt ein Beispiel, wie maßgeschneiderte Blockchain-Anwendungen für mehr Fälschungssicherheit in Ihrer Branche aussehen kann? Wir beraten Sie gerne persönlich zu einer kosteneffizientesten Lösung für Ihre einzigartige Lieferkette:
Jetzt Kontakt aufnehmen.

 

 

Amanda Kayne from CNN interviews Blockchain pioneer Vault Security Systems AG

CNN Blockchain Interview
Was macht ivault™ so einzigartig?

In Kürze: Wieder einmal steht unser revolutionäres Produkt ivault im Rampenlicht: Im CNN Interview werden CEO Arman und COO Urs von der bekannten Moderatorin Amanda Kayne zu ivault und der Zukunft der Blockchain-Technologie befragt. Sehen Sie sich weiter unten das ungekürzte Interview an, dass aktuell ausgestrahlt wird. Sie werden sicher einige neue Insights zur ivault Blockchain erhalten.

CNN Interview (von links nach rechts): Amanda Kayne, CNN Moderatorin; Arman Sarhaddar, CEO und Gründer der Vault Security Systems AG; Urs E. Gattiker, COO.

CNN Interview (von links nach rechts): Amanda Kayne, CNN Moderatorin; Arman Sarhaddar, CEO und Gründer der Vault Security Systems AG; Urs E. Gattiker, COO.


CNN Interview: Unternehmen profitieren von ivault

 

Im letzten Blogbeitrag informierten wir noch über Arman’s erfolgreichen Auftritt und eine spannende Rede am InsurTech Summit 2019 in Istanbul.

Heute haben wir noch bessere News für Sie!

Vom 27. bis 31 Mai 2019 wird das Interview von CNNMoney Switzerland im Fernsehen ausgestrahlt. Unser Produkt ivault steht natürlich im Mittelpunkt.

Amanda Kayne von CNN ist schon seit über 20 Jahren bekannt für ihr starkes charismatisches Auftreten im Fernsehen. Sie moderierte bereits für Unternehmen wie Bank Julius Baer, SIX und Google. Daher ist es kaum verwunderlich, dass Sie in unserem CNN Interview die richtigen Fragen stellt.

So fasst Chief Operating Officer und Gründer Arman Sarhaddar zu Beginn zusammen, um was es sich bei dem Produkt handelt – für alle die noch nicht wissen, was ivault ist: ivault ist ein globales Netzwerk, dass seine Nutzer Vermögenswerte registrieren und identifizieren lässt. Beispielsweise verlorene oder gestohlene Gegenstände.

Daraus ergeben sich nicht nur Vorteile für den einzelnen Nutzer: Auch Unternehmen wie Golisan profitieren von dem innovativen Einsatz der Distributed-Ledger-Technologie. Diese Unternehmen können mithilfe von ivault vermeiden, dass gefälschte Produkte in ihre Supply Chain (Wertschöpfungskette) geraten, ihrem guten Ruf schaden und das Vertrauen ihrer Kunden so zerstören.

Wie es zu der Idee kam ivault zu entwickeln, wissen wir bereits aus einem der ersten Videos über ivault. In diesem erzählte er uns, dass er selbst ausgeraubt wurde und er damals gerne eine Lösung wie ivault zur Hand gehabt hätte, um seine Sachen wiederzufinden.

Heute kann Arman Sarhaddar das Produkt iVAULT im CNN Interview vorstellen.

Heute kann Arman Sarhaddar das Produkt ivault im CNN Interview präsentieren.

Urs E. Gattiker, Chief Operating Officer, erklärt im CNN Interview unten zudem noch einmal, wie genau die Blockchain Technologie funktioniert. Daraus wird ersichtlich, wie einfach es ist zu tracken, ob zum Beispiel Originalteile bei der Reparatur von Fahrstühlen oder Flugzeugen verwendet wurden.

Sie werden wohl keine zweite Technologie finden, mit der es so einfach ist, die Sicherheit von Produkten in allen erdenklichen Bereichen zu gewährleisten. Ob wir nun von Luxusgütern wie Old Timer oder Schweizer Uhren sprechen oder von den pflanzlichen Nahrungsergänzungsmittel von Golisan, die bereits auf der Blockchain registriert sind.

Aber auch Informationssicherheit (InfoSec), wie Urs einleuchtend erklärt, spielt eine enorme Rolle für die Vault Security Systems AG. Und kaum jemand kennt sich besser aus als Urs in Sachen Datenschutz und Cybersecurity. Unser Team legt großen Wert darauf, die GDPR Compliance der Kundenunternehmen nach europäischem Standard sicherzustellen. Überzeugen Sie sich selbst und sehen Sie sich das Interview mit deutschen Untertiteln hier an:

Was ist das Ziel?

 

Urs spricht im CNN Interview ein massives globales Problem an:

Wenn man die neusten OECD-Daten anschaut, waren 2016 6,8% der in die EU importierten Produkte gefälscht. 2020 sollten es gar 10% sein. Das wollen wir reduzieren.

Es könnte sich um weitaus mehr gefälschte Produkte handeln, als die in Paris veröffentlichten Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und des Amts der Europäischen Union für geistiges Eigentum angibt. Es gibt mit großer Wahrscheinlichkeit eine hohe Dunkelziffer. Hier finden Sie eine interessante Ressource zum Thema:

Kurzzusammenfassung der OECD über Ausmaß und Auswirkungen von Produkt- und Markenpiraterie

Mit ivault kann diese Zahl drastisch reduziert werden, da leicht nachvollzogen werden kann, ob es sich bei einem Produkt um ein Original oder eine Fälschung handelt. Durch die dezentralisierte Datenbank können die einmal erfassten Informationen über ein Produkt nach der Registrierung wie auch nach Reparaturen und Erneuerungen nicht mehr verändert werden. Dazu bräuchte es die Verifizierung von tausenden von öffentlichen und privaten Computern der Nutzer unserer Blockchain Lösung. Im Mittelpunkt steht für die Vault Security Systems AG dabei der Kundenservice. Nichts ist wichtiger als den Ansprüchen unserer Kunden gerecht zu werden und Versprechen einzuhalten.

Wie Amanda Kayne es beschreibt: ivault ist die ideale Lösung für Unternehmen, die eine hohe Verantwortung tragen. Wir stellen sicher, dass unsere Plattform diese Verantwortung mittragen kann und den Unternehmen darüber hinaus die Aufgabe erheblich erleichtert wird, dieser Verantwortung nachzukommen.

Von welchen Marken oder Unternehmen würden Sie sich wünschen, dass sie die Sicherheit der ivault-Blockchain auch nutzen, damit Sie den Produkten vertrauen können? Über welche Themen würden Sie in unserem Blog gerne mehr erfahren? Was fehlt Ihnen zu den Themen FinTech, MedTech oder Cybersecurity? Bitte teilen Sie uns dies in einem Kommentar unten mit. Wir freuen uns darauf, Ihnen zu antworten! Haben Sie den ivault Newsletter schon abonniert? Wenn nicht, können Sie sich hier noch schnell eintragen.

 

ivault Blockchain Supply Chain Solutions Counterfeit protection for Golisan products

Golisan schützt Produkte
mit den ivault™ Blockchain Supply Chain Lösungen

In Kürze: Die Golisan GmbH hat sich für unser Produkt ivault entschieden, um die Lieferkette des Unternehmens vor Fälschungen zu schützen. Diese News überbringen wir dieses mal mit einer Einladung, uns persönlich kennenzulernen: Am InsurTech Summit in Istanbul und am Blockchain Summit in Wien. Lesen Sie diesen Beitrag hier in englischer Sprache.

Golisan iVAULT geschützte Supply Chain

Golisan vertraut auf ivault

 

In einem früheren Blogeintrag über unser Interview mit Jessica Walker am #WEF2019 in Davos (dieses finden Sie hier in englischer Sprache) haben wir bereits über Fallstudien gesprochen, die für uns alle von besonderem Interesse sind. Nun wollen wir Ihnen mit einem neuen Beispiel mehr Einblicke gewähren: Die Golisan GmbH schützt fortan ihre Lieferkette, indem sie ihre Produkte auf der ivault Blockchain registriert. Das Unternehmen will damit die höchsten Sicherheitsstandards für die eigene Lieferkette sicherstellen.

Golisan ist ein Schweizer Unternehmen, das vegane, pflanzliche Produkte produziert und vertreibt. Ihre Produkte – meist Extrakttropfen aus einer einzigen Heilpflanze – enthalten nur natürliche Inhaltsstoffe von sehr hoher Qualität. Auf der Golisan-Website können Sie das Folgende lesen:

Die Marke Golisan steht daher seit 5 Jahren klar für ein Zurück zur Natur und eine Rückbesinnung auf die heilende Kraft vieler Pflanzen […] Qualität liegt uns am Herzen und unsere Produkte stammen aus biologischer Landwirtschaft, werden in der Schweiz abgefüllt und unterliegen strengen Kontrollen durch Swiss Quality Testing.

Wie Sie sehen können, unterliegt die Produktion von Golisan-Produkten bereits strengen Kontrollen durch Swiss Quality Testing – ein sehr hoher Standard.

Golisan Naturprodukte, die von Swiss Quality Testing kontrolliert und in der iVAULT Blockchain geschützt werden

Golisan pflanzliche Heilextrakte, die von Swiss Quality Testing kontrolliert und in der ivault Blockchain geschützt werden.

Der nächste Schritt – den Kontakt zu Vault Security Systems AG zu suchen – war ein kleiner weiterer Schritt nach vorn (mit großer Wirkung): Mit ihren Produkten in der ivault Blockchain kann das Unternehmen nun sicherstellen, dass keine gefälschten Produkte in ihrem Namen verkauft werden, die vielleicht sogar ein Gesundheitsrisiko für den Käufer darstellen könnten. Und dieser würde  wahrscheinlich nicht einmal wissen, dass er ein gefälschtes Produkt erworben hat. Mit der Unterstützung der Vault Security Systems AG und dem Produkt ivault werden sich die Verbraucher in Zukunft noch sicherer fühlen können.

Chief Marketing Officer Lothar Rentschler erklärte:

Wir freuen uns sehr, dass wir mit Golisan gemeinsam an einer individuellen, Blockchain-basierten Supply Chain Lösung arbeiten dürfen, um damit letztendlich die Verbrauchersicherheit sowie auch die Cybersecurity zu steigern. Ein wichtiger Schritt, sowohl für Golisan, als auch für ivault.

Durch die Verwendung der Distributed-Ledger-Technologie können Golisan-Kunden darauf vertrauen, dass sie die originalen Golisan Zimt Extrakttropfen mit echtem Ceylon-Zimt und keinem anderen Typ Zimt erhalten. Oder die originalen Golisan Mutterkraut-Extrakttropfen.

Und keine Fälschung.

Lernen Sie Vault Security Systems AG persönlich kennen

 

Ein Teil des Management-Teams wird Anfang April sowohl am InsurTech Summit in Istanbul als auch am ANON Blockchain Summit in Wien teilnehmen. Wir freuen uns darauf, dort interessante Menschen treffen und die Möglichkeit zu haben, neue Geschäftspartner kennenzulernen. Chief Executive Officer Arman Sarhaddar hält eine Keynote Präsentation und steht Ihnen während der Veranstaltung zur Verfügung.

Vault Security Systems am InsurTech Summit in Istanbul 2019

Vault Security Systems AG am InsurTech Summit in Istanbul 2019.

Er wird über weitaus mehr als Naturprodukte, wie die von Golisan sprechen. Beispielsweise – um es ganz kurz zu fassen – über FinTech, MedTech, InfoSec sowie über weitere Bereiche, die ihre Supply Chain mit iVAULT optimal schützen können. Persönliche Termine können über as@vaultsecurity.io. vereinbart werden.

CMO Lothar Rentschler wird zeitgleich am ANON Blockchain Summit 2019 in Wien teilnehmen. Gerne beantwortet er Fragen von interessierten Investoren und Partnern vor Ort. Persönliche Termine können vorab unter lr@vaultsecurity.io vereinbart werden.

Vault Security Systems am ANON Blockchain Summit in Wien 2019

Vault Security Systems AG am ANON Blockchain Summit in Wien 2019.

Was denken Sie darüber? Kennen Sie Golisan und vertrauen Sie der Marke? Welche Marken oder Unternehmen kennen Sie, von denen Sie sich wünschen würden, die Sicherheit der ivault Blockchain auch zu nutzen? Über welche Themen würden Sie in unserem Blog gerne mehr erfahren? Welche Informationen fehlen Ihnen noch? Hinterlassen Sie uns einen Kommentar unten. Wir freuen uns darauf, Ihnen zu antworten!

DSVGO Compliance: Datensicherheit und Blockchain Technologie

424% mehr registrierte Einbrüche von Hackern in Datenbanken von kleineren und mittelständischen Unternehmen im Jahre 2018  im Vergleich mit 2017, meldet eine Studie.

217’000 Datensätze von persönlichen Informationen (wie z.B. das Alter, das Geschlecht und die Kreditkartennummer von Kunden oder Mitarbeitern) wurden 2018 im Schnitt pro erfolgreichem Einbruch eines Hackers gestohlen (siehe auch Tweet unten).

 

 

2018 424% höhere Sicherheitsvorfälle als 2017. Sicherstellung von Datenschutz wird immer schwieriger.

2018: 424% mehr Sicherheitsvorfälle als 2017. Die Sicherstellung von Datenschutz wird immer schwieriger.

Die Problematik oben zeigt, dass Hacker immer dreister werden und wir uns vermehrt anstrengen müssen, damit unsere Daten sicher sind. Um die Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, richtig einzusetzen, braucht das Unternehmen Folgendes:

  • gemäss Art. 47 DSGVO eine verbindliche interne Datenschutzvorschrift, welche Mitarbeiter unterschreiben müssen, sowie
  • gemäss Art. 35 DSGVO eine Datenschutz-Folgeabschätzung, in der die Wahrscheinlichkeit eines Datenlecks erörtert werden muss, und die Folgen für die betroffenen Personen haben analysiert werden müssen.

Die Wichtigkeit dieser Aktionen zeigt der Fall vom 5. September 2018. Da entdeckte British Airways, dass wegen eines Fehlers auf dem Webserver ein Hacker am 18. Aug. 2018 380’000 Datensätze geklaut hatte. Angaben wie Kreditkartennumer, Namen der Kunden wie auch Postadresse waren Teil der Datenbeute bei diesem erfolgreichen Hacker-Angriff.

Da half es auch nicht unbedingt, dass die Fluggesellschaft das am 8. September der Britischen Datenschutzaufsichtsbehörde gemeldet hatte. Es war zu spät für die geschädigten Kunden. Die Daten waren bereits seit 3 Wochen in den Händen der Kriminellen. Mehrere Banken entschlossen sich daraufhin, den British Airways Kunden die betroffene Kreditkarte zu ersetzen.

Blockchain kann helfen, die Datensicherheit zu erhöhen.

Blockchain kann helfen, die Datensicherheit zu erhöhen.

Blockchain kann helfen, die Datensicherheit zu erhöhen.

 

In der obigen Sektion haben wir aufgezeigt, dass Benutzerinformationen und -daten gespeichert, jedoch absichtlich oder unbeabsichtigt falsch gehandhabt oder unberechtigt von Hackern eingesehen werden. Diese Problematik stellt eine Bedrohung für die Privatsphäre von jedem Einzelnen dar. Fast jeden Monat berichtet die Presse über einen grösseren Fall.

Deshalb drängen zur Zeit viele Experten auf die weite Verbreitung der Blockchain-Technologie, eine dezentrale, transparente und unveränderliche Datenbankstruktur. Sie soll helfen die Privatsphäre, den Datenschutz und das Dateneigentum der Benutzer zu verbessern. Ein interessanter Artikel von Martin Eckert (2018-12-06): Auch Blockchain-Projekte unterliegen dem Datenschutz.

Asymmetrische Kryptografie (Verschlüsselung)

Die Idee der öffentlichen Blockchain ist es, dass alle stattfindende Transaktion veröffentlicht werden. Jede wird dabei einem öffentlichen Schlüssel von einem bestimmten Benutzer zugeordnet. Dabei wird die asymmetrische Verschlüsselung verwendet. Diese hat zwei verschiedene Schlüssel. Der eine wird für die Verschlüsselung gebraucht (der öffentliche Schlüssel des Empfängers oder Public Key), der andere Schlüssel für die Entschlüsselung (privater Schlüssel oder Private Key).

Dieses Schlüsselpaar hängt über einen mathematischen Algorithmus eng zusammen. Daten, die mit dem öffentlichen Schlüssel verschlüsselt sind, können nur mit dem privaten Schlüssel entschlüsselt werden. Der private Schlüssel dient der Signatur bzw. Bestätigung von Transaktionen: Ohne Signatur ist die Transaktion ungültig. So kann jede Transaktion eindeutig einem Nutzer zugeordnet werden, obwohl dieser nur unter Pseudonym im Netzwerk auftritt.

Wenn ich also Daten verschlüsselt an jemanden senden will, benötige ich den öffentlichen Schlüssel dieser Person. Mit diesem verschlüssle ich die Daten und sende diese an den Empfänger oder Kunden. Diese Daten können vom Empfänger nur mit Hilfe seines privaten Schlüssels geöffnet werden, d.h. nur der Besitzer dieses privaten Schlüssels – der richtige Empfänger – kann die Daten entschlüsseln. Für alle anderen Personen ist die Datei nicht lesbar.

Der Schlüssel ist verschlüsselt, sodass niemand, der die Blockchain sieht, in der Lage ist, die Person oder das Unternehmen, welches die Person vertritt, direkt zu identifizieren. Nichtsdestotrotz ermöglicht die Wiederbenutzung des öffentlichen Schlüssels die Person unter Bezugnahme ihres öffentlichen Schlüssels hervorzuheben. Selbst wenn sie nicht direkt identifiziert werden kann, können Transaktionsmuster erstellt werden.

Der öffentliche Schlüssel, wenn er mit der Person verbunden ist, wird wahrscheinlich von der Rechtsprechung in Sachen DSGVO als personenbezogene Daten eingestuft werden. Um diese Problematik zu lösen, veröffentlichen einige Blockchain-Technologien den öffentlichen Schlüssel nicht. Dies macht dann die DSGVO-Compliance möglich. Interessante Erklärungen dazu in Hogan Lovells Report (S. 17).

Dabei kann z.B. für jede Transaktion ein neuer öffentlicher Schlüssel mit demselben privaten Schlüssel generiert werden. Die Zuordnung zwischen privaten Schlüssel und Transaktionsschlüssel wird den anderen Teilnehmern nie mitgeteilt. Das bedeutet, die anderen Teilnehmer können nur den öffentlichen Schlüssel für die vorliegende Transaktion (z.B. ein Kauf eines Produktes) sehen. Hier kann kein Transaktionsmuster erstellt werden, sodass DSGVO Regeln oder Schutz der Privatsphäre besser gehandhabt wird. Dieser Ansatz wird z.B. von Hyperledger Fabric genutzt.

Mit dem privaten und dem öffentlichen Schlüssel Transaktionen sichern.

Mit dem privaten und dem öffentlichen Schlüssel Transaktionen sichern.

Verteilte Ledger-Technologien werden gemeinsam als Blockchain bezeichnet. Blockchain ist eine dezentrale Datenbank, die alle Transaktionen zwischen den Teilnehmern des Systems verfolgt. Mehrere Transaktionen werden zusammen in einem sogenannten Block gespeichert. Diese sind mit anderen Blöcken in chronologischer Reihenfolge entsprechend ihrem Zeitstempel verbunden.

Kennen Sie Beispiele von erfolgreichen Umsetzungen von einer dezentralen, transparenten und unveränderlichen Datenbankstruktur, kurz Blockchain? Haben Sie eine Frage zum Thema Blockchain oder Cryptocurrency, die ich ihnen vielleicht beantworten kann? Ich freue mich auf Ihre Kommentare! Natürlich beantworte ich diese gleich persönlich.

 

3 Videos für ivault™
Über unsere Vision und Zukunft als Blockchain Unternehmen

Es besteht kein Zweifel daran, dass ivault, die neue App der Vault Security Systems AG sowohl für den einzelnen Verbraucher als auch für Unternehmen von großem Nutzen sein wird. Das Blockchain Startup aus Zürich ist auf dem Weg, ein wahrer Pionier mit einer unglaublich nützlichen Anwendung für jede einzelne Person auf diesem Planeten zu werden.

ivault ist das weltweit erste globale Netzwerk, das Blockchain Technologie nutzt, um Vermögenswerte zu registrieren und zu identifizieren. Das Netzwerk steht jedem offen und Nutzer können nicht nur nach Gegenständen suchen und so Verlorenes oder Gestohlenes wiederfinden. Sie können mit ivault auch nachweisen, dass sie die rechtmäßigen Eigentümer sind. Registriert werden können fast alle Gegenstände, die für ihren Inhaber von besonderem Wert sind.

Smartphones oder Laptops, die am Flughafen verloren gehen könnten. Das nagelneue E-Bikes oder der wertvolle Oldtimer, der seit Jahren in der Garage steht. Luxusuhren und Schmuck. Kunstgegenstände. Sport- oder Kamera-Equipment.

Sogar Haustiere können registriert werden oder aber das Lieblingskuscheltier der Tochter, das bei einem Spaziergang leicht aus dem Kinderwagen fallen könnte…

Die Produktion der 3 Videoclips für Vault Security gab mir persönlich die Möglichkeit, mit einem leidenschaftliches Team zusammen zu kommen, das etwas wirklich Innovatives auf die Beine stellt. In diesem Blogeintrag können Sie einen Blick hinter die Kulissen dieses faszinierenden Projekts werfen. Abonnieren Sie die Vault Security Systems AG auf YouTube, um die neuesten Videos gleich zu sehen. Read this blog entry in English here.

Video of Arman Sarhaddar: How he started with Vault Security Systems AG and the ivault blockchain app

Video of Arman Sarhaddar: How he started with Vault Security Systems AG and the ivault blockchain app

 

Dreharbeiten mit Vault Security in Zürich

Es ging alles ziemlich schnell. Ich bekam einen Anruf von Vault Security Systems AG. Gleich danach bereitete ich aufgeregt meine Kamera vor – für ein ganz neues Projekt: ivault.

Am Telefon wurde mir kurz erklärt, was ivault ist: Ein globales Netzwerk auf Blockchain-Basis, um Vermögenswerte wie verlorene oder gestohlene Gegenstände zu registrieren, nach ihnen zu suchen und sie zu identifizieren. Unternehmen können zusätzlich ihre Supply Chain vor Fälschungen und Betrug schützen. Der Endkonsument kann somit auch überprüfen, ob ein gekauftes Produkt ein Original ist – er benötigt dazu nichts weiter als sein Smartphone.

Nicht nur Pharma oder MedTech Unternehmen, Hersteller von Luxusgütern wie Uhren oder Sportwagen können mit der ivault Blockchain so ihre Lieferketten schützen. Auch Versicherungsunternehmen können ivault nutzen, um ihre Kunden besser zu bedienen und gleichzeitig die Schadenbearbeitung zu beschleunigen. Findet ein User einen verlorenen Gegenstand dank ivault wieder, profitieren die Versicherungen von immensen Ersparnissen.

Stellen Sie sich nun vor, überall auf der Welt wird ivault genutzt. Für mich klingt das nach einer verbesserten Welt, in der es weniger Betrug und Kriminalität gibt. Weniger Arzneimittelfälschungen, die im schlimmsten Fall zum Tod führen können. Weniger finanzielle Schäden durch Verluste.

Weniger Tränen von Mädchen, die den Teddy aus dem Kinderwagen schmeißen, denn ein anderer Spaziergänger hat ihn gefunden und sofort in der ivault App nachgeschaut, ob in seinem Umkreis kürzlich ein Teddy als vermisst gemeldet wurde…

Ich fuhr also nach Zürich, um das Team der Vault Security Systems AG kennenzulernen, denn ich wollte ein Teil dieser genialen Idee werden. Ich wollte helfen, sie zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen.

Arman Sarhaddar vor, Chief Executive Officer und Gründer der Vault Security Systems AG und der Erfinder von ivault stellte sich sich mir als erster vor und erzählte mir seine Geschichte:

 

Warum dieses Produkt, warum ivault?

 

Im Video unten erzählt Arman Sarhaddar, wie er auf die Idee kam, die Vault Security Systems AG zu gründen. Er selbst wäre froh gewesen, eine Plattform wie ivault zu haben, als er vor einigen Jahren ausgeraubt wurde und wertvolle Gegenstände verlor, die er liebte: Perser Teppiche, ein komplettes Musikstudio und Kunstgegenstände, darunter eine Holzskulptur, die ihm viel bedeutete.

Arman hätte in der ivault Datenbank nach seinen Habseligkeiten suchen und die gestohlenen Gegenstände wiederfinden können. Dies ist heute möglich, auf jedem einzelnen Smartphone – dank ivault.

Reisen wir einmal in der Zeit zurück und versetzen uns in Armans Vergangenheit:

Angenommen Arman hätte seine Holzskulptur registrieren, d.h. in die ivault Blockchain setzen können, und der Dieb versucht nun, diese nun zu verkaufen. Stellen Sie sich nun vor, Sie sind ein nichts ahnender Interessent, der Armans Holzskulptur auf ebay findet. Sie wissen um den Wert dieser Skulptur und wollen keinen gestohlenen Kunstgegenstand und erst recht keine Fälschung kaufen. Sie fragen sich, ob der Verkäufer der rechtmäßige Eigentümer ist.

Nun können Sie einfach Ihr Smartphone nehmen und überprüfen, ob die Holzskulptur in der ivault Datenbank eingetragen ist. Sie werden diese auch finden, denn sie wurde von Arman als vermisst gemeldet! Nun wissen Sie, dass es sich um eine gestohlene Skulptur handelt und können melden, dass Sie diese gefunden haben und erhalten sogar einen Finderlohn…

Für Unternehmen ist der Einsatz der ivault Blockchain im Supply Chain Management noch sinnvoller. Sie können ihre Produkte, die komplette Supply Chain mit der Blockchain Lösung von Vault Security gegen Fälschungen schützen.

Jedes gefälschte Produkt verursacht dem Hersteller Umsatzeinbußen und schädigen sein Marken Image. Den guten Ruf, den sich Unternehmen vielleicht über 100 Jahre oder sogar mehr aufgebaut haben. Schlimmer noch: Billig reproduzierte Massen an Arzneimittelfälschungen, die nicht richtig gelagert werden oder unsachgemäße Inhaltsstoffe verwenden, schaden Patienten und können im schlimmsten Fall zum Tod führen.

Die ivault Blockchain macht also vor allem eines: Sie bringt uns Sicherheit und Schutz vor Diebstahl, Betrug und Fälschungen.

 

Auch ich hätte ivault gerne genutzt

 

Als Kamerafrau fühle ich mich privilegiert, die ersten 3 Videos für ivault gemacht zu haben.

Vor eingen Jahren hätte ich mich selbst über die Existenz der Plattform besonders gefreut. Zu dieser Zeit beschloss ich – noch im Studium – mein eigenes Unternehmen zu gründen. Ich kaufte eine meiner ersten Kameras aus zweiter Hand, eine gebrauchte Steadycam. Doch als das Gerät ankam, bemerkte ich, dass es nicht richtig funktionierte UND dass es eine Fälschung war. Ich hatte große Schwierigkeiten, mein Geld zurückzubekommen.

Das ist nur einer der Gedanken, durch die ich von ivault überzeugt bin. Mit ivault wäre alles viel einfacher gewesen wäre. Auch der vorangegangene Besitzer der Fälschung hätte bei seinem Kauf bereits überprüfen, ob es sich bei der Kamera tatsächlich um ein Originalprodukt handelt. Dazu kommt, dass sich ivault jeder leisten kann. Als Studentin wäre das auch für mich mehr als erschwinglich gewesen…

Natürlich weiß Lothar Rentschler, Chief Marketing Officer der Vault Security, noch besser, wovon er spricht, wenn er das hohe Marktpotenzial von ivault lobt. Deshalb sollten Sie sich als nächstes unbedingt dieses Video ansehen:

Also, was denken Sie? Hatten Sie schon einmal ein Problem, das ivault gelöst hätte? Sie hatten etwas von großem Wert verloren oder ein gefälschtes Produkt gekauft? Es muss sehr ärgerlich gewesen sein.  Ihnen fällt bestimmt eine Situation ein, in der Sie die Vorteile von ivault gerne genutzt hätten. Hier können Sie ivault ausprobieren… oder haben Sie noch Bedenken? Hinterlassen Sie einfach einen Kommentar mit Fragen oder Kritik unten. Ich freue mich darauf, Ihnen zu antworten!

Fazit

Kurz gesagt, ivault ist für so ziemlich jeden von Nutzen.

Die Dreharbeiten brachten eine Vielzahl unterschiedlicher Ideen zusammen. Ich freue mich, nun ein Teil dieses leidenschaftlichen Teams sein zu dürfen und kann die nächsten Entwicklungen kaum erwarten.